Informationen zum Coronavirus

Inhaltsspalte

Fair Trade Town Tempelhof-Schöneberg

Gemeinsam für Fairness

Aktuelles

So schmeckt Tempelhof-Schöneberg

Bildvergrößerung: Ansicht der Vorder- und Rückseite der Berliner Bohne - Tempelhof Schöneberg in Vollmilch
Berliner Bohne - Tempelhof-Schöneberg in Vollmilch
Bild: WBF

Naschen mit gutem Gewissen!

Anlässlich der zweiten Titelerneuerung des Bezirks Tempelhof-Schöneberg als Fairtrade-Bezirk hat Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung eine faire Bezirksschokolade kreiert. Die “Berliner Bohne – Tempelhof-Schöneberg” gibt es in Vollmilch- und Zartbitterschokolade und verspricht ein Naschen mit gutem Gewissen, denn sie wird von der Gepa mit Bio-Zutaten zu 100% aus Fairem Handel hergestellt. Auf der Verpackung sind vier Wahrzeichen des Bezirks zu sehen. Der Hirsch und das Rathaus Schöneberg stehen für Schöneberg und das Luftbrückendenkmal und das Ullsteinhaus repräsentieren Tempelhof.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler dazu:

Als Fairtrade-Bezirk möchten wir den Fairen Handel auf kommunaler Ebene unterstützen und arbeiten gemeinsam mit der Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, um den Fair Trade Gedanken in alle Lebensbereiche unseres Alltags zu bringen. Vieles ist geschafft, aber Ziel sollte es sein, dass der Faire Handel das neue “Normal” wird. Mit der Bezirksschokolade möchten wir nochmal darauf aufmerksam machen, dass Fair Trade Produkte den Kakaobäuer_innen ein besseres Einkommen und Kindern eine Möglichkeit, in die Schule zu gehen, garantieren. Wir werden die Schokolade für unsere Veranstaltungen oder als Gastgeschenke nutzen. Im Handel wird es sie im Moment leider nicht geben. Dafür kommt aber demnächst die Hauptstadt-Edition der Berliner Bohne.

Bildvergrößerung: Ansicht der Vorder- und Rückseite der Berliner Bohne - Tempelhof-Schöneberg in Zartbitter
Berliner Bohne - Tempelhof-Schöneberg in Zartbitter
Bild: WBF

Die Bezirksedition Tempelhof-Schöneberg ist eine Sonderedition der stadtweiten “Berliner Bohne – Die faire Hauptstadt-Schokolade“, die für den Fairen Handel in der gesamten Hauptstadt steht. Im Rahmen einer feierlichen Online-Veranstaltung Anfang Dezember wird die Hauptstadt-Edition der Öffentlichkeit präsentiert und ist ab diesem Zeitpunkt auch im Handel erhältlich. Mehr Informationen zu der Berliner Bohne ist auf der Internetseite des Aktionsbündnisses Fairer Handel zu finden.

Erneut geschafft! Tempelhof-Schöneberg ist weiterhin Fairtrade-Town

Tempelhof-Schöneberg erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien und trägt für weitere zwei Jahre den Titel “Fairtrade-Town”. Erstmals wurde der Titel von Transfair e.V. im September 2016 an den Bezirk verliehen. Seitdem ist im Bezirk vieles passiert und das Engagement für den Fairen Handel wurde immer weiter ausgebaut.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler dazu:

Als Bezirk Tempelhof-Schöneberg setzen wir uns dafür ein, dass der Faire Handel das neue “Normal” wird. Die Kriterien werden nicht nur weiterhin erfüllt, sondern wurden auch immer weiter ausgebaut. Es gibt sehr viele Aktive im Bezirk, die uns dabei unterstützen, und jedes Jahr wächst die Anzahl der Unterstützenden. Herzlichen Dank an alle, die sich mit uns stark für den Fairen Handel machen. Wir freuen uns, dass wir weiterhin Fairtrade Town sind.

Auch wenn coronabedingt einige Aktivitäten dieses Jahr ausfallen mussten, konnte der Bezirk in den letzten zwei Jahren seine Arbeit für den Fairen Handel vertiefen und weitere Akteur_innen gewinnen. Besonders erfolgreich waren das erste “faire” Fastenbrechen gemeinsam mit der Mariendorfer Moschee, das faire Sport- und Sommerfest beim Georg-Büchner-Gymnasium und die Filmvorführungen im Rathaus Schöneberg. Auch in der Verwaltung hat sich einiges getan. Seit August 2019 ist das Thema mit der Beauftragten für den Fairen Handel fest in der Wirtschaftsförderung verankert.

Auch in Berlin hat sich insgesamt viel bewegt. Die Stadt hat es dieses Jahr geschafft, dass Bananen, Ananas und Reis in allen Berliner Grundschulen aus dem Fairen Handel beschafft werden müssen. Zudem haben alle Schulen nun die Möglichkeit, fair gehandelte Bälle im Sportunterricht einzusetzen. Um diese Veränderungen sichtbarer zu machen und Berliner_innen dazu zu motivieren, sich weiter für den Fairen Handel zu engagieren, wurden von Berliner Akteur_innen die Kampagnen “Fair macht Schule” und “Sport handelt Fair” gestartet. Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg unterstützt die Initiativen. In einem Kampagnenvideo setzt Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler gemeinsam mit den Bezirken und der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe ein Zeichen für den Fairen Handel. Mehr Informationen zu der Kampagne finden Sie auf der Internetseite des Aktionsbündnis Fairer Handel Berlin .

Mit dem Aufruf des Videos erklären Sie sich einverstanden, dass Ihre Daten an Vimeo übermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Formate: video/vimeo

Über Fairtrade und die Fairtrade Town Kampagne

In vielen Ländern leben Menschen in Armut, obwohl sie hart arbeiten. Sie bekommen für ihre Produkte zu wenig Geld, um davon ein menschenwürdiges Leben führen zu können. Häufig herrschen unsichere und gefährliche Arbeitsbedingungen.
Der Faire Handel setzt sich für eine Verbesserung der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Situation von Produzent_innen im globalen Süden ein. Garantierte Mindestpreise, die Zahlung eines Fairtrade-Aufschlags und die Vorfinanzierung der Waren helfen aus der Armut. Demokratische Entscheidungsstrukturen, die Vermeidung von Kinderarbeit und die Förderung des biologischen Anbaus sind weitere wichtige Prinzipien, deren Einhaltung unabhängig überprüft wird.

Am 07.September 2016 wurde der Bezirk Tempelhof-Schöneberg offiziell vor dem Rathaus Tempelhof mit dem Fairtrade Town Siegel ausgezeichnet. Tempelhof-Schöneberg war damit offiziell der vierte faire Stadtbezirk in Berlin.
Die Entscheidung, sich mit dem Bezirk auf das Fairtrade Siegel zu bewerben war im November 2014 durch die gesamte Bezirksverordnetenversammlung (BVV) in Tempelhof-Schöneberg getragen worden.

Insgesamt fünf Kriterien mussten erfüllt werden. Neben BVV-Beschluss und Steuerungsgruppe, wurden Einzelhandel und Gastrogewerbe angeworben, die Fairtrade-Produkte anbieten oder benutzen. Auch das Kriterium Öffentlichkeitsarbeit wurde erfüllt. Wichtigster Punkt zum Erlangen des Titels war die Zivilgesellschaft. Hier hatten es die Mitglieder der Gruppe geschafft, mehr Vereine und Kirchengemeinden als nötig zu gewinnen.