Praxisraumbörse in Marzahn-Hellersdorf zeigt erste Erfolge – Bereits 25 Einträge auf der Plattform

Pressemitteilung vom 02.10.2025

Zwei Monate nach dem Start der digitalen Praxisraumbörse des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf (vgl. die Pressemeldung vom 1.8.2025) zieht das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf eine erste positive Zwischenbilanz: Seit Anfang August wurden insgesamt 25 Inserate über die Plattform eingereicht – davon 12 Gesuche von Ärztinnen und Ärzten sowie 13 Angebote für geeignete Praxisräume.

Die Praxisraumbörse, die Ärztinnen und Ärzte bei der Suche nach geeigneten Praxisflächen im Bezirk unterstützt, stößt damit auf erfreuliche Resonanz. Sie bietet nicht nur Suchenden eine zentrale Anlaufstelle, sondern hilft auch Vermietern dabei, leerstehende oder frei werdende Gewerbeflächen gezielt für eine medizinische Nutzung zugänglich zu machen. Besonders hervorzuheben: Unter den Angeboten befinden sich auch zwei Bestands-Arztpraxen, die im Zuge einer Praxisaufgabe zur Übernahme ausgeschrieben sind – ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der ambulanten Versorgung im Bezirk.

Die eingegangenen Gesuche spiegeln die breite Nachfrage in unterschiedlichen medizinischen Fachrichtungen wider. Mit sechs Gesuchen im Bereich Psychiatrie zeigt sich hier ein besonders hoher Bedarf. Weitere Anfragen kommen aus den Bereichen Allgemeinmedizin (3), Innere Medizin, Gynäkologie sowie Hämatologie und Onkologie (jeweils ein Gesuch). Auch die geografischen Präferenzen der Suchenden zeichnen ein differenziertes Bild: Fünf Gesuche richten sich gezielt auf Biesdorf, Kaulsdorf, Mahlsdorf oder Alt-Marzahn. Zwei Meldungen wünschen sich Standorte mit Nähe zu Lichtenberg, ein weiteres Gesuch betrifft den südlichen Teil des Bezirks.

Das Angebot der Praxisraumbörse wurde von den Wohnungsbaugesellschaften im Bezirk sehr positiv aufgenommen, weil sie dadurch freistehende oder teilgenutzte Gewerberäume leichter an Ärztinnen und Ärzte vermitteln können. So helfen sie aktiv dabei, die medizinische und therapeutische Versorgung im Bezirk zu verbessern, was ihre Quartiere attraktiver macht und langfristige Mietverträge begünstigt. Die GESOBAU hat bereits einen klaren Kommunikationsweg eingerichtet und ermöglicht interessierten Ärztinnen und Ärzten die gezielte Suche nach passenden Objekten über ihr Gewerbeteam. Auch mit Degewo und Berlinovo steht das Bezirksamt im engen Austausch.

Gesundheitsstadtrat Gordon Lemm zeigt sich zufrieden mit dem bisherigen Verlauf: „Dass die Plattform bereits kurz nach dem Start aktiv genutzt wird, zeigt, wie hoch der Bedarf und das Interesse an konkreten, praxisnahen Lösungen ist. Wir werden die Plattform weiterentwickeln und die Zusammenarbeit mit Wohnungsbaugesellschaften und Immobilieneigentümern intensivieren. Denn jede neue Praxis ist ein Schritt hin zu einer besseren gesundheitlichen Versorgung in Marzahn-Hellersdorf.“

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Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf
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