Anlässlich des diesjährigen Weltflüchtlingstags am 21. Juni besuchte Reinickendorfs Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) am Samstag eine Veranstaltung im interkulturellen Zentrum der BKK LINDE, die vom Sport- und Kulturverein Salam e.V. zusammen mit BENN Wittenau Süd und weiteren Akteuren organisiert wurde, um auf die Notsituation geflüchteter Menschen aufmerksam zu machen.
„Der Weltflüchtlingstag erinnert uns: Millionen Menschen weltweit mussten ihr Zuhause verlassen – geflohen vor Krieg, Verfolgung und Not. Auch unser Fuchs-Bezirk schaut heute nicht weg – sondern hin. Reinickendorf ist ein Ort der Ankunft, der Hoffnung und des Neuanfangs. Wir stehen für Offenheit, Teilhabe und Respekt. Integration beginnt mit Begegnung – und genau das haben wir heute hier gemeinsam gelebt“, so die Bezirksbürgermeisterin.
Seit 2024 wurden am TXL-Gelände rund 10.000 Asylsuchende und mehr als 10.000 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine registriert. Hier erleben viele ihren allerersten Kontakt mit Berlin – mit all ihren Hoffnungen, Fragen, Sorgen. Wichtig seien deshalb. Ein respektvoller Empfang, ein aufrichtiges Zuhören und echte Chancen auf Teilhabe und Integration.