Fair Trade Town Tempelhof-Schöneberg

Gustav-Langenscheidt-Schule wird Fairtrade School

Zu sehen ist das Fairtradesiegel
Bild: Transfair

Es ist soweit: Tempelhof-Schöneberg hat seine erste Fairtrade School. In Anwesenheit von Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, wird die Auszeichnung am 1. Juni 2017 feierlich durch eine Vertreterin von Transfair e.V. im Rathaus Schöneberg übergeben.

Ort : Louise-Schroeder-Saal im Rathaus Schöneberg, John.-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin
Zeit : 18:00 Uhr

Die Kampagne Fairtrade-Schools wird ebenso wie Fairtrade Towns von TransFair e.V. getragen und bietet Schulen die Möglichkeit, sich aktiv für den fairen Handel zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen.
Die Schule ist bereits im Zuge des vom Bezirk im letzten Jahr erhaltenen Fairtrade Town Titels aktiv und die engagierten Betreuer der dortigen Koch-AG sind Teil der lokalen Steuerungsrunde. Nach Begrüßungen durch die Bezirksbürgermeisterin und die Direktorin der Schule wird eine Vertreterin von Transfair die Laudatio halten. Zudem gibt es noch Tanzeinlagen und eine Dia-Show, die die Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler zeigt. Im Anschluss wird für Interessierte ein Film über die Koch-AG im Kinosaal des Rathauses gezeigt.
Ein Buffet, das die AG selber zubereitet, sorgt für das leibliche Wohl der Gäste.

Ablauf:
18:00 Kurze Einführung durch die Betreuer des Projekts

Ca.18:10 Begrüßung durch Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler

Ca. 18:30 Begrüßung – Direktorin der Langenscheidt-Schule
Ca. 18:50 Laudatio – Transfair Vertreter_in

Im Anschluss Dia -Show

Faire Kekse zu Weihnachten

Schüler der Gustav-Langenscheidt_Schule verkaufen selbstgemachte Fairtrade Weihnachtskekse im Vorraum zur BVV
Bild: WBF

Im Vorfeld der letzten Bezirksverordnetenversammlung (BVV) 2016 verkauften Schüler der Gustav-Langenscheidt-Schule Kekse und Windlichter an die Verordneten.
Gesammelt wurde zugunsten des Förderverein der Gustav-Langenscheidt-Schule e.V. .Die Schule plant eine Fairtrade-Sommer-Tournee durch vier Partnerstädte des Bezirks, dabei wollen die Schülerinnen und Schüler in jeder Stadt ein Fairtrade Menü zaubern.

Tempelhof-Schöneberg ist Fairtrade Town

Zu sehen ist ein Gruppenbild aller Fairtrade Aktiven im Bezirk. Sie halten eine Fahne mit der Aufschrift "Wir sind Fairtrade Stadtbezirk" hoch
Bild: Pressestelle TS

Es ist geschafft: Tempelhof-Schöneberg ist offiziell der vierte faire Stadtbezirk in Berlin!
Bei strahlendem Sonnenschein feierte der Bezirk am 07.September 2016 vor dem Rathaus Tempelhof die Auszeichnung.

Im Beisein zahlreicher Mitglieder der Steuerungsrunde nahm Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler die Urkunde von Fairtrade Ehrenbotschafter Manfred Holz entgegen!
In seiner Laudatio lobte Herr Holz das Engagement in Tempelhof-Schöneberg. „Jede gute „Eine Welt“ – Arbeit kann zu einem festen Bestandteil des Profils und Image einer jeden Kommune werden – und ihr Stadtbezirk ist da richtig gut dabei!”
Auch die Bezirksbürgermeisterin freut sich über den Titel: „Dass wir die Auszeichnung nun erhalten haben, macht uns sehr stolz. Nachdem unsere Bezirksverordnetenversammlung den Beschluss gefasst hatte, sich auf das Fairtrade Siegel zu bewerben, waren es vor allem die Aktiven in der Steuerungsrunde, die diesen Beschluss mit Leben gefüllt haben, Ihnen möchte ich an dieser Stelle besonders danken.“
Auf der Feier gab es mehrere Stände, an denen sich die verschiedenen Gruppen mit ihrer Arbeit präsentierten. Die Gäste konnten die verschiedenen Stadien der Bewerbung anhand einer Fotoshow und Plakaten verfolgen und an einem „Eine-Welt-Stand“ wurden faire Produkte angeboten.
Während einer kurzen Gesprächsrunde interviewte Bezirksverordnete Aferdita Suka, die zusammen mit der Bürgermeisterin Vorsitzende der Steuerungsrunde ist, die Aktiven zu ihrem Engagement und dankte allen für ihre Arbeit. Sowohl in der Steuerungsrunde als auch bei der Feier waren Vertreter_innen aller Fraktionen dabei.

Nach der Gesprächsrunde sorgte Lutz Fußangel von der Leo Kestenberg Musikschule für Unterhaltung, während die Firma Lidl, deren Vertreter_innen auch mit in der Steuerungsrunde saßen, mit ihrer Spende für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher sorgten.

Eindrücke von der Verleihungsfeier

zur Bildergalerie

In der Bildergalerie finden Sie einige Eindrücke von der feierlichen Verleihung unseres Fairtrade Town Titels.

Ein „Faires Frühstück“ für ein faires Berlin – Zivilgesellschaft fragt Politik!

Moderator Klaus Brückner interviewt Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler. Beide stehen an einem Stehtisch in einem Pavillon
Bild: WBF-TS

Am Samstag, den 02. Juli 2016 fand das erste berlinweite „Faire Frühstück“ in Berlin-Schöneberg statt. Das Frühstück ist ein erster Schritt auf dem Weg zu einem berlinweiten „Fairtrade Towns“ Titel. Trotz des wechselhaften Wetters, wurde die Veranstaltung gut angenommen.

Gastgeberin und Schirmherrin der Veranstaltung, Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler begrüßte die Aktiven und Gäste auf der Carl-Zuckmayer Brücke im Rudolph-Wilde-Park. „Wir freuen uns sehr heute Gastgeber zu sein. Für immer mehr Menschen ist es wichtig, verantwortungsbewusst zu konsumieren. Mit der Kampagne wollen wir unseren Teil dazu beitragen, dass Erzeuger_innen in den Herkunftsländern einen fairen Lohn für ihre Produkte erhalten. Dazu müssen wir im Gegenzug bereit sein, einen fairen Preis für diese Produkte zu zahlen und uns bewusst machen, dass Billigware zu Lasten der Menschen vor Ort hergestellt wird. Auch unser Bezirk bewirbt sich gerade um den Titel. Wir hoffen, ihn noch in diesem Sommer erhalten zu können.“

In einer kurzen Einführung erläuterte Volkmar Lübke, ehem. Mitglied des Vorstands von transfair e.V., die Kriterien, die zum Erlangen des stadtweiten Fairtrade Titels erfüllt werden müssen. Dazu werden zwei Drittel der Bezirke oder zwei Drittel der durch die Bezirke repräsentierten Bevölkerung, die den Titel „Fairtrade-Bezirk“ erlangt haben benötigt und es muss einen Beschluss im Abgeordnetenhaus geben.
Danach fand eine angeregte Diskussionsrunde mit Mitgliedern des Berliner Abgeordnetenhauses statt. Stefan Evers, Sprecher für Stadentwicklung, Nicole Ludwig, Sprecherin für Wirtschaft, Haushalt und Tourismus sowie Marion Platta Umweltpolitische Sprecherin und Fabio Reinhardt, Sprecher für Integrations- und Flüchtlingspolitik beantworteten Fragen zum Thema „Fairer Handel“.
Die Veranstaltung wurde organisiert von Helena Jansen, Fachpromotorin kommunale Ent-wicklungspolitik, Kurt Damm, Referent Fairer Handel; Volkmar Lübke, ehem. Vorstandsmitglied von transfair e. V.; Weltladen A. Janela; Engagement Global gGmbH, dem Verein Fairtrade für Lichtenrade e.V. und vielen engagierten Helfer_innen vor Ort.

Die Kriterien sind erfüllt! - Bewerbung zum Titel „Fairtrade-Town“ auf den Weg gebracht

Die Bezirksbürgermeisterin wirft im Beisein von Mitgliedern der Steuerungsrunde die Bewerbungsunterlagen zur Fairtrade Town ein.
Bild: WBF-TS

Es ist so weit, die Kriterien zum Erlangen des Titels „FairtradeTown“ sind erfüllt, die Bewerbungsunterlagen ausgefüllt.

Im Beisein von Mitgliedern der lokalen Steuerungsgruppe hat Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler am 7. Juni die Bewerbung zum Titel „eingeworfen“.

Lesen Sie hier die volständige Pressemitteilung

Über Fairtrade

Fairtrade Logo

In vielen Ländern leben Menschen in Armut, obwohl sie hart arbeiten. Sie bekommen für ihre Produkte zu wenig Geld, um davon ein menschenwürdiges Leben führen zu können. Häufig herrschen unsichere und gefährliche Arbeitsbedingungen.
Der Faire Handel setzt sich für eine Verbesserung der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Situation von Produzent_innen im globalen Süden ein. Garantierte Mindestpreise, die Zahlung eines Fairtrade-Aufschlags und die Vorfinanzierung der Waren helfen aus der Armut. Demokratische Entscheidungsstrukturen, die Vermeidung von Kinderarbeit und die Förderung des biologischen Anbaus sind weitere wichtige Prinzipien, deren Einhaltung unabhängig überprüft wird.

Jeder kann etwas tun

In vielen Städten und Gemeinden in Deutschland engagieren sich zunehmend mehr Menschen und Institutionen für den Fairen Handel:

  • Verbraucher_iInnen greifen im Einzelhandel bewusst nach Produkten mit Fairtrade-Siegel. Die Geschäfte nehmen entsprechend mehr fair gehandelte Produkte in ihr Sortiment auf.
  • Die Gastronomie stellt auf Fairtrade-Kaffees und -Tees um. Betriebskantinen bieten fair gehandelte Speisen und Getränke an.
  • Mitarbeiter_innen in Ämtern setzen sich dafür ein, dass auch der Einkauf der öffentlichen Hand nach fairen Kriterien ausgerichtet wird.
  • Kirchengemeinden unterstützen den Fairen Handel durch ein entsprechendes Angebot bei Veranstaltungen sowie gezielte Aktionen zum Thema.
  • Schulen und andere Bildungseinrichtungen nehmen das Thema Fairer Handel in den Unterricht auf.
  • Vereine, Verbände und Initiativen engagieren sich und tragen Kampagnen für den Fairen Handel mit.
  • Regionale Medien berichten über die Aktivitäten im Bezirk.
Zu sehen ist das Fairtradesiegel

Das faire Angebot wächst

Fair gehandelte Produkte erkennt man am internationalen Fairtrade-Siegel.
Darüber hinaus gibt es in Weltläden fair gehandelte Produkte, die nicht das Fairtrade-Siegel tragen, aber von Mitgliedsorganisationen der WFTO (World Fair Trade Organisation) vertrieben werden und somit ebenfalls faire Standards erfüllen.

Den Fairen Einkaufsführer im Internet findet man unter www.fairtradetown.berlin

Zu sehen ist ein Gruppenbild der Steuerungsrunde Fairtrade Towns

Darum geht es

Wenn eine Stadt oder ein Bezirk Aktivitäten zum fairen Handel in einem bestimmten Umfang nachweist, kann der Titel Fairtrade-Town oder -Bezirk verliehen werden.

Die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg fasste im November 2014 den Beschluss, sich um den Titel zu bewerben.

Eine bezirkliche Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktivitäten auf dem Weg zum Fairtrade-Bezirk. Sie besteht aus Vertreter_innen der Bereiche Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft. Die Gruppe entwickelt Ideen für eine zielgruppenspezifische Öffentlichkeitsarbeit. Ziel ist es, möglichst viele Partner im Bezirk zu gewinnen, die dann selbst aktiv werden.

Nähere Informationen zu dieser Kampagne erhalten Sie unter www.fairtrade-towns.de

Machen Sie mit!

Wenn Sie sich daran beteiligen möchten, ist Ihre Mithilfe sehr willkommen!
Falls Sie zum Beispiel weitere Einzelhandelsgeschäfte oder gastronomische Betriebe kennen, die in unserem Einkaufsführer noch nicht genannt sind, wären wir für Hinweise sehr dankbar!

Netzwerk Faires Berlin
Stefanie Holtz & Jürgen Krause
Gotenstr. 21, 10829 Berlin
Tel: (030) 893 744 80
E-Mail: FairtradeTown.TS@berlin.de

Pdf-Bewerbungsformular zur Fairtrade Town Initiative für den Einzelhandel

Dieses Dokument ist nicht barrierefrei.

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Pdf-Bewerbungsformular zur Fairtrade Town Initiative für Gastronomiebetriebe

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