Zeichen gegen Gewalt an Frauen: Orangefarbene Bank in Hellersdorf nach Vandalismus repariert und wiederaufgestellt
Pressemitteilung vom 02.11.2026
Mit zwei orangefarbenen Sitzbänken und der Botschaft „Hellersdorf sagt NEIN zu Gewalt“ hat das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf im September 2024 ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen gesetzt. Die Bänke wurden auf dem Alice-Salomon-Platz und am Kastanienboulevard aufgestellt. Nun wurde eine der beiden Bänke von Unbekannten aus ihrer Verankerung gerissen und beschädigt.
Dank des Einsatzes des Straßen- und Grünflächenamtes und des Büros für Gleichstellung konnte die beschädigte Bank kurzfristig repariert und wieder an ihrem ursprünglichen Standort auf dem Alice-Salomon-Platz aufgestellt werden. Eine angebrachte Plakette mit QR-Code führt direkt zu Beratungsangeboten für gewaltbetroffene Frauen und ermöglicht so einen niedrigschwelligen Zugang zu Unterstützung. Auch künftig bleibt das Thema ein Schwerpunkt im Bezirk: Im November 2026 findet in Marzahn-Hellersdorf ein bezirksweiter Aktionsmonat gegen Gewalt an Frauen und Mädchen statt.
Bezirksbürgermeisterin Nadja Zivkovic erklärt dazu: „Diese Bank ist weit mehr als eine farbenfrohe Sitzgelegenheit. Sie steht für unseren Einsatz gegen Gewalt an Frauen und Mädchen und für die Solidarität mit Betroffenen. Mit ihrer Platzierung im öffentlichen Raum wollten wir ein deutliches Zeichen setzen: Gewalt gegen Frauen darf kein Tabuthema sein, sondern muss aus dem Privaten in das öffentliche Bewusstsein gerückt werden. Die Beschädigung der Bank ändert nichts an der Haltung und dem Engagement des Bezirksamtes.“
Maja Loeffler, Gleichstellungsbeauftragte des Bezirks, betont: „Jede dritte Frau erlebt im Laufe ihres Lebens körperliche oder sexualisierte Gewalt. Die Beschädigung der Bank ist ein Angriff auf ein Symbol unserer Arbeit, mit der wir Gewalt gegen Frauen und Mädchen verhindern und ihre Sichtbarkeit erhöhen wollen. Das Bezirksamt wird sich weiterhin konsequent für den Schutz von Frauen, für Prävention und für die öffentliche Auseinandersetzung mit diesem Thema einsetzen.“
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