Franz-Neumann-Platz wird zukunftsfähig - Start der Bauarbeiten

Pressemitteilung Nr. 2593 vom 22.04.2026

In dieser Woche haben die bauvorbereitenden Maßnahmen zur Sanierung des Franz-Neumann-Platzes begonnen. Zur Sicherung der Baustelle wurden bereits Bauzäune errichtet. Der Gehweg im hinteren Bereich bleibt vorerst zugänglich, sodass die Erreichbarkeit für Anwohner und Gewerbetreibende gewährleistet ist.

Im Zuge der ersten Arbeiten werden die Pergola und der Brunnen zurückgebaut sowie bestehende Befestigungen entfernt.

Die anschließende Neugestaltung erfolgt auf Grundlage des Siegerentwurfs des Architekturbüros Grieger Harzer Landschaftsarchitekten GbR aus dem freiraumplanerischen Wettbewerb 2020. Ziel ist eine behutsame Weiterentwicklung der bestehenden Struktur: Durch Öffnungen des begrünten Walls wird der Platz stärker zur Residenzstraße hin geöffnet, während der innere Bereich als geschützter Aufenthaltsraum erhalten bleibt.

Die Grünflächen werden neu geordnet und als „Grüne Kissen“ mit Rasen- und Pflanzbereichen gestaltet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Barrierefreiheit: Natursteinpflaster sorgt für eine sichere und komfortable Nutzung, ergänzt durch ein Plattenband zur klaren Wegeführung entlang der Gastronomie- und Gewerbebereiche.

Der Brunnenbereich wird ebenfalls aufgewertet; die vorhandenen Plastiken bleiben erhalten und werden in ein neues Wasserspiel integriert.

„Die Neugestaltung des Franz-Neumann-Platzes ist ein wesentlicher Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Quartier und zur zukunftsfähigen Entwicklung des Platzes. Gleichzeitig ist ein derartiges Vorhaben mit erheblichen planerischen, technischen und organisatorischen Anforderungen verbunden. Die erforderlichen Abstimmungen mit den beteiligten Akteuren, insbesondere mit den Berliner Verkehrsbetrieben, den Berliner Wasserbetrieben sowie der zuständigen Senatsverwaltung, sind aufwändig, jedoch unverzichtbar. Nur so kann sichergestellt werden, dass ein Platz entsteht, der den Anforderungen an Barrierefreiheit, Aufenthaltsqualität und Stadtklima gleichermaßen gerecht wird.“, erklärt Sebastian Pieper (CDU), Bezirksstadtrat der Abteilung Ordnung, Umwelt und Verkehr des Bezirksamtes Reinickendorf.

Die Baumaßnahme umfasst 2 Jahre und wird durch das Städtebauprogramm „Lebendige Zentren und Quartiere“ finanziert.