KREISE ZIEHEN. Großsiedlungen und die Produktion von Bildern ihrer selbst
Pressemitteilung vom 22.06.2020
Vom Sonntag, dem 12. Juli, bis bis Sonntag, dem 13. September 2020, ist die
Ausstellung “KREISE ZIEHEN. Großsiedlungen und die Produktion von Bildern ihrer selbst , Teil 4: Berlin-Märkisches Viertel / Litauen, Schottland, Ungarn
AG Spielclub / Marija Nemčenko & Anna Tüdős” im öffentlichen Raum am
Place Internationale, Grünfläche am U-Bhf Cottbusser Platz (U5), Maxie-Wander-Straße/Ecke Carola-Neher-Straße, 12619 Berlin, zu sehen.
*Start: Samstag, 11. Juli 2020, 16:00 bis 19:00 Uhr
Führungen: Do+Sa, 15:00 bis 18:00 Uhr*
The Gentle Giant that Shares and Cares, Skulptur von Jimmy Boyle, Craigmillar Estate, Edinburgh, 1976–2011. Foto: J. Knowles, 2011
Ausstellungsreihe »KREISE ZIEHEN« seit Mai 2018
Ein Feld der Auseinandersetzung der letzten Jahre sind Großsiedlungen der 1960er bis 1990er Jahre. Sie haben Dimensionen, die der Größe einer Kleinstadt entsprechen. Zentrale Funktionen einer Stadt wie etwa die Künste und das Kulturleben werden jedoch weiterhin im Zentrum verortet. Die Großsiedlungen bleiben deswegen vielen Menschen einer Stadt merkwürdig fremd.
Das Ausstellungsprojekt KREISE ZIEHEN in Berlin-Hellersdorf schlägt Brücken innerhalb und auch jenseits der Stadtgrenzen mit Partnersiedlungen. Wie entstehen Stereotypen von Orten, wie werden sie von außen gesetzt und von innen angenommen und weitergeführt? Wie können Bilder in der Peripherie entstehen, die nicht von außen ein ›Image‹ überstülpen, sondern von den Bewohnerinnen und Bewohner mit Eigensinn erarbeitet wurden?
nGbK-Projektgruppe station urbaner kulturen
Jochen Becker, Fabian Bovens, Eva Hertzsch, Margarete Kiss, Constanze Musterer und Adam Page
Postanschrift
12591 Berlin