Im Rahmen der Reihe „Lesezeichen – Literatur live“ präsentiert die Berliner Autorin Bettina Kerwien ihren neuen Krimi „Katzenkopp“ am Mitttwoch, 21. Januar 2026 um 19.30 Uhr in der Humboldt-Bibliothek. Die Lesung mit anschließendem Gespräch findet in Kooperation von Volkshochschule und Stadtbibliothek Reinickendorf statt.
Der Roman führt ins West-Berlin des Jahres 1986: Kommissar Peter Kappe vermutet als Einziger eine Mordserie, nachdem nachts mehrere ältere Frauen getötet werden. Parallel bricht der Novosti-Fotograf Schenja Brost im Axel-Springer-Hochhaus zusammen, radioaktiv verstrahlt und kurz darauf tot. Ein geheimnisvolles Fotonegativ verbindet beide Fälle und konfrontiert Kappe mit einer Wahrheit, die zunächst unvorstellbar erscheint.
Im Gespräch mit Claudia Johanna Bauer berichtet Bettina Kerwien über ihre Arbeit als Autorin und die Entwicklung der Fälle rund um den Kommissar Kappe. Mit „Katzenkopp“ setzt sie die traditionsreiche Reihe „Es geschah in Berlin“ fort, die 2007 von Horst Bosetzky als Kettenroman begründet wurde und seither von wechselnden Autorinnen und Autoren weitergeführt wird.
Bezirksstadtrat für Kultur Harald Muschner (CDU) erklärt: „Die Reihe ‚Lesezeichen – Literatur live‘ bringt zeitgenössische Literatur und spannende Stadtgeschichte auf gelungene Weise zusammen. Lesungen wie diese machen die Humboldt-Bibliothek zu einem lebendigen Ort des kulturellen Austauschs.“
Bettina Kerwien studierte Amerikanistik und Publizistik an der FU Berlin. Die gebürtige Berlinerin ist Geschäftsführerin eines Stahlbauunternehmens und veröffentlicht seit mehreren Jahren Kriminalromane. Im Jaron Verlag erschienen bislang vier Bände der Kappe-Reihe sowie der Krimi „Mitternachtsnotar“.
Die Veranstaltung „Lesezeichen – Literatur live“ ist eine Kooperation von Volkshochschule Reinickendorf und Stadtbibliothek Reinickendorf. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen: www.stadtbibliothek-reinickendorf.de