Für Zusammenhalt und Solidarität – gemeinsames Fastenbrechen im Rathaus Reinickendorf

Pressemitteilung Nr. 1915 vom 25.03.2025

Zum zweiten Mal haben Reinickendorferinnen und Reinickendorfer zusammen mit der Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) ein offenes und interreligiöses Fastenbrechen im Rathaus Reinickendorf begangen.

Mehr als 200 Bürgerinnen und Bürger und zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter Reinickendorfer Moscheegemeinden, des Kirchenkreises, der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, der Bezirks- und Landespolitik, der Verwaltung sowie zivilgesellschaftlicher Organisationen kamen anlässlich des muslimischen Fastenmonats Ramadan (1. bis 30. März 2025) am Montagabend bei Sufi-Live-Musik im Foyer des Ernst-Reuter-Saals zum gemeinsamen Essen nach Sonnenuntergang zusammen.

Reinickendorfs Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) machte in ihrem Grußwort deutlich, wie wertvoll der friedliche gegenseitige Austausch unabhängig von Glaubenszugehörigkeiten, als Grundlage für eine vielfältige Gesellschaft und gegenseitigen Respekt, ist: „Dass wir heute gemeinsam an einem Tisch sitzen – Menschen unterschiedlicher Religionen, Kulturen und Hintergründe – ist ein starkes Zeichen für Zusammenhalt, Respekt und Dialog. Es zeigt, was unsere Stadtgesellschaft ausmacht: Vielfalt, die nicht trennt, sondern verbindet.“

Die drei in der Jugendarbeit Reinickendorfer Moscheegemeinden tätigen ehrenamtlichen Moscheeführerinnen und Moscheeführer betonten im Interview mit der Bezirksbürgermeisterin die symbolische Bedeutung eines öffentlichen Fastenbrechens im Rathaus Reinickendorf. Dies sei ein wichtiges Zeichen für die Sichtbarkeit und Anerkennung muslimischer Menschen im Bezirk.

Das öffentliche Fastenbrechen im Rathaus wurde durch die DITIB Tegel Selimiye Türkisch-Islamischer Kulturverein e.V., der Bosniakischen Gemeinde IKRE Berlin e.V., den Kulturverein zur Integration und Bildung in Reinickendorf e.V. sowie das Projekt „Community Empowerment“ der Spandauer Jugend unterstützt.

  • Brücken bauen, Vertrauen fördern und das friedliche Zusammenleben im Bezirk gemeinsam aktiv gestalten.

    Brücken bauen, Vertrauen fördern und das friedliche Zusammenleben im Bezirk gemeinsam aktiv gestalten!

  • Der Fastenmonat Ramadan ist eine besondere Zeit: eine Zeit der Einkehr, des Verzichts und der Besinnung. Aber vor allem auch eine Zeit des Teilens.

    Der Fastenmonat Ramadan ist eine besondere Zeit: eine Zeit der Einkehr, des Verzichts und der Besinnung. Aber vor allem auch eine Zeit des Teilens.

  • Drei Religionen an einem Tisch.

    Drei Religionen an einem Tisch: Bezirksbürgermeisterin Demirbüken-Wegner, Sigmount Königsberg von der Jüdischen Gemeinde Berlin und Thomas Harms, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Reinickendorf.

  • Die drei in der Jugendarbeit Reinickendorfer Moscheegemeinden tätigen ehrenamtlichen Moscheeführerinnen und Moscheeführer im Interview mit Bezirksbürgermeisterin Demirbüken-Wegner.

    Im Interview mit Bezirksbürgermeisterin Demirbüken-Wegner: In der Jugendarbeit Reinickendorfer Moscheegemeinden tätige ehrenamtliche Moscheeführerinnen und Moscheeführer.