Beratung bei Energieschulden in der Marzahner „UnbezahlBar“
Pressemitteilung vom 25.02.2025
Seit Februar 2025 bietet die Verbraucherzentrale Berlin in Kooperation mit dem Begegnungsprojekt “UnbezahlBar” ein regelmäßiges und kostenfreies Beratungsangebot für Menschen mit Energieschulden an. Jeden zweiten Donnerstag in der Zeit von 10:00 bis 13:00 Uhr können sich Ratsuchende in der Marzahner Promenade 9 individuell und vertraulich beraten lassen.
Ziel des Angebots ist es, Menschen zu unterstützen, die Schwierigkeiten haben, ihre Strom- oder Gasrechnungen zu bezahlen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine drohende Sperre handelt oder der Energieanschluss bereits abgeschaltet wurde.
„Viele Betroffene wissen nicht, an wen sie sich wenden können oder welche Hilfsmöglichkeiten es gibt“, erklärt Martina Münch, Projektkoordinatorin der Energieschuldenberatung Ost bei der Verbraucherzentrale Berlin. „Wir möchten mit unserem Angebot niedrigschwellig helfen – ohne Termin, ohne Bürokratie und kostenlos.“
Die Beratung erfolgt vor Ort in einem persönlichen Gespräch und umfasst unter anderem:- Prüfung der Abrechnung und Verträge des Strom-/Gasanbieters
- Beratung über Regulierungsmöglichkeiten zur Tilgung Ihrer Energieschulden
- Beratung über die Möglichkeiten, die Sperre abzuwenden oder aufzuheben
- Vermittlung an weitere Beratungsstellen, zum Beispiel wenn der Stromverbrauch auffällig hoch ist oder eine Verschuldung droht
Die Energieschuldenberatung Ost, und damit auch das Beratungsangebot in der UnbezahlBar, wird durch die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz finanziert. Es richtet sich an Privatpersonen, insbesondere an Haushalte mit geringem Einkommen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich – einfach vorbeikommen und beraten lassen.
Energieschuldenhotline der Verbraucherzentrale Berlin
Tel. 030/214 85 202
digitale Terminbuchung auf der Internetpräsenz
Die UnbezahlBar ist ein Kooperationsprojekt des Deutschen Roten Kreuzes, der Volkssolidarität Berlin sowie der pad gGmbH, die durch die BENN-Teams Blumberger Damm und Marzahn-Süd vertreten wird. Sie wird durch das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf unterstützt und von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen wie auch von der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung finanziert.
Kontakt
Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf
Stadtentwicklungsamt, Abteilung Städtebauförderung
Frau Friederike Möller Bhering