Green Buddy Award

And the Green Buddy Award goes to…

Zu sehen sind die Preisträger_innen und Laudator_innen des Green Buddy Awards 2016. Sie stehen auf einer grün beleuchteten Bühne in der Werkstatt des Euref Campus
Bild: Nady el-Tounsy
Vielleicht nicht ganz Hollywood, aber das Vorbild für den ‚Grünen Oskar‘ ist von dem Filmkollegen aus dem sonnigen Kalifornien inspiriert. Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und die Wirtschaftsförderung verliehen gestern Abend gemeinsam mit den Kooperationspartnern zum sechsten Mal den GREEN BUDDY AWARD in der Werkstatt des EUREF Campus.

Mit dem Preis wurden dieses Jahr fünf Unternehmen ausgezeichnet, für die Ökologie und Nachhaltigkeit Teil der eigenen Firmenphilosophie sind und die sich durch beispielhafte Initiative um eine nachhaltige Entwicklung verdient gemacht haben.

Auf die Frage, warum der Green Buddy nun schon zum sechsten Mal vergeben wird, antwortete Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler: „Es ist ein toller Preis. Jedes Jahr bin ich aufs Neue begeistert, was für großartige Unternehmen in Berlin und in Tempelhof-Schöneberg arbeiten. Immer mehr Unternehmen setzen auf betrieblichen Umweltschutz und sind so Vorbilder für die Wirtschaft und Bürger_innen. Genau diese Unternehmen wollen wir mit dem Umweltpreis auszeichnen. Mit Hilfe des Green Buddy Awards sollen diese Ideen und innovativen Ansätze in der Wirtschaft bekannt werden und zur Nachahmung anregen. Täglich erhalten wir neue Meldungen, wie die rote Liste der bedrohten Tier- und Pflanzenarten immer länger wird. Trotz vieler Initiativen ist die Feinstaubbelastung in den Städten nach wie vor ein großes Problem. Es ist wahrlich Zeit für ein globales Umdenken. Geredet haben wir genug. Ich begreife es als unsere Pflicht, alles was wir in unserem Rahmen dazu beitragen können zu tun. Ich wünsche mir, dass die richtungsweisenden Konzepte zum Schutz der Umwelt viele Nachahmer_innen finden. Ich hoffe, dass noch mehr Unternehmen über den Tellerrand schauen und das Thema Nachhaltigkeit und Ökologie fester Bestandteil der Unternehmenskultur im Bezirk und darüber hinaus wird.“

Kooperationspartner sind die Buddy Bär Berlin GmbH, sowie Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie, die Investitionsbank Berlin und die EUREF AG, die Preise stiften und die feierliche Verleihung fördern. Weitere Auslobungen übernehmen die BSR, die Stiftung Denkmalschutz Berlin sowie das Umwelt- und Naturschutzamt des Bezirks.

Preisverleihung 2016

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In Anerkennung dieses ökologisch verantwortungsvollen Handelns und dem damit verbundenen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz ging der GREEN BUDDY AWARD 2016:

  • in der Kategorie „Smart Cities Lösungen“ an Green City Solutions. Das deutsche Start-up hat ein innovatives Begrünungssystem zur Luftreinigung erfunden. Der “City Tree” ist ein freistehendes Begrünungssystem, das Platz für rund 1.600 Pflanzen bietet. Damit bindet ein einziger „City Tree“ 30 Kilogramm Kohlendioxid pro Jahr.
  • in der Kategorie „Abfallvermeidung / Reduce, Reuse und Recycle“ in diesem Jahr sogar an zwei Unternehmen.
  • Gewonnen hat die Rettungsaktion für Früchte der Dörrwerk GmbH. Diese stellt aus Früchten, die aufgrund von optischen Mängeln für die „Tonne“ vorgesehen waren einen gesunden und leckeren Snack her.
  • Ebenfalls überzeugt hat die Firma akku-wechsel.de. Die Firma tauscht fest verbaute Akkus in Geräten aus, für die der Geräte-Hersteller einen Akku-Wechsel nicht vorgesehen oder bautechnisch erschwert hat und verhindert so, dass ansonsten funktionsfähige Geräte weggeworfen werden müssen.
  • in der Kategorie „Umweltschonende Produktion und produktionsnahe Dienstleistungen“ an die GE Energy Power Conversion GmbH für ihr umfassenden Energiekonzept. Durch die Kombination aus Blockheizkraftwerk, Photovoltaikanlage, Batteriemodulen und energieeffizienten Pumpen sowie Licht- und Lüftungstechnik spart die GE Energy Power Conversion GmbH jährlich 2.044 Tonnen CO2 ein.
  • Der „Denkmalschutzpreis“ geht in diesem Jahr an die Deutsche Telekom AG. Mithilfe eines Blockheizkraftwerkes werden die Energieverbräuche von Telekom-Liegenschaften mit denen ihrer Nachbarn für optimale dezentrale Versorgungslösungen kombiniert.

Moderiert wurde der kurzweilige Abend von Frank Sandmann.

Gewinner_innen der letzten Jahre

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Bild: Nady el Tounsy

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