Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf geht gegen Eichenprozessionsspinner vor

Pressemitteilung vom 11.06.2025

Mit den gestiegenen Temperaturen bilden die Raupen des Eichenprozessionsspinners vermehrt Gespinstnester in den Grünflächen von Marzahn-Hellersdorf. Das Bezirksamt geht bereits aktiv gegen dieses Aufkommen vor.

Der Eichenprozessionsspinner befällt hauptsächlich Stiel- und Traubeneichen. Seine netzartigen Gebilde sind weißlich, dicht und erinnern an Spinnweben. Sie können wie flache Beutel aussehen, sich als Gürtel um den Baumstamm wickeln oder als Fäden herabhängen.

Die Nester des Eichenprozessionsspinners gelten als stark gesundheitsgefährdend. Die feinen Brennhaare der Raupen enthalten ein Nesselgift, das Hautreizungen, starken Juckreiz, Augenentzündungen und Atemprobleme auslösen kann. Symptome können auch verzögert auftreten, bis zu 24 Stunden nach Kontakt. Wer ein solches Gespinstnest wahrnimmt, wird dringend gebeten, Abstand zu halten und es nicht zu berühren.

Die betroffenen Bereiche im Bezirk werden schnellstmöglich mit Flatterband abgesperrt und mit Warnschildern versehen. Vom Bezirksamt beauftragte spezialisierte Baumpflegefirmen entfernen die Nester.

Einen Befall gab es unter anderem im Seelgrabenpark in Marzahn-Nord, wo sich eine Allee mit Eichen befindet. Die Gegenmaßnahmen hierfür sind abgeschlossen.

Weitere Informationen zum Eichenprozessionsspinner erhalten Sie auf der Website der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege sowie auf der Seite des Berliner Pflanzenschutzamtes.

  • Warnhinweis Eichenprozessionsspinner

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