Bezirk frei von Maul- und Klauenseuche (MKS)

Pressemitteilung vom 15.04.2025

Marzahn-Hellersdorf ist wieder frei von der Maul- und Klauenseuche. Die hoch ansteckende Tierseuche ist im Januar dieses Jahres bei einem Wasserbüffel in der Nachbargemeinde Hönow festgestellt worden. Nun ist die Gefahr gebannt: Die letzte Sperrzone ist aufgehoben, alle Untersuchungen waren negativ. Am 14. April 2025 entsprach die Weltorganisation für Tiergesundheit (WOAH) dem Antrag Deutschlands auf Anerkennung der Wiedererlangung der MKS-Freiheit auch für die in den Bezirken Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg sowie den Landkreisen Barnim und Märkisch-Oderland noch ausgewiesenen Restriktionsgebiete. Damit entfallen ab sofort sämtliche seit dem 10. Januar 2025 bestehenden Einschränkungen des Tier- und Warenverkehrs. Die Maul- und Klauenseuche ist getilgt, Deutschland erhält den Status “MKS-frei ohne Impfung” für alle Landesteile zurück.

“Mit klarem Verwaltungshandeln konnten wir die Angelegenheit entschärfen – die Kuh ist sprichwörtlich vom Eis.“, fasst Bezirksbürgermeisterin Nadja Zivkovic das Seuchengeschehen erleichtert zusammen. „Während in Ungarn und der Slowakei kürzlich mehrere Ausbrüche der Maul- und Klauenseuche bei Rindern gemeldet wurden, ist es uns gelungen, eine Ausbreitung der Tierseuche über den Ausbruchsbereich in Hönow hinaus zu verhindern.“ Zu verdanken sei dieser Erfolg der engagierten Mitwirkung der betroffenen Tierhalter in den verschiedenen Sperrzonen sowie der beteiligten Behörden, Stadtjäger und Tierärzte. Die Koordination des Krisenstabs stand unter der kompetenten Leitung des Fachbereichs Veterinär- und Lebensmittelaufsicht des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf.