Am Samstag, 24. Mai 2025 um 15 Uhr beginnt im Garten des Künstlerhauses Hannah Höch in Heiligensee (An der Wildbahn 33) eine neue Vortragsreihe mit dem Kunstexperten Dr. Eckhard Fürlus. Unter dem Titel „Die chronische Lust am Ausprobieren“ stellt er das Leben und Werk der Künstlerin Hannah Höch (1889–1978) vor. Höch war eine der Erfinderinnen der politischen Fotomontage und wurde durch ihre Collagen bekannt. In Heiligensee lebte sie während der NS-Zeit zurückgezogen und konnte dort wichtige Werke retten. Später wurde sie mit Ausstellungen in Berlin, London und Kassel gewürdigt.
Harald Muschner, Bezirksstadtrat für Kultur (CDU) freut sich über die Ausstellung: „Hannah Höch war eine Pionierin des kreativen Widerstands – ihre Kunst bleibt bis heute ein eindrucksvolles Zeichen für Freiheit, Mut und Unabhängigkeit. Dass sie einen wichtigen Teil ihres Lebens in Reinickendorf verbracht hat, macht ihren künstlerischen Nachlass zu einem ganz besonderen Teil unserer Bezirksgeschichte.“
Nach dem Vortrag können Besucherinnen und Besucher die Ausstellung „Hannah Höch – Erinnerungsort Remise“ besichtigen.
Die nächsten Termine der Reihe:- Samstag, 14. Juni 2025: „Leben am Limit – Hannah Höch in Heiligensee“
- Samstag, 26. Juli 2025: „Les grands esprits se rencontrent – Der Freundeskreis von Hannah Höch“
Die Veranstaltungen sind eine Zusammenarbeit des Museums Reinickendorf mit dem Förderverein Künstlerhaus Hannah Höch e.V.
Ort: Schau (ins)Fenster Hannah Höch, An der Wildbahn 33, 13503 Berlin
Eintritt: 7 Euro
Vorherige Anmeldung per E-Mail: museum@reinickendorf.berlin.de
Die Vorträge finden im Garten statt. Zweckmäßige Kleidung wird empfohlen. Bei angesagtem schweren Unwetter wird das Event ins Museum Reinickendorf verlegt.
Mehr Infos: www.kunst-reinickendorf.de