Neues Vorschulheft für die „großen“ Kleinen unterstützt Erstbesuche des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes

Pressemitteilung Nr. 1865 vom 26.02.2025

Von links: Gesundheitsstadtrat Uwe Brockhausen, KJGD-Sozialarbeiterin Julia Gorbenko-Grökel, bezirkliche Koordinatorin für Kinder- und Familienarmutsprävention Cindy Franke und Jugendstadtrat Alexander Ewers

Reinickendorfs Kinder- und Jugendgesundheitsdienst (KJGD) hat von der Abteilung für Jugend und Familie 300 Vorschul- und Ausmalhefte bekommen. Diese werden künftig bei Ersthausbesuchen an ältere Geschwisterkinder von Neugeborenen verteilt. Denn der KJGD besucht alle Reinickendorfer Familien mit Neugeborenen, wenn diese das wünschen. Dabei erhalten Eltern Informationen zu den Angeboten der bezirklichen Familien- und Gesundheitsförderung sowie Kontaktdaten zu allen wichtigen Anlaufstellen.

Jugendstadtrat Alexander Ewers (SPD): „Mit dem Heft wollen wir die Besuche der Kolleginnen und Kollegen abteilungsübergreifendend unterstützen und so einen Beitrag zur Bildung von Vorschulkindern besonders aus finanziell oder sozial benachteiligten Haushalten in Reinickendorf leisten.“

Gesundheitsstadtrat Uwe Brockhausen (SPD) erläutert den Hintergrund dieser Idee: „Die Sozialpädagogen und –pädagoginnen treffen bei ihren Hausbesuchen immer wieder Familien an, in denen neben dem Neugeborenen auch ein oder mehrere ältere Geschwisterkinder leben. Einige davon kommen bald in die Schule, haben aber noch nie eine Kita besucht. Um auch diesen Kindern eine vorschulische Anregung zu geben, wurde das Heft entwickelt.“

Die Idee entstand in Zusammenarbeit zwischen Julia Gorbenko-Grökel, Sozialarbeiterin beim KJGD, und der bezirklichen Koordinatorin für Kinder- und Familienarmutsprävention, Cindy Franke. Das Vorschulheft enthält Ausmalseiten, Schwungübungen, Bastel- und Rätselseiten aus kostenfreiem Material des Carlsen Verlags. Ergänzt wurde es mit dem Ausmalbild zum Thema Kinderrechte, das von der Abteilung Jugend und Familie mit einer Künstlerin entwickelte wurde. Die Eltern und Kinder werden zudem auf der ersten Seite neben Deutsch auch in fünf weiteren Sprachen begrüßt.

Cindy Franke, die das Heft umgesetzt hat: „Es war mir wichtig auf diesem Weg möglichst viele Familien direkt zu erreichen und anzusprechen. Ich freue mich sehr, dass das Heft nun künftig während der Erstbesuche an die ‚großen‘ Kleinen verschenkt wird, so dass auch sie eine Wertschätzung und ein tolles, kinderfreundliches Heft zur Schulvorbereitung bekommen.“

Das Vorschul- und Ausmalheft liegt auch in den Regionalen Sozialen Diensten des Jugendamtes für Familien mit Vorschulkindern bereit.