Das Projekt „Zocken gegen Rassismus“ blickt auf eine erfolgreiche Saison zurück. Was vor fünf Jahren mit einer PlayStation und viel Engagement begann, hat sich inzwischen auf drei Bezirke mit jeweils zehn Teams ausgeweitet. Beteiligt sind heute verschiedenste Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit – darunter mobile Angebote sowie betreutes Wohnen. Ziel des Projekts ist es, nicht nur ein beliebtes Gaming-Angebot für Kinder und Jugendliche zu schaffen, sondern auch rassistischen Strukturen in der Gaming-Community zu begegnen. Durch die pädagogische Begleitung der Fachkräfte wird soziales, respektvolles und faires Spielen gefördert.
Reinickendorfs Bezirksstadtrat für Jugend und Familie, Alexander Ewers (SPD), betont: „Projekte wie ‚Zocken gegen Rassismus‘ zeigen, wie wichtig es ist, digitale Räume für alle sicher und inklusiv zu gestalten. Durch das Engagement der Teams und Partner gelingt es, nicht nur Spaß am Gaming zu vermitteln, sondern auch Werte wie Respekt und Fairness zu stärken.“
In der Saison 2025/2026 konnten wieder starke Kooperationspartner wie das Projekt „Good Gaming“, die Amadeu-Antonio-Stiftung und Hertha BSC gewonnen werden. Es wurden Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte angeboten und den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, von professionellen E-Sportlerinnen und -sportlern zu lernen.
Insgesamt fanden in Reinickendorf 17 Spiele mit über 204 Spielminuten statt, bei denen 39 Kinder und Jugendliche mitspielten und 344 Tore erzielten. Vier Teams qualifizierten sich für die „Champions League“. Die Reinickendorfer Teams Outreach, Fuchsbau und KreativFabrik belegten die ersten drei Plätze. Das Finale fand wie in den Vorjahren im Reinickendorfer Medienkompetenzzentrum meredo statt.
Für die kommende Saison ist geplant das Projekt auf zwei weitere Bezirke auszuweiten.