Reinickendorf entwickelt Strategien gegen Vermüllung

Pressemitteilung Nr. 2250 vom 30.09.2025

Wie kann Reinickendorf sauberer und nachhaltiger werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Fachgesprächs zum Thema „Zero Waste“, zu dem Bezirksstadträtin Korinna Stephan (B‘90/Grüne) in der vergangenen Woche ins Rathaus eingeladen hatte. Vertreterinnen und Vertreter der Berliner Stadtreinigung (BSR), der DEHOGA, der Polizei, der Wohnungsbaugesellschaften, der Quartiersmanagement- und BENN-Gebiete, Kiezläufer sowie Mitarbeitende des Bezirksamts tauschten sich über Herausforderungen und Lösungsansätze aus.

Diskutiert wurden drei Aspekte:
1. Entstehung von Müll im öffentlichen Raum und Möglichkeiten zur Vermeidung
2. Umgang mit vorhandenen Müllablagerungen und Fehlentsorgung
3. Stärkung von Recycling, Repair und Re-Use

Die BSR stellte aktuelle Maßnahmen wie die Unterstützung der Service-App zur einfachen Organisation von Sperrmülltransporten vor. Von Seiten der DEHOGA wurde auf die Belastung der Gastronomie durch Vermüllung in Außenbereichen hingewiesen – verbunden mit dem Spagat zwischen Mehrwegangeboten und Hygienerichtlinien. Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Kampagne „re-dorf“, die Recycling, Repair und Re-Use in den Mittelpunkt stellt und über Social Media, u. a. auf Instagram, sichtbar macht.

In Kleingruppen wurden Beiträge der beteiligten Institutionen gesammelt und die Vernetzung gestärkt. Als besondere Herausforderung wurde die illegale Ablagerung von Bauschutt hervorgehoben. Alle Teilnehmenden nahmen Anregungen und Aufgaben für die weitere Arbeit mit. Bezirksstadträtin Korinna Stephan betont: „Der öffentliche Raum ist unser erweitertes Zuhause. Wir alle tragen Verantwortung, ihn sauber und lebenswert zu halten. Der Runde Tisch hat gezeigt, dass wir nur gemeinsam – Verwaltung, Institutionen, Wirtschaft und Bevölkerung – wirkungsvolle Strategien entwickeln können.“

Organisiert wurde die Veranstaltung von new.standard im Rahmen des Programms „Sauberes Berlin“.