Die Presse feiert Lars Redlich als den „Thermomix“ unter den Kleinkünstlern: Er singt, swingt, springt von der Sopran-Arie in den HipHop, mimt den Rocker, die Diva und textet Hits brüllend komisch um. Seine eigenen Songs zeugen von Phantasie und grandiosem Humor. Davon konnten sich am Dienstagnachmittag (1.4.) auch die Besucherinnen und Besucher des Reinickendorfer „Kulturtreffs“, der Veranstaltungsreihe des Bezirksamtes für die ältere Generation, im Ernst-Reuter-Saal überzeugen. Redlich startete einen zweistündigen Frontalangriff unter dem Titel „Ein bisschen Lars muss sein!“
Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) begrüßte eingangs das Publikum und den in Berlin aufgewachsenen vielseitigen Entertainer. Sie erinnerte an dessen künstlerischen Werdegang. So spielte Redlich in verschiedenen Coverbands, begann ein Lehramtsstudium für Musik und Sport, wechselte dann aber zum Studiengang Musical an der Uni der Künste in Berlin. Nach vielen Tanz-, Gesangs- und Schauspielstunden wurde er mit Hauptrollen belohnt, u.a. in „Mamma Mia!“, „Grease“ und der „Rocky Horror Show“.