Dokumentenprüfgeräte: Gefälschte Ausweise haben in Reinickendorf keine Chance mehr

Pressemitteilung Nr. 9277 vom 20.02.2020
Bildvergrößerung: Bezirksstadtrat Maack überprüft seinen Personalausweis. Ergebnis: „Keine Auffälligkeiten gefunden“
Bezirksstadtrat Maack überprüft seinen Personalausweis. Ergebnis: „Keine Auffälligkeiten gefunden“
Bild: BA Reinickendorf

Seit dem 17. Februar 2020 sind in allen Reinickendorfer Bürgerämtern die ersten Dokumentenprüfgeräte im Einsatz. Mit diesen Geräten können gefälschte oder gestohlene Personaldokumente sicher erkannt werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bürgerämter haben hierzu Schulungen durch die Polizei erhalten. Der Einsatz erfolgt im Rahmen eines Projektes, derzeit zunächst in Reinickendorf und drei weiteren Bezirken. Die anderen Bezirke werden folgen. Reinickendorf ist damit wieder einmal führend bei der Verbesserung der Sicherheit und Bekämpfung krimineller Machenschaften.

Bezirksstadtrat Maack (AfD) zeigte sich erfreut über die neuen Dokumentenprüfgeräte: „Endlich haben wir eine bessere Möglichkeit, gefälschte oder gestohlene Personaldokumente zu erkennen und so die Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen. Ich prüfe derzeit die schnelle Einführung der Dokumentenprüfgeräte auch in anderen Bereichen der Abteilung Bürgerdienste sowie im Ordnungsamt.“

Gefälschte Ausweisdokumente werden vor allem bei Aufenthaltsdelikten, bei Sozialbetrug und gefälschten Identitäten eingesetzt. Ein besonderes Problem besteht darin, dass mit gefälschten Dokumenten erreichte Einträge im Melderegister oder Aufenthaltstitel genutzt werden können, die Fälschungen reinzuwaschen, so dass der Betrug später nicht mehr bzw. nur noch schwer feststellbar ist. Bezirksstadtrat Maack hatte sich von Anfang an für eine möglichst umfassende und schnelle Einführung der Geräte eingesetzt. Aus diesem Grund gehört Reinickendorf auch zu den ersten Bezirksämtern, bei denen die neue Technik zur Anwendung kommt.