Das Gebiet Tegel-Süd wurde von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung auf Platz 1 aller Berliner Bewerbungen für die Städtebauförderung über das Programm „Nachhaltige Erneuerung“ gesetzt. Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) freut sich über diesen bedeutenden Erfolg und sieht dies „als großen Schritt hin zu einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Entwicklung des Quartiers, in dem über eine Laufzeit von 15 Jahre Mittel in Millionenhöhe für die Verbesserung der Infrastruktur des Gebiets eingeworben werden können.“
Die Stadträtin für Stadtentwicklung Korinna Stephan (B‘90/Grüne) erklärt: „Die Auswahl von Tegel-Süd als förderwürdiges Gebiet zeigt, wie wichtig es ist, gemeinsam mit allen Akteuren und Partnern an einer nachhaltigen Stadtentwicklung zu arbeiten. Durch die Integration von Klimaschutz, sozialer Infrastruktur und innovativen städtebaulichen Konzepten wollen wir Tegel-Süd zu einem Modell für eine zukunftsfähige Nachbarschaft machen. Mein Dank gilt dem Team für die herausragende Bewerbung, aber auch den zuarbeitenden Ämtern sowie der GEWOBAG, die unsere Bewerbung unterstützt und den Erfolg mit ermöglicht haben.“
Das Städtebauförderprogramm „Nachhaltige Erneuerung“ hat zum Ziel, die nachhaltige Stadtentwicklung in Berlin voranzutreiben und gleichzeitig die soziale Infrastruktur in benachteiligten Quartieren zu stärken. Die Bewerbung von Tegel-Süd überzeugte durch innovative Konzepte im Bereich Klimaschutz, Energiewende und der Entwicklung öffentlicher Grün- und Freiflächen. Besonders hervorgehoben wurde das Potenzial des Gebiets, als „Klimaquartier“ modellhaft neue Maßstäbe zu setzen.
Obwohl die Auswahl bereits getroffen wurde, ist die endgültige Zusage der Fördermittel noch nicht geklärt. Die Mittel werden im Rahmen der Haushaltsverhandlungen für 2026/2027 durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung festgelegt. Das Bezirksamt arbeitet darauf hin, dass die Bedeutung dieser Förderung auch in den kommenden Jahren anerkannt und unterstützt wird, um langfristige Investitionen in die soziale Infrastruktur und nachhaltige Stadtentwicklung zu gewährleisten.