Facettenreiches Festival der Musikschule Reinickendorf

Pressemitteilung Nr. 2263 vom 02.10.2025

Mit einem großen gemeinsamen Benefizkonzert des niederländischen „Luchtmacht Mannenkoor“ mit dem Blasorchester „Die Hornetz“ schloss am 28. September 2025 im Saal des Fontane-Hauses eine vielfältige und ereignisreiche Woche mit Konzerten und Projektangeboten der Musikschule Reinickendorf.

„Eine gelungene Premiere eines lohnenden Formats für kulturelle Bildung und Teilhabe im Bezirk, das gerne Fortsetzung finden darf“, lobte Bezirksstadtrat Harald Muschner (CDU) und ergänzte: „Gerade die Mischung aus hochkarätigen Konzerten, praxisnahen Workshops und lebendigem Austausch hat gezeigt, wie Musik Brücken zwischen Generationen, Kulturen und Lebenswelten bauen kann. Das Festival hat eindrucksvoll vor Augen geführt, dass unsere Musikschule weit mehr ist als ein Ort des Unterrichts – sie ist ein lebendiges Zentrum des kulturellen Miteinanders.“

Außergewöhnliche, offene Workshops und Diskussionsforen zu musikalischen, pädagogischen und kreativen Themen wie zum Beispiel „offenes Tonstudio“, „DJ-ing“ oder auch „Gut vorbereitet: Dein Weg zum Musikstudium“ lockten vom 22. bis 28. September 2025 neben Schülerinnen und Schülern der Musikschule auch viele Interessierte aller Altersgruppen an und in verschiedene Unterrichtsorte der Musikschule im Bezirk.

Höhepunkt im Saal des Fontane-Hauses war eine Konzertreihe mit sieben Programmen, die die große Bandbreite der Musikschule widerspiegelte:
  • „Lieder, die wie Brücken sind …“ mit dem Kinder- und Jugendchor, verbunden mit dem interaktiven Mitmach-Konzert des Ensembles für Experimentelle Musik „Mitgefangen – Mitmusiziert!“,
  • die stilistisch facettenreiche „Rhapsody in Dance“ gemeinsam mit dem ersten Auftritt des wiederformierten Jugendsinfonieorchesters „Young Symphonics Reinickendorf“,
  • das „Sprungbrett“-Galakonzert der Studienvorbereitenden Ausbildung,
  • die Aufführung der Kinder der Musikalischen Früherziehung „Willkommen im Land der Märchen“,
  • „Freude ins Ohr“ der Fachgruppe Schlaginstrumente zusammen mit der Junior Big Band,
  • die Chor- und Tanzperformance „Was sich Heimat nennt“ mit Gastchören aus Bulgarien,
  • sowie der Minimal-Music-Klassiker „In C“ des Kammermusikensembles und das abschließende Benefizkonzert.

Die Vielfalt dieser Beiträge zeigte, mit welcher Leidenschaft, Professionalität und Kreativität Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Kooperationspartner an der Musikschule wirken. Vom ersten musikalischen Erleben der Jüngsten bis zu ambitionierten Konzertauftritten der Studienvorbereitenden Ausbildung spannte sich ein eindrucksvolles Spektrum, das das Publikum berührte, begeisterte und zum Mitmachen einlud. Durch die Kombination von traditionellen Konzertformaten, innovativen Experimenten und internationalen Begegnungen entstand ein Festival, das Reinickendorf nicht nur musikalisch bereicherte, sondern auch ein starkes Signal für kulturelle Vielfalt, Austausch und Zusammenhalt setzte. Viele Besucherinnen und Besucher äußerten den Wunsch nach einer Fortsetzung – und so darf mit Spannung erwartet werden, dass das facettenreiche Festival künftig zu einem festen Bestandteil des kulturellen Lebens im Bezirk wird.

  • v.l.n.r.: Gé Rietveld Manager des Luchtmacht Mannenkoors, Gisela Meßollen von den Hornets, Leiter der Musikschule Dr. Stefan Walter, Rienus Kempers (Chorleiter des Luchtmacht Mannenkoors) und Bezirksstadtrat Harald Muschner

    v.l.n.r.: Gé Rietveld Manager des Luchtmacht Mannenkoors, Gisela Meßollen von den Hornets, Leiter der Musikschule Dr. Stefan Walter, Rienus Kempers (Chorleiter des Luchtmacht Mannenkoors) und Bezirksstadtrat Harald Muschner

  • Jugendsinfonieorchesters „Young Symphonics Reinickendorf“

    Jugendsinfonieorchesters „Young Symphonics Reinickendorf“

  • Rhapsody in Dance

    Rhapsody in Dance