An den Rändern taumelt das Glück. Die späte DDR in der Fotografie
Pressemitteilung vom 07.01.2025
Die Fotografie-Ausstellung “An den Rändern taumelt das Glück” verhandelt die Frage danach, wie wir heute auf die Fotografien blicken, die uns aus der DDR-Zeit vorliegen. Welche Blicke wählen wir, um uns ein Bild von einer Gesellschaft zu machen, deren innere Verfasstheit bis heute viele Fragen offenlässt?
Bis zum 15. Februar 2025 wird in der Hellersdorfer “station urbaner kulturen” (Auerbacher Ring 41, 12619 Berlin) eine Auswahl aus über 360 Bildern unterschiedlicher Genres und Akteure gezeigt, die von 37 Fotografinnen und Fotografen stammen. Das Ende der DDR ist nicht das Ende der Bilder. Die in Fotografien festgehaltene DDR ist ein zeitlich abgeschlossenes Sammelgebiet, das nur im Ansatz erschlossen ist. Mit dem historischen Abstand dreier Dekaden lohnt es sich, das bekannte Material erneut zu betrachten und ihm weitere Positionen hinzuzufügen. Die Ansichten der späten DDR bis in die Umbruchszeit der frühen 1990er Jahre bewegen sich von dokumentarischen Praktiken zu künstlerischen und inszenierten Bildwelten, schließen den medialen Grenzgänger Fotofilm ein und befragen die verwandtschaftlichen Verhältnisse zwischen Film und Fotografie.
Mit Arbeiten von Peter Badel, Gerd Danigel, Christiane Eisler, Margit Emmrich, Seiichi Furuya, Christine Furuya-Gössler, Gerhard Gäbler, Christina Glanz, Anselm Graubner, Wolfgang Gregor, Gerald Große, Ingrid Hartmetz, Harald Kirschner, Thomas Kläber, Matthias Leupold, Ute Mahler, Barbara Metselaar Berthold, Katharina Müller, Christine Radack, Enkhbat Roozon, Andreas Rost, Ilse Ruppert, Günter Starke, Jim Schütz, Gabriele Stötzer, Ines Thate-Keler und einer künstlerischen Intervention von Anke Heelemann (Fotothek für vergessene Privatfotografien).
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Programm der station urbaner kunst (Januar & Februar 2025)
PDF-Dokument (1.5 MB)
station urbaner kulturen/nGbK Hellersdorf
Öffnungszeiten:
Donnerstag und Samstag 15–19 Uhr
Der Eintritt ist frei.
Postanschrift
12591 Berlin