Neugründung: Selbsthilfegruppe für Hochsensibilität in Marzahn-Hellersdorf

Pressemitteilung vom 28.11.2025

Die Selbsthilfe-, Kontakt- und Beratungsstelle Marzahn-Hellersdorf gründet in Alt-Marzahn eine neue Selbsthilfegruppe zum Thema Hochsensibilität. Die Gruppe tauscht Erfahrungen zu den Herausforderungen des hochsensiblen Alltags aus und bespricht Wege zu einem gelasseneren Leben. Hierfür sucht die Kontaktstelle noch volljährige Betroffene zur Teilnahme.

Hochsensible Menschen nehmen Reize und Stimmungen schneller und intensiver wahr. Sie reagieren empfindlich auf Reizüberflutung, beispielsweise durch Gerüche oder Geräusche. Betroffene erleben häufig den Zwiespalt zwischen den Vorteilen und dem Wunsch, diese Fähigkeit nicht zu besitzen. Psychologen stellen Hochsensibilität mittels Fragebögen fest; eine medizinische Diagnose gibt es nicht. Die Fragebögen erfassen Merkmale wie erhöhte Reizverarbeitung, tiefe Reflexion und starke emotionale Reaktionen.

Die Treffen finden zweimal im Monat in Alt-Marzahn statt und dauern jeweils anderthalb Stunden. Betroffene treffen sich ohne professionelle Leitung zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch. Besondere Vorerfahrungen sind nicht erforderlich.

Interessierte können sich bei der Selbsthilfe-, Kontakt- und Beratungsstelle Marzahn-Hellersdorf anmelden. Die zentrale, unabhängige Unterstützungsstelle für alle Selbsthilfegruppen im Bezirk ist erreichbar unter der Telefonnummer 030 54 25 103 oder per E-Mail.

Die Beratungsstelle blickt auf knapp 35 Jahre Erfahrung in der Arbeit mit Selbsthilfegruppen zurück. Sie übernimmt die Vermittlung in die Gruppen, die Öffentlichkeitsarbeit und die methodische Begleitung von Neugründungen. Aktuell treffen sich in Marzahn-Hellersdorf knapp 100 verschiedene Selbsthilfegruppen zu unterschiedlichen Themen.

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    Selbsthilfegruppe für Hochsensibilität in Marzahn-Hellersdorf