Am Sonntag, 25. Januar 2026 um 15 Uhr eröffnet das Museum Reinickendorf die Installation „LILA NÄCHTE im Café Achteck – oder der deutsche Freundschaftsverband im Klo“. Die Ausstellung beleuchtet die Auswirkungen der NS-Zeit auf lesbisches Leben in Berlin und ist bis Dienstag, 31. März 2026, zu sehen.
Nach der Begrüßung durch den Bezirksstadtrat für Kultur, Harald Muschner (CDU), führt die Künstlerin und Kuratorin Cornelia Renz in die Installation im Café Achteck ein. Im Anschluss findet ein Windbeutel-Wettessen statt.
Ausgangspunkt der künstlerischen Recherche ist die Lebensgeschichte von Lotte Hahm (1890–1967), einer prägenden Figur der Berliner lesbischen Subkultur. Gemeinsam mit ihrer Partnerin Käthe Fleischmann betrieb sie in den 1920er-Jahren bekannte Treffpunkte wie den Damenklub Violetta.
Während der NS-Zeit war Fleischmann antisemitischer Verfolgung ausgesetzt, während Hahm verdeckt weiter für lesbisches Leben eintrat.
Bezirksstadtrat Harald Muschner erklärt: „Die Installation macht ein lange verdrängtes Kapitel der Berliner Stadtgeschichte sichtbar und verbindet künstlerische Perspektiven mit historischer Erinnerung.“
Die Installation wurde von Cornelia Renz kuratiert und durch die Initiative Draußenstadt gefördert. Begleitend finden Lesungen, Performances und Führungen im Museum Reinickendorf statt.
Laufzeit: Sonntag, 25. Januar bis Dienstag, 31. März 2026
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag sowie Sonntag 9 bis 17 Uhr
Ort: Museum Reinickendorf, Café Achteck auf der Museumswiese
Eintritt frei
Weitere Informationen unter www.kunst-reinickendorf.de oder unter Tel. (030) 90294-6452