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Aktionen

Um den Fairtrade-Gedanken zu verbreiten, organisiert die Steuerungsrunde im Bezirk verschiedene Aktionen zu dem Thema. Hier bekommen Sie Informationen über vergangene Aktivitäten oder Projekte.

Wenn Sie mitmachen möchten, können Sie hier mehr Informationen dazu bekommen. Wir freuen uns über jede Beteiligung!

Fairer Handel und Klimaschutz in der Schule

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und Stadtrat Oliver Schworck mit den Möhrchenheften
Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und Stadtrat Oliver Schworck mit den Möhrchenheften
Bild: Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg

Bezirk verteilt an 3. und 4. Klassen kostenlose Hausaufgabenhefte mit anregenden Themenseiten

Zum neuen Schuljahr 2020/2021 erhalten knapp 4.000 Schüler_innen der 3. und 4. Klassen im Bezirk Tempelhof-Schöneberg kostenfrei ein faires Hausaufgabenheft. Die “Möhrchenhefte” werden den Schulen bereits in dieser Woche zur Verfügung gestellt, damit sie rechtzeitig bei den Kindern ankommen. Bereits im vergangenen Schuljahr haben die Schüler_innen der 4. Klassen ein solches Heft erhalten. Das Hausaufgabenheft vermittelt altersgerecht und auf anschauliche und kreative Weise Informationen rund um die Themen Fairer Handel, Klimaschutz und Biologische Vielfalt. Die Themenseiten lassen sich durch ihre zeitliche Abstimmung auf das Jahr und auf besondere Nachhaltigkeitsevents gut im Unterricht aufgreifen, so dass auch schon die Grundschüler_innen des Bezirks für das Thema Fairer Handel begeistert werden können.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler:

Fairer Handel, Nachhaltigkeit und Klimaschutz betreffen nicht nur die älteren Generationen. Besonders für junge Leute ist es wichtig, sich früh damit auseinander zu setzen, denn es geht auch um ihre Zukunft. Sie sollen mitgestalten und überlegen, in was für einer Welt sie leben möchten. Die Möhrchenhefte helfen ihnen zu verstehen, warum unsere Zukunft fair, nachhaltig und umweltschonend sein muss.

Schulstadtrat Oliver Schworck:

Verantwortungsbewusstsein ist keine Frage des Alters. Die Möhrchenhefte sind eine tolle Möglichkeit, unseren Kindern zu vermitteln, wie sie schon durch kleine Veränderungen ihres Verhaltens dazu beitragen können, ihre eigene Gesundheit und die Lebensbedingungen der Menschen im direkten Umfeld und auf der ganzen Welt zu verbessern.

Über die Möhrchenhefte:

Herausgeber_in:

Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung/Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf.
Die Berliner Möhrchenhefte Klima und Fairtrade sind ein Kooperationsprojekt der Berliner Bezirke.

Konzeption und Gestaltung:

www.kreativ-etage.de

Gefördert durch

Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe
Engagement Global gGmbH im Rahmen des Servicestelle Kommunen in der Einen Welt-Programms mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Fairer Ramadan

Asuman Cuhadar, Emir Coskun, Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Said Bircan, Marlis Altmann
Asuman Cuhadar, Emir Coskun, Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Said Bircan, Marlis Altmann

Das interkulturelle Haus in Schöneberg war am Dienstagabend gut gefüllt für ein “faires Fastenbrechen”. Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und die Wirtschaftsförderung haben in Zusammenarbeit mit der Mariendorfer Moschee dazu eingeladen. Gekocht hat die Mariendorfer Moschee und zwar aus fair gehandelten Produkten. Die Datteln aus fairem Handel durften natürlich nicht fehlen. Sie sind ist ein wichtiges Symbol des Ramadans, denn mit ihnen beginnt meist das Essen nach dem Sonnenuntergang.

Das Essen war nicht der einzige Grund für das Zusammenkommen. Gerechtigkeit und Frieden sind ein wichtiger Bestandteil von allen Religionen und Kulturen. Der Ramadan ist eine Zeit der Gemeinschaft und des Zusammenhalts. Es ist eine Zeit der Versöhnung und des Friedens, die dazu beiträgt, die Verständigung zwischen den Religionen und Kulturen zu stärken. Hierbei geht es nicht nur um das Miteinander in Berlin, sondern auch einen globalen Zusammenhalt, zu stärken.

Es ist unsere Pflicht als erfolgreicher Wirtschaftsstandort auch für das Wohl in anderen Ländern, vor allem in Entwicklungsländern zu sorgen. In der globalisierten Welt hat unser Konsumverhalten schwerwiegende Konsequenzen für Menschen vor allem in Asien, Afrika und Lateinamerika. Die kleinsten Veränderungen unseres Alltags können bereits Großes bewirken. Aus diesem Grund ist der faire Handel so wichtig. Frau Altmann, Referentin von Transfair, hat in einem kleinen Vortrag erklärt, dass Fairtrade viel mehr bedeutet als nur faire Löhne. Auch Schüler_innen der Gustav-Langenscheidt Schule, die stolz einen Fairtrade Titel trägt, haben daran teilgenommen. Es ist sehr lobenswert, dass sie sich im jungen Alter für den fairen Handel so engagieren.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler dazu:

“Ich wünsche allen Musliminnen und Muslimen einen gesegneten und friedvollen Ramadan. Das gemeinsame Fastenbrechen ist ein besonderes Zeichen für den interreligiösen Dialog in Berlin. Besonders toll finde ich es, dass wir uns dabei über den fairen Handel austauschen, denn Fairtrade ist unser gemeinsames Ziel.”

LOGO Servicestelle der Kommunen in der Einen Welt/Engagement Global und BMZ

Die Veranstaltung ist gefördert von der Sevicestelle Kommunen in der Einen Welt/Engagement Global mit Mitteln des BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung).

Blutige Handys

Die dritte Fair-abredung im Rathaus Schöneberg

Merve Dikme (Wirtschaftsförderung), Samuel Waldeck (Shift GmbH), Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Rainer Penk (Fraktionsvorsitz Bündnis 90/Die Grünen der BVV), Ilona Hengst (Steuerungsgruppe Fairtrade)
Merve Dikme (Wirtschaftsförderung), Samuel Waldeck (Shift GmbH), Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Rainer Penk (Fraktionsvorsitz Bündnis 90/Die Grünen der BVV), Ilona Hengst (Steuerungsgruppe Fairtrade)
Bild: WBF

Auch der Bezirk Tempelhof-Schöneberg nahm dieses Jahr an der fairen Woche teil. Bei der dritten Fair-abredung im Rathaus Schöneberg diskutierten Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und die Fairtrade Steuerungsgruppe über den Film “Blood in the Mobile – Blutige Handys” und mit Samuel Waldeck von der Shift GmbH über faire und unfaire Handys. Zur Feier der Fairtrade-Town Titelerneuerung des Bezirks gab es vorweg ein Buffet aus fair gehandelten Produkten von der “Fairtrade-School” Gustav-Langenscheidt Schule.

Tagtäglich benutzen wir unsere Handys zum telefonieren, fotografieren, spielen und noch vieles mehr. Vielen ist aber nicht bewusst, wie unsere Handys hergestellt und vor allem welche Mineralien dafür benötigt werden. Genau um dieses Thema ging es in der dritten Fair-abredung im Rathaus Schöneberg. In dem Dokumentarfilm wurde das Problem der Konfliktmineralien, die für die Produktion von Handys genutzt werden, thematisiert. Die Mineralien werden unter lebensbedrohlichen Bedingungen von jungen Männern bzw. Kindern in der Demokratischen Republik Kongo abgebaut. Für die Gewinnung der Rohstoffe werden Menschenrechtsverletzungen in Kauf genommen, denn der Abbau erfolgt meist illegal und wird von Milizen kontrolliert. Dadurch unterstützt die Handyindustrie nicht nur Kinderarbeit und unfaire Arbeitsbedingungen, sondern auch bewaffnete Konflikte, denn verschiedene Milizen kämpfen stets um die Mineralien. Nach dem Film gab Samuel Waldeck von der Shift GmbH einen Einblick in die Bemühungen des Familienunternehmens, Handys so fair und nachhaltig wie möglich zu produzieren.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler ist überzeugt, dass Umdenken erforderlich ist:

Die Situation in den von Milizen kontrollierten Minen in der Demokratischen Republik Kongo ist grausam. Der Film verdeutlicht sehr stark den Einfluss des Konsums von Industriestaaten auf Lebensumstände und Konflikte in Afrika. Die Nachverfolgung der Mineralien und der Umstieg auf fairere Optionen sind nicht einfach. Ich bin aber sehr froh, dass wir durch die Shift GmbH eine Möglichkeit kennengelernt haben, in der zum Beispiel das Konfliktmineral Koltan nicht genutzt wird. Das lässt auf weitere Verbesserungen hoffen!

LOGO Servicestelle der Kommunen in der Einen Welt/Engagement Global und BMZ

Gefördert wird die Filmreihe von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt/Engagement Global mit Mitteln des BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung).

Die Bittere Wahrheit

Fairtrade-Schokolade im Kinosaal

Die zweite Fair-abredung im Rathaus Schöneberg

Ca. 10 Kilogramm Schokolade essen wir pro Person in Deutschland im Jahr. Damit ist Deutschland weltweit eines der am meisten Schokoladekonsumierenden Länder. Der Kakao für unsere Schokolade wird von rund 5,5 Millionen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern angebaut. Ihr Anteil an dem, was wir für die Schokolade ausgeben ist aber mit ca. 6% sehr gering. Die Schokoladenunternehmen bekommen im Gegenzug mit einem Anteil von 35% fast 6-mal so viel.

Mit nur einem Pro-Kopf-Einkommen von 0,76 Euro am Tag, liegen Bäuerinnen und Bauer deutlich unter der Armutsgrenze.

Schokolade macht glücklich! In dieser Hinsicht sind wir uns fast alle einig. Es schmeckt auch einfach zu allem. Im Kuchen, in Keksen, mit Obst oder einfach nur pur. Das einzige schlechte Gewissen, das uns vielleicht nach dem Genuss überkommt, sind die Pfündchen mehr auf der Waage. Aber vielleicht sollten wir die Selbstverständlichkeit der aus einer exotischen Kakaobohne hergestellten Schokolade viel weiter hinterfragen.

Wie kommt Kakao hierher? Wer baut es an? Wie wird es geerntet?

Mit all diesen Fragen beschäftigten wir uns bei der zweiten „Fair-abredung im Rathaus Schöneberg“. Gezeigt würde der Dokumentarfilm „Zartbitter“, der den Gedanken von Fairtrade rund um Schokolade verdeutlicht.

„Eine einzelne Person kann mit einer Kaufentscheidung vieles verändern. Schließlich entscheiden wir beim Kauf einer Schokolade, einer Banane oder auch Sportschuhen selbst, welche Art von Produktion wir unterstützen möchten. Deswegen ist es mir besonders wichtig, dass jede/r sich angesprochen fühlt, denn nur gemeinsam können wir etwas bewegen“, so Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler.

LOGO Servicestelle der Kommunen in der Einen Welt/Engagement Global und BMZ

Im Anschluss wurde eine Diskussion geführt mit Herrn Johannes Schorling, der beim INKOTA-netzwerk die Kampagne Make Chocolate Fair! koordiniert.

Gefördert wird die Filmreihe von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt/Engagement Global mit Mitteln des BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung).

Billig-Mode auf Kosten anderer!

Fair-abredung im Rathaus Schöneberg

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler mit Jeanine Glöyer von Jyoti Fairworks und der Wirtschaftsförderung
(v. l. n. r.) Jeanine Glöyer von Jyoti Fair-Works, Merve Dikme (bezirkliche Wirtschaftsförderung) und Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler
The-true-cost-plakat
Bild: Grandfilm Filmverleih

Jeder kennt das: trotz vollem Kleiderschrank, finden wir meist bei jedem Einkauf doch noch ein süßes Oberteil oder schicke Schuhe, ohne die unsere Garderobe nicht komplett wäre. Da kommt die Frage auf: Brauche ich das wirklich? Aber bei 10 € pro Stück kann sich doch niemand beschweren. Oder?

Genau um diese Frage ging es am 11. April im Rathaus Schöneberg bei der Filmvorführung „The True Cost – der wahre Preis von Mode“. Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und die Fairtrade Steuerungsgruppe haben einen Filmabend organisiert, um die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren.

„Der Film zeigt genau das, was vor allem in der Fashion-Industrie bereits bekannt ist, aber von Vielen dennoch ignoriert wird. Darum freue ich mich, dass wir durch derartige Veranstaltungen das Thema von bewusstem Konsumverhalten, den Menschen im Bezirk und Berlin näher bringen“, so Angelika Schöttler.

Im Anschluss hat Jeanine Glöyer von Jyoti – Fair Works, eine deutsch-indische gemeinnützige Unternehmergesellschaft, die Arbeit von Jyoti vorgestellt. Sie zeigte auf, wie es möglich ist, Kleidung sozialverträglich zu produzieren. Mit Nähereien in Indien, die den Arbeitenden nicht nur faire Löhne zahlen, sondern auch regelmäßige Krankheitsvorsorgeuntersuchungen und
Weiterbildungsmöglichkeiten bieten, nehmen sie eine Vorbildfunktion an. Jedem Shopper rät Frau Glöyer vor dem Einkaufen sich zunächst die Frage zu stellen: „Brauche ich das wirklich?“ Denn die sogenannte „Fast Fashion“-Industrie bringt regelmäßig neue Trends zu günstigen Preisen, um uns dazu zu bringen doch noch ein Kleidungsstück mehr zu kaufen. Dass diese teilweise selten oder manchmal sogar überhaupt nicht getragen werden, scheint für die Industrie nicht wichtiger zu sein, als der Gewinn.

LOGO Servicestelle der Kommunen in der Einen Welt/Engagement Global und BMZ

Die nächste Fair-abredung im Rathaus Schöneberg zeigt den Dokumentarfilm „Zartbitter“ mit dem Referenten Johannes Schorling von INKOTA-netzwerk und der „Make Chocolate Fair!“ Kampagne. Sie findet am 17. Mai im Kinosaal des Rathauses Schöneberg statt. Alle, die auch einen ersten Schritt zur Verbesserung der Produktion in Entwicklungsländern durch fairen Handel beitragen möchten, sind herzlich eingeladen.

Gefördert wird die Filmreihe von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt/Engagement Global mit Mitteln des BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung).

Faire Kekse zu Weihnachten

Schüler der Gustav-Langenscheidt_Schule verkaufen selbstgemachte Fairtrade Weihnachtskekse im Vorraum zur BVV
Bild: WBF

Im Vorfeld der letzten Bezirksverordnetenversammlung (BVV) 2016 verkauften Schüler der Gustav-Langenscheidt-Schule Kekse und Windlichter an die Verordneten.
Gesammelt wurde zugunsten des Förderverein der Gustav-Langenscheidt-Schule e.V. .Die Schule plant eine Fairtrade-Sommer-Tournee durch vier Partnerstädte des Bezirks, dabei wollen die Schülerinnen und Schüler in jeder Stadt ein Fairtrade Menü zaubern.

Tempelhof-Schöneberg ist Fairtrade Town

Es ist geschafft: Tempelhof-Schöneberg ist offiziell der vierte faire Stadtbezirk in Berlin!
Bei strahlendem Sonnenschein feierte der Bezirk am 07.September 2016 vor dem Rathaus Tempelhof die Auszeichnung.

Zu sehen ist ein Gruppenbild aller Fairtrade Aktiven im Bezirk. Sie halten eine Fahne mit der Aufschrift "Wir sind Fairtrade Stadtbezirk" hoch
Bild: Pressestelle TS

Im Beisein zahlreicher Mitglieder der Steuerungsrunde nahm Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler die Urkunde von Fairtrade Ehrenbotschafter Manfred Holz entgegen!
In seiner Laudatio lobte Herr Holz das Engagement in Tempelhof-Schöneberg. „Jede gute „Eine Welt“ – Arbeit kann zu einem festen Bestandteil des Profils und Image einer jeden Kommune werden – und ihr Stadtbezirk ist da richtig gut dabei!”
Auch die Bezirksbürgermeisterin freut sich über den Titel: „Dass wir die Auszeichnung nun erhalten haben, macht uns sehr stolz. Nachdem unsere Bezirksverordnetenversammlung den Beschluss gefasst hatte, sich auf das Fairtrade Siegel zu bewerben, waren es vor allem die Aktiven in der Steuerungsrunde, die diesen Beschluss mit Leben gefüllt haben, Ihnen möchte ich an dieser Stelle besonders danken.“
Auf der Feier gab es mehrere Stände, an denen sich die verschiedenen Gruppen mit ihrer Arbeit präsentierten. Die Gäste konnten die verschiedenen Stadien der Bewerbung anhand einer Fotoshow und Plakaten verfolgen und an einem „Eine-Welt-Stand“ wurden faire Produkte angeboten.
Während einer kurzen Gesprächsrunde interviewte Bezirksverordnete Aferdita Suka, die zusammen mit der Bürgermeisterin Vorsitzende der Steuerungsrunde ist, die Aktiven zu ihrem Engagement und dankte allen für ihre Arbeit. Sowohl in der Steuerungsrunde als auch bei der Feier waren Vertreter_innen aller Fraktionen dabei.

Nach der Gesprächsrunde sorgte Lutz Fußangel von der Leo Kestenberg Musikschule für Unterhaltung, während die Firma Lidl, deren Vertreter_innen auch mit in der Steuerungsrunde saßen, mit ihrer Spende für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher sorgten.

Eindrücke von der Verleihungsfeier

zur Bildergalerie

In der Bildergalerie finden Sie einige Eindrücke von der feierlichen Verleihung unseres Fairtrade Town Titels.

Ein „Faires Frühstück“ für ein faires Berlin – Zivilgesellschaft fragt Politik!

Moderator Klaus Brückner interviewt Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler. Beide stehen an einem Stehtisch in einem Pavillon
Bild: WBF-TS

Am Samstag, den 02. Juli 2016 fand das erste berlinweite „Faire Frühstück“ in Berlin-Schöneberg statt. Das Frühstück ist ein erster Schritt auf dem Weg zu einem berlinweiten „Fairtrade Towns“ Titel. Trotz des wechselhaften Wetters, wurde die Veranstaltung gut angenommen.

Gastgeberin und Schirmherrin der Veranstaltung, Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler begrüßte die Aktiven und Gäste auf der Carl-Zuckmayer Brücke im Rudolph-Wilde-Park. „Wir freuen uns sehr heute Gastgeber zu sein. Für immer mehr Menschen ist es wichtig, verantwortungsbewusst zu konsumieren. Mit der Kampagne wollen wir unseren Teil dazu beitragen, dass Erzeuger_innen in den Herkunftsländern einen fairen Lohn für ihre Produkte erhalten. Dazu müssen wir im Gegenzug bereit sein, einen fairen Preis für diese Produkte zu zahlen und uns bewusst machen, dass Billigware zu Lasten der Menschen vor Ort hergestellt wird. Auch unser Bezirk bewirbt sich gerade um den Titel. Wir hoffen, ihn noch in diesem Sommer erhalten zu können.“

In einer kurzen Einführung erläuterte Volkmar Lübke, ehem. Mitglied des Vorstands von transfair e.V., die Kriterien, die zum Erlangen des stadtweiten Fairtrade Titels erfüllt werden müssen. Dazu werden zwei Drittel der Bezirke oder zwei Drittel der durch die Bezirke repräsentierten Bevölkerung, die den Titel „Fairtrade-Bezirk“ erlangt haben benötigt und es muss einen Beschluss im Abgeordnetenhaus geben.
Danach fand eine angeregte Diskussionsrunde mit Mitgliedern des Berliner Abgeordnetenhauses statt. Stefan Evers, Sprecher für Stadentwicklung, Nicole Ludwig, Sprecherin für Wirtschaft, Haushalt und Tourismus sowie Marion Platta Umweltpolitische Sprecherin und Fabio Reinhardt, Sprecher für Integrations- und Flüchtlingspolitik beantworteten Fragen zum Thema „Fairer Handel“.
Die Veranstaltung wurde organisiert von Helena Jansen, Fachpromotorin kommunale Ent-wicklungspolitik, Kurt Damm, Referent Fairer Handel; Volkmar Lübke, ehem. Vorstandsmitglied von transfair e. V.; Weltladen A. Janela; Engagement Global gGmbH, dem Verein Fairtrade für Lichtenrade e.V. und vielen engagierten Helfer_innen vor Ort.

Machen Sie mit!

Wenn Sie sich daran beteiligen möchten, ist Ihre Mithilfe sehr willkommen!
Falls Sie zum Beispiel weitere Einzelhandelsgeschäfte oder gastronomische Betriebe kennen, die in unserem Einkaufsführer noch nicht genannt sind, wären wir für Hinweise sehr dankbar!

Netzwerk Faires Berlin
Stefanie Holtz & Jürgen Krause
Gotenstr. 21, 10829 Berlin
Tel: (030) 893 744 80
E-Mail an das Netzwerk Faires Berlin

Bewerbungsformulare

Pdf-Bewerbungsformular zur Fairtrade Town Initiative für den Einzelhandel

Dieses Dokument ist nicht barrierefrei.

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Pdf-Bewerbungsformular zur Fairtrade Town Initiative für Gastronomiebetriebe

Dieses Dokument ist nicht barrierefrei.

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