Seit dem 8. November 2025 können Besucherinnen und Besucher der Einkaufsstraße Alt-Tegel ein neues Wandbild an den Wänden des Kiosks bewundern. Es befindet sich an der Kreuzung Berliner Straße / Alt-Tegel als Auftakt in die Fußgängerzone. Die künstlerische Agentur Tape Over stellt in „Tape Art“ eine imposante Welle dar, die das Thema Wasser für unser Hauptzentrum verdeutlichen soll. Tape Art beschreibt Kunst, die aus Klebebändern entsteht. Dabei werden Bänder mit unterschiedlichen Farben und Breiten zu einem Kunstwerk kombiniert. Das Kunstwerk ist Auftakt einer Reihe von Maßnahmen, die unsere Gastronomiemeile von der Berliner Straße bis hin zur Greenwich-Promenade verschönern werden.
Die Lage am Wasser, die Gastronomie, der Schiffsanleger und die hervorragenden Shopping-Möglichkeiten in der Umgebung stellen ein Alleinstellungsmerkmal für Alt-Tegel im Vergleich zu anderen Berliner Zentren dar. Doch es gibt auch eine Reihe von Problemen. Eine Machbarkeitsstudie hat daher mit umfangreicher Bürgerbeteiligung Maßnahmen erarbeitet, die den ursprünglichen Charme der Straße bewahren und gleichzeitig konkrete Verbesserungen bewirken. Hierdurch sollen auch verstärkt Touristen in den Berliner Norden gelockt werden.
So werden demnächst die alten Blumenkübel entfernt. Anfang des Jahres werden dann die Holzbänke in Alt-Tegel aufbereitet, einen neuen blauen Anstrich bekommen und damit optisch eine Wasserlinie zur Greenwich-Promenade sichtbar machen. Ebenso werden neue Pflanzkübel aufgestellt und ein Beleuchtungskonzept für die dunkle Jahreszeit entwickelt.
Dazu die Stadträtin für Stadtentwicklung Korinna Stephan (B‘90/Grüne): „Alt-Tegel hat das Potenzial zur schönsten Straße Berlins. Die Maßnahmen der Machbarkeitsstudie sollen dieses Potenzial heben. Sie wurden unter intensiver Beteiligung der Besucher und Gewerbetreibenden erarbeitet. Mein herzlicher Dank gilt allen, die mitgewirkt haben.“
Im Sommer 2024 wurde durch das Stadtentwicklungsamt ein Maßnahmenkonzept zur Qualifizierung der in die Jahre gekommenen Einkaufsstraße in Auftrag gegeben. Ziel des Konzepts war es, Stärken und Schwächen in den Blick zu nehmen, ein Leitbild zu entwickeln und Maßnahmen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität zu definieren. Die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern sowie Gewerbetreibenden haben das Konzept flankiert. Verbesserungsbedarf besteht beispielsweise bei der Platzgestaltung rund um den historischen Schinkelbrunnen, bei den Sitzgelegenheiten und Bepflanzung, der Barrierefreiheit, der Beleuchtung sowie im Hinblick auf die Förderung des Radtourismus. Das Konzept wurde vom dem Berliner Büro LOKATION:S erarbeitet, im Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt und wird zeitnah veröffentlicht.