Im Rahmen des Aktionsprogramms Saubere Stadt erhalten Reinickendorfer Gebiete der Städtebauförderung ab sofort zehn neue Hundekotbeutelspender. Die Pflege und Bestückung erfolgt über Patenschaften. In der Quäkersiedlung im Quartiersmanagementgebiet Auguste-Viktoria-Allee befinden sich vier Spender. Hier fungiert der zuständige gewobag-Hausmeister als Pate. Das Bezirksamt Reinickendorf als Auftraggeber freut sich, für andere Standorte ebenfalls bereits Patinnen und Paten gefunden zu haben: Denn nur mit regelmäßigem Nachfüllen und Warten funktioniert das Angebot. Für das Seidelbecken übernehmen die „Beteiligungsfüchse“ die Patenschaft, im Lettekiez rund um den Letteplatz das Quartiersmanagement, die Kita Mittelbruchzeile und die mobile Stadtteilarbeit.
Die für die Kampagne zuständige Stadträtin für Stadtentwicklung Korinna Stephan (Bündnis90/Die Grünen): „Herumliegender Hundekot ist häufig ein großes Ärgernis für die Nachbarschaft, auch in unseren städtebaulichen Fördergebieten. Die Beutel erleichtern die Entsorgung, erhöhen die Sauberkeit und steigern somit die Aufenthaltsqualität für alle. Bitte hinterlassen Sie keinen Hundekot und bitte entsorgen Sie die gefüllten Tüten in den Mülleimer. Kotbeutel gehören nicht ins Gebüsch. Wir als Bezirk schaffen die notwendigen Rahmenbedingungen – Sie entsorgen die Hinterlassenschaften.“
Eine Besonderheit: Die Hundekottüten bestehen aus Kartoffelstärke; diese stammt aus regionalem Anbau. Denn das Projekt soll nicht nur zur Sauberkeit im öffentlichen Raum beitragen, sondern auch ökologisch und nachhaltig wirksam sein.
Die Gestaltung und Installation der Spender und Tüten erfolgt über das Aktionsprogramm Saubere Stadt und durch das für 2024 beauftragte Projektbüro AG.URBAN.