Deutsche Jugendmeisterschaft in der Leichtathletik – 1.VfL FORTUNA Marzahn e.V. sehr gut vertreten
Pressemitteilung vom 31.08.2020
Am Freitag, dem 4. September 2020 bis zum Sonntag, dem 6. September 2020, finden die Deutschen Leichtathletikjugendmeisterschaften in den Altersklassen U18 und U20 in Heilbronn statt. Mit am Start sind zwei Sportlerinnen und zwei Sportler der Abteilung Leichtathletik des 1.VfL FORTUNA Marzahn e.V.
Friedrich Rumpf hat beste Aussichten, in der AK U18 Edelmetall zu gewinnen. Für die anderen geht es um den Einzug in den Endkampf und um ein achtbares Abschneiden am Ende einer schwierigen Saison.
Der von Stefan Klug trainierte Friedrich Rumpf geht die Meisterschaften gelassen an. Seit zwei Jahren gehörte er immer zu den besten deutschen Jugendlichen in seiner Disziplin, den 400m-Lauf. Aber nun soll es ein Doppel werden. Im 200m-Lauf liegt er zusammen mit dem Bremer Noah Olabisi auf Platz 1 der Deutschen Jahresbestenliste der U18. Aber es geht da oben eng zu, eine Medaille wäre hier schon ein großer Erfolg. In der Hallensaison 2020 hatte Friedrich Rumpf im 400m-Lauf seine Konkurrenz gut im Griff und holte sich im 400m-Lauf den Titel. Hier liegt er in der Deutschen Jahresbestenliste mit seiner persönlichen Bestzeit von 48,79 Sekunden nur 1/100 Sekunde hinter dem Potsdamer Zehnkämpfer Tyrel Prenz zurück auf Platz 2. Die Chancen auf eine Medaille sollten hier aber größer sein.
Speerwerferin Laura Ulrich (U20) wird von Thomas Brack trainiert. Sie liegt mit einer Weite von 44,76 Meter auf Platz 9 der Deutschen Jahresbestenliste ihrer Altersklasse. Das Ziel schein klar – den Endkampf zu erreichen. Laura wurde immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen, es ist ihr zu wünschen, dass sie bei dieser Meisterschaft ihr wahres Leistungsvermögen zeigen kann.
Das könnte auch Ronny Müller (U18) gelingen. Er hat sich im Hammerwurf von Wettkampf zu Wettkampf auf 56,83 Meter gesteigert und hofft als Zehnter der Jahresbestenliste ebenfalls auf den Einzug in den Endkampf. Eine weitere Steigerung ist ihm zuzutrauen.
Hammerwerferin Wilhelmine Süßbier (U18) musste lange um ihre erste Teilnahme an einer Jugend-DM bangen. Gleich zu Beginn der Saison siegte „Willi“ beim 6. Marzahner Hammerwurfmeeting mit 51,93 Meter. Bei den Wettkämpfen im August konnte sie diese Leistung zwar bestätigen, aber im Training gelingt ihr mehr. Sie hat zwar die Norm für die Teilnahme erfüllt, aber auf Grund der Corona-Pandemie gelten in diesem Jahr andere Regeln. Es wurden nur 14 Teilnehmerinnen zugelassen, als 17. der Jahresbestenliste profitierte sie vom Verzicht anderer Athletinnen. Sie kann also nur noch gewinnen.
Hammerwurftrainerin Vanessa Pfeiffer ist zu Recht stolz, dass es in ihrer Disziplin seit einigen Jahren im Verein vorwärts geht. Auch ein Verdienst der Exweltrekordlerin Betty Heidler, die die Gründung der Trainingsgruppe Hammerwurf von Anfang an unterstützte und begleitete.
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