Das Angerdorf Kaulsdorf
Bild: TUBS / Wikimedia Commons
Unmittelbar östlich der Wuhleniederung liegt das Angerdorf Kaulsdorf. Es wurde als selbständiger Ort erstmals 1347 unter dem Namen “Caulstorp” erwähnt. Der Kern des Dorfes ist gut erhalten. In der Mitte des Angers, welcher sich von Nordwesten nach Südosten erstreckt, steht die alte Dorfkirche. Der stark begrünte Angerbereich wird von ehemaligen Bauernwirtschaften, die meist als Vierseithöfe angelegt sind, umgrenzt.
Das Gut Kaulsdorf war von 1782 bis 1785 im Besitz des Berliner Akademiemitgliedes Franz Carl Achard, der hier seine ersten Versuche zur Rübenzuckergewinnung durchführte.
1869 wurde Kaulsdorf an die Bahn angeschlossen, was die Entwicklung des Ortes nachhaltig beeinflusste.
Um 1900 entstanden in Kaulsdorf zunehmend Gärtnereien, welche die Berliner mit Obst und Gemüse belieferten. Durch die rege Bautätigkeit wuchs die Einwohnerzahl von 771 um 1900 auf 2381 im Jahre 1910.
Seit 1920 gehört Kaulsdorf zum neu gegründeten Bezirk Berlin-Lichtenberg. Bereits 1916 wurde das Wasserwerk im Kaulsdorfer Busch eröffnet. 1930 wurde der elektrische S-Bahnbetrieb nach Mahlsdorf aufgenommen.
Ab 1979 gehörte der Ortsteil Kaulsdorf zum neu gegründeten Stadtbezirk Marzahn, seit 1986 zu Hellersdorf und von 2001 an zum Bezirk Marzahn-Hellersdorf.
Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf
von Berlin
Umweltschutz
Boden | Gewässer | Abfall
Licht | Luft | Lärm
- Tel.: 030 90293-6701
- Fax: 030 90293-6705
- E-Mail an Umweltschutzamt
Naturschutz
Baumfällungen | Artenschutz
Landschaftsplanung
- Tel.: 030 90293-6701
- Fax: 030 90293-6705
- E-Mail an Untere Naturschutzbehörde