Deutsch-französische Jugendbegegnung zum Thema Pressefreiheit

Pressemitteilung Nr. 9154 vom 06.11.2019
Bildvergrößerung: Eröffnung der Ausstellung zur Pressefreiheit
Eröffnung der Ausstellung zur Pressefreiheit
Bild: BA Reinickendorf

Unter der Federführung der Kinder- und Jugendbeauftragten Nicole Nowarra fand auf Initiative von Jugendlichen des Romain-Rolland-Gymnasiums Reinickendorf und der französischen Partnergemeinde Antony ein Workshop zum Thema Pressefreiheit statt.

Die französischen Schülerinnen und Schüler hatten bereits in ihrer Heimatstadt mit der UN-Ausstellung ‚Cartooning for Peace‘ gearbeitet und sie nun den Schülerinnen und Schülern des Romain-Rolland-Gymnasiums nahegebracht.
Dazu wurde eine Ausstellung vorbereitet, die im Reinickendorfer Rathaus präsentiert wurde.

Bildvergrößerung: Gruppenfoto mit Schülerinnen und Schülern der französischen Partnerstadt Antony und des Romain Rolland Gymnasiums.
Gruppenfoto mit Schülerinnen und Schülern der französischen Partnerstadt Antony und des Romain Rolland Gymnasiums.
Bild: BA Reinickendorf

Bezirksstadtrat Tobias Dollase (parteilos, für CDU) skizzierte in seiner Begrüßung die Situation zur Pressefreiheit: Er machte deutlich, dass es in vielen Ländern sehr schlecht um die Pressefreiheit bestellt sei. Dollase lobte das Ergebnis der Ausstellung und des gemeinsamen Workshops. Die französischen Jugendlichen hatten die Bedeutung von Karikaturen in französischen Zeitungen herausgestellt. Anders als in Deutschland haben politische Karikaturen einen deutlich höheren Stellenwert in französischen Medien.

Dollase hob die freundschaftlichen und intensiven Kontakte zwischen Reinickendorf und Antony hervor: „Seit 53 Jahren besteht diese Städtepartnerschaft mittlerweile und das keineswegs nur auf dem Papier. Jedes Jahr gibt es Begegnungen zwischen Menschen aus beiden Städten. Diese Städtepartnerschaft lebt, und darüber sind wir froh“, sagte er.

Die Jugendlichen beschlossen, ihre Kontakte zu vertiefen und weitere gemeinsame Aktionen zu planen.