Marzahn-Hellersdorf: Zukunft für Schulstationen gesichert
Pressemitteilung vom 02.12.2025
Die Schulstationen der Selma-Lagerlöf-Grundschule, der Glückskompass-Grundschule, der Gretel-Bergmann-Gemeinschaftsschule und der 14. Schule können ihre Arbeit fortführen. Die bezirklichen Haushaltsverhandlungen für die Jahre 2026/2027 hatten zunächst ergeben, dass einige Schulstationen nicht weiter gefördert werden konnten, weil die finanziellen Mittel fehlten. Durch eine Nachschau des Haushalts durch die Senatsverwaltung für Finanzen konnte jedoch der nötige finanzielle Spielraum gefunden werden, um die vier Schulstationen im Bezirk fortzuführen.
Schulstationen bieten niederschwellige Hilfsangebote direkt in den Schulen und unterstützen Schülerinnen und Schüler bei sozialen, emotionalen oder familiären Problemen. Sie tragen durch präventive Programme, wie die Ausbildung von Konfliktlotsen, und durch die Förderung von Demokratieverständnis und sozialen Kompetenzen maßgeblich zu einem positiven Schulklima bei. Fachkräfte leisten vor Ort wichtige sozial-pädagogische Arbeit, etwa durch Freizeit- und Beratungsangebote, individuelle Förderung und Familienarbeit.
Nadja Zivkovic, Bezirksbürgermeisterin und Stadträtin für Finanzen, erklärt: „Schulstationen sind sehr wichtig für die persönliche Entwicklung von Schülerinnen und Schülern und das soziale Klima einer Schule. Hier finden Kinder und Jugendliche, aber auch Eltern, einen Raum, in dem sie bei Problemen Unterstützung finden und ihre sozialen Kompetenzen entwickeln können. Solche Orte, an denen Kinder Vertrauen fassen und ihre Talente entdecken, möchten wir stärken. Unsere Entscheidung, die Schulstationen zu erhalten, ist eine Investition in die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen – ein wichtiger Schritt für den Bezirk.“
Ein Beispiel für die Bedeutung der Schulstationen ist die “BRUNO” an der Gretel-Bergmann-Gemeinschaftsschule, die für viele Kinder und deren Familien seit 2002 ein wichtiger Bestandteil des Schulalltags ist. Die Station bietet vielfältige präventive Programme und unterstützt Schülerinnen und Schüler durch sozialpädagogische Angebote wie Konfliktlotsen-Ausbildung und sozial-emotionale Förderung. Vor allem gegen das drohende Aus für diese Schulstation gab es großen Protest, den die Betroffenen bis vor die Bezirksverordnetenversammlung trugen. Die Lösung garantiert nun, dass Einrichtungen wie die BRUNO ihre wertvolle Arbeit fortsetzen können.
Bezirksstadtrat für Jugend, Familie und Gesundheit, Gordon Lemm: „Als Bildungspolitiker bin ich beeindruckt vom Einsatz und dem großen Engagement der Schülerinnen und Schüler sowie Eltern der Gretel-Bergmann-Schule, die sich so leidenschaftlich für ihre Schulstation stark gemacht haben und in der Bezirksverordnetenversammlung für deren Erhalt eingetreten sind. Ihr Einsatz hat entscheidend dazu beigetragen, dass wir die weitere Förderung der Schulstation sichern konnten, und ist ein wichtiges Zeichen durch uns als Bezirksamt, dass Kinder und Jugendliche bei uns weiterhin Priorität haben.“
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