Ordnungsamt Reinickendorf geht gegen Kleinstvermüllung vor

Pressemitteilung Nr. 2192 vom 19.08.2025

Weggeworfene Zigarettenkippen, Taschentücher oder anderer Kleinstmüll sind kein Kavaliersdelikt, sondern ein ernstzunehmendes Umweltproblem. Um dem entgegenzuwirken, führte der Außendienst des Ordnungsamtes Reinickendorf in der vergangenen Woche eine gezielte Schwerpunktkontrolle gegen Kleinstvermüllung durch.

„An drei ausgewählten Örtlichkeiten im Bezirk wurden innerhalb von zwei Stunden mehrere Verstöße geahndet: 30 Anzeigen wegen des achtlosen Wegwerfens von Zigarettenstummeln sowie zwei Anzeigen wegen nicht genehmigter Sondernutzung. Im Zuge der Kontrollmaßnahmen wurden acht Platzverweise gegen renitente Verursacher ausgesprochen“, erläutert die Bezirksstadträtin für Ordnung, Umwelt und Verkehr, Julia Schrod-Thiel (CDU).

Besonders problematisch sind Zigarettenkippen. Zigarettenfilter bestehen in aller Regel aus Kunststoff und enthalten giftige Rückstände, die beim Zerfall in Boden und Gewässer gelangen. Ihre geringe Größe erschwert zudem die Beseitigung erheblich: Im Kleinpflaster liegende Kippen sind selbst für die Berliner Stadtreinigung (BSR) nur schwer zu entfernen.

„Sauberkeit im öffentlichen Raum ist ein Stück Lebensqualität. Wer seinen Müll einfach auf den Boden wirft, gefährdet unsere Umwelt, verschandelt unser Stadtbild und zeigt mangelnden Respekt gegenüber der Gemeinschaft. Unser Ordnungsamt wird auch künftig aufmerksam kontrollieren und Verstöße konsequent ahnden!“, kündigt Schrod-Thiel an.

Die Aktion ist Teil einer langfristigen Strategie des Bezirksamts Reinickendorf und des Projektes „Saubere Stadt“, um die Sauberkeit im öffentlichen Raum zu verbessern und das Umweltbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger zu stärken.