Melancholie und Aufbruch: Zwei neue Bibliotheks-Ausstellungen in Marzahn-Hellersdorf
Pressemitteilung vom 22.09.2026
Die Bibliothek Kaulsdorf und die Mittelpunktbibliothek Ehm Welk zeigen ab Oktober beziehungsweise November zwei neue Kunstausstellungen im Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Sie finden unabhängig voneinander statt und spannen einen weiten Stimmungsbogen: Während in Kaulsdorf unter dem Titel „Monochrome Melancholie“ leise, zurückhaltende Grafitzeichnungen im Mittelpunkt stehen, geht es in Hellersdorf um unterschiedliche Interpretationen zum Thema „Aufbruch“.
Die Bibliothek Kaulsdorf in der Neuen Grottkauer Straße 5 präsentiert vom 5. Oktober bis zum 18. Dezember 2026 die Ausstellung „Monochrome Melancholie – Stille sichtbar machen“. Die offizielle Eröffnung findet am Dienstag, 6. Oktober 2026, um 17:00 Uhr mit einer Vernissage statt. Die Werke von Eberhard Hollerbach umfassen grafische Zeichnungen mit Bleistift und Grafit. Seine Motive reichen von Feldern, Wegen und Landschaften bis hin zu Berliner Stadtansichten. Der 1949 geborene Künstler engagiert sich in der dem Kunstverein Templin angegliederten Arbeitsgruppe FORMICA des Kunstvereins Templin und leitet zudem eine regionale Zeichengruppe. Für die Teilnahme an der Vernissage ist eine Anmeldung telefonisch unter 030 90 29 33 200 oder per E-Mail erforderlich. Der Förderverein Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf e. V. bittet am Ausgang um Spenden.
In der Mittelpunktbibliothek Ehm Welk in der Alten Hellersdorfer Straße 125 sind vom 5. November 2026 bis Ende Januar 2027 Werke zum Thema „Aufbruch“ zu sehen. Vorgestellt werden Arbeiten aus dem Kurs „Dienstagsmaler:innen“. Die Teilnehmenden interpretieren den Begriff symbolisch, räumlich, zeitlich oder als Zustand. Ausgangspunkte waren Reisen und Beobachtungen aus dem Alltag. Die Exponate entstanden in Techniken wie Aquarell, Acryl, Pastell, Kohle sowie als Papierkonstruktionen. Die Gruppe steht unter der Leitung von Anna Görner. Die freiberufliche Malerin, Zeichnerin und Multimediakünstlerin ist Meisterschülerin der heutigen Universität der Künste Berlin. Für diesen Ausstellungsbesuch ist keine Anmeldung nötig.
Beide Ausstellungen sind während der regulären Öffnungszeiten der jeweiligen Standorte zugänglich. Der Eintritt ist frei.
Auf der Vernissage können Foto- oder Videoaufnahmen für Webseiten und in den sozialen Medien der Bibliothek Kaulsdorf und ihrer Partner entstehen.
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