Hellersdorf: Ergänzungsschilder für Straßennamen mit DDR-Schriftstellerinnen
Pressemitteilung vom 26.06.2026
Am Dienstag, den 7. Juli 2026, werden die Eva-Strittmatter-Straße, die Elfriede-Brüning-Straße, die Sarah-Kirsch-Straße und die Ingeborg-Feustel-Straße im Quartier Stadtgut Hellersdorf in einer feierlichen Zeremonie mit Namensergänzungsschildern ausgestattet. Die Tafeln informieren über Leben und Werk der Schriftstellerinnen, nach denen die Straßen benannt wurden, und laden dazu ein, sich mit den Lebenswegen und dem Werk der Namensgeberinnen auseinanderzusetzen. Die Schilder werden um 15:30 Uhr durch Bezirksstadträtin Juliane Witt und Bezirksstadtrat Stefan Bley eingeweiht. Treffpunkt ist die Sarah-Kirsch-Straße/Ecke Kastanienallee. Interessierte sind herzlich eingeladen, der Veranstaltung beizuwohnen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Mit der Benennung der neu entstandenen Straßen würdigt der Bezirk vier bedeutende Autorinnen, die die Literatur der DDR maßgeblich geprägt haben. Die Straßen sind im Zuge der Entwicklung des neuen Wohnquartiers Gut Hellersdorf entstanden, die Vorschläge für die Namen wurden in enger Zusammenarbeit zwischen der GESOBAU und der Kommission Gedenkorte erarbeitet. Das Bezirksamt folgte bei der Namensgebung einer Empfehlung der Bezirksverordnetenversammlung, die sich dafür ausgesprochen hatte, verstärkt weibliche Persönlichkeiten bei Straßenbenennungen zu berücksichtigen.
Juliane Witt, Bezirksstadträtin für Soziales und Bürgerdienste: „Eine Eva-Strittmatter-Straße, eine Elfriede-Brüning-Straße, eine Sarah-Kirsch-Straße und eine Ingeborg-Feustel-Straße gehören nach Marzahn-Hellersdorf. Mit diesen Straßennamen würdigen wir vier Autorinnen, deren Werke viele Menschen im Bezirk bis heute bewegen. Sie haben die Literatur der DDR maßgeblich geprägt und auch nach der Wiedervereinigung weitergeschrieben und publiziert. Die Benennung neuer Straßen nach diesen Frauen trägt dazu bei, weibliche Perspektiven stärker im öffentlichen Raum sichtbar zu machen und dauerhaft in die Geschichte unseres Bezirks einzuschreiben.“
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