Am Donnerstag, 13. März 2025, begrüßte Bezirksstadtrat für Kultur Harald Muschner (CDU) anlässlich der Filmvorführung von „Eintrag: Margit“ des Künstlers Jakob Wirth, sowohl den Filmemacher als auch die zahlreichen Gäste in der Rathausgalerie im Rathaus Reinickendorf: „Der Film zeigt eindrucksvoll, wie aus einem vermeintlich nüchternen behördlichen Prozess eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit Identität und Selbstbestimmung wird. Kunst kann genau solche Debatten anstoßen – und ich freue mich, dass wir diesen Raum für Reflexion hier in Reinickendorf bieten können.“
Der Film beleuchtet einen scheinbar formalen Verwaltungsakt, der im Kern Fragen der Selbstbestimmung, Zugehörigkeit und gesellschaftlicher Anerkennung aufwirft. Während des viertägigen Aufenthalts im Rathaus wuchs die Vertrautheit mit den Räumen, Menschen und Routinen und machte das Gebäude zu einem Verhandlungsraum für Identität und Gesellschaft.
„Eintrag: Margit“ beschäftigt sich mit der Regulierung von Geschlecht und Identität auseinander – diesmal im Spannungsfeld zwischen bürokratischen Vorgaben und gelebter Individualität.