Im Rahmen eines Fachgesprächs „Nachhaltige Erneuerung“ im Märkischen Viertel kamen gestern (26.6.) auf Einladung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Vertreterinnen und Vertreter von Land, Bezirk, Wohnungswirtschaft und Quartiersakteuern zusammen. Mit dabei war die Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Korinna Stephan (B‘90/Grüne), die die Bedeutung des Programms für den Bezirk Reinickendorf betonte.
Das Fachgespräch ist Teil des gleichnamigen Förderprogramms „Nachhaltige Erneuerung“, das seit 2009 im Märkischen Viertel umgesetzt wird. In diesem Zeitraum konnten zahlreiche Projekte realisiert werden – von der Sanierung öffentlicher Einrichtungen über Verbesserungen im Wohnumfeld bis hin zu Bildungs- und Freizeitangeboten für alle Altersgruppen. „Die Städtebauförderung ist ein zentrales Instrument, um gemeinsam mit engagierten Partnern die Lebensqualität im Märkischen Viertel stetig zu verbessern. Die heutigen Gespräche und der Rundgang haben eindrucksvoll gezeigt, wie viel wir bereits umsetzen konnten – und wie groß der Bedarf und das Potenzial für die Weiterentwicklung des Quartiers weiterhin sind“, so Stephan.
Zu den laufenden und geplanten Projekten zählen die Neugestaltung von weiteren Schulhöfen, die Aufwertung von Grünflächen und die Verbesserung der Barrierefreiheit im Gebiet. „Gerade für unsere Kinder und Jugendlichen ist es wichtig, attraktive und funktionale Schulumgebungen zu schaffen, die das Lernen und das soziale Miteinander fördern“, betonte Stephan. Besonders hervorzuheben ist, dass zwei Schulhöfe – am Thomas-Mann-Gymnasium sowie an den Lauterbach-Schulen – nach ihrer Umgestaltung teilweise öffentlich zugänglich sind. Damit entstehen hochwertige nutzbare Freiräume, die auch nach Schulschluss und an Wochenenden von der Nachbarschaft genutzt werden können – ein großer Gewinn für das gesamte Quartier.
Der Termin bot nicht nur Raum für Austausch und Bilanz, sondern auch einen wichtigen Ausblick: Die bisherige Förderung hat bereits zahlreiche positive Veränderungen angestoßen – nun gilt es, die erfolgreiche Zusammenarbeit fortzuführen und die nachhaltige Erneuerung im Märkischen Viertel weiter voranzubringen.