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Informationen, Mitteilungen und Berichte aus dem Jugendamt

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steht für Kinder, Jugendliche und Familien in Tempelhof-Schöneberg.
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steht für die Öffentlichkeitsarbeit im Jugendamt Tempelhof-Schönberg.
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steht für aktuelle Mitteilungen (KiTS-Aktuell)
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steht für vielfältige Informationen des Jugendamtes und seiner Kooperationspartner
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berichtet immer aktuell, was im Bezirk Tempelhof-Schöneberg für Kinder, Jugendliche und Familien interessant sein kann.

Aktionstag für Ausbildung in Tempelhof-Schöneberg

Bezirkbürgermeisterin Schöttler und Jugendsstadtrat Oliver Schworck
Bezirksbügermeisterin Angelika Schöttler mit Jugendstadtrat Oliver Schworck
Bild: BA-TS

Die Bezirksbürgermeisterin Frau Schöttler eröffnete die Ausbildungsmesse und gemeinsam mit dem Bezirksstadtrat für Jugend, Oliver Schworck, besuchten sie die Stände der Anbieter.

Der Jugendstadtrat Oliver Schworck betonte, wie wichtig diese Aktionstage in Kooperation mit den Unternehmen sind, um den Eltern und vor allem den jungen Menschen die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten zu verdeutlichen.

Sein Dank galt den in Tempelhof-Schöneberg beheimateten Unternehmen, die durch ihre Ausbildungsangebote jungen Menschen Perspektiven bieten. Gerade in Tempelhof-Schöneberg sind eine Vielzahl von Unternehmen beheimatet, vom mittelständischen Handwerksbetrieb bis hin zu den großen Unternehmen. Daher bietet der Bezirk jungen Menschen gute berufliche Zukunftschancen.

Für die Jugendlichen gab es unter freiem Himmel nicht nur Informationen über verschiedenste Berufe und Ausbildungen, sie hatten zusätzlich die Möglichkeit, ihre Bewerbungsunterlagen vor Ort durchchecken zu lassen. Bei Interesse konnte auch gleich das ein oder andere Bewerbungsgespräch vereinbart oder sogar geführt werden.

Das Jugendamt bietet für junge Menschen mit der Jugendberufshilfe eine individuelle Hilfe am Übergang „Schule-Beruf“.
Gerade Jugendliche, die in schwierigen Lebensverhältnissen leben, sei es mit familiären Problemen oder einem fehlenden Schulabschluss, benötigen oft intensive Unterstützung bei der sozialen Integration und der eigenverantwortlichen Lebensführung.

Die Unterstützung des Jugendamtes wird im Rahmen von Beratung und Begleitung angeboten. Diese Angebote reichen von der ambulanten Jugendberufshilfe über die Berufsorientierung bis hin zu sozialpädagogisch begleiteten Wohnformen in Verbindung mit schulischen oder beruflichen Bildungsmaßnahmen. Die Jugendberufshilfe ist ein Teil der Jugendberufsagentur.

Die Jugendberufsagentur am Standort Alarichstraße 12-17, in 12105 Berlin-Tempelhof ist für Jugendliche persönlich, telefonisch oder per E-mail zu erreichen. Sie können spontan und ohne Termin zur Beratung zu den Öffnungszeiten der Jugendberufsagentur kommen.

Text: Beate Bruker / Birgit Fechner-Barrère
Bild: JA-TS

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So waren die Sommerferien 2021

Die Sommerzeit neigt sich dem Ende zu und wir können voller Freude auf die vergangenen Wochen blicken, in denen viel gereist wurde und der Alltagsstress zu Hause geblieben ist.

Reisen nach Ahlbeck oder in das Feriencamp Gnitz auf der Insel Usedom, Blossin, ins Schwedeneck, Ferien in Schweden oder in bergige Regionen brachten abenteuerliche Tage in der Natur und zu Wasser hervor. Tägliche Angebote, auch ohne Übernachtungen, fanden auf Schwanenwerder und im Berliner Umland mit nachhaltigen Erlebnissen statt.

Mit Hilfe des neuen Jugendförder- und Beteiligungsgesetzes und der neuen Fördermittelstruktur war es dem Jugendamt in Kooperation mit Trägern der freien Jugendhilfe und reiseerfahrenen Jugendverbänden möglich pädagogisch begleitete Ferienfreizeiten anzubieten. Kostengünstige und erlebnisreiche Kinder- und Jugendreisen wurden konzipiert und haben bei den Teilnehmer*innen zur Begeisterung geführt.

Auf Sportturnieren, Kanuausflügen, Kletteraktionen und natürlich auch in Freizeitparks haben die Teilnehmer*innen ein vielfältiges Sommerferienprogramm und eine entspannte Auszeit erleben dürfen.
Die meisten Aktivitäten wie Strandausflüge oder Ballspiele fanden im Freien statt, sodass die Abstandsregelungen eingehalten oder auch mal durch Tragen einer Maske ergänzt werden konnten.
Die Zusammenarbeit mit Veranstalter*innen vor Ort, bspw. beim Spreewaldpaddeln oder beim Besuch des Freiluftmuseums funktionierten reibungslos und sorgten so für eine zusätzliche Unterstützung bei der Umsetzung.

Im CABUWAZI Zelt konnte fleißig auf dem Trapez oder Trampolin trainiert werden, sodass sich etwas trauen und neues Erleben im Vordergrund standen. Viele aufregende Abende wurden mit einem gemütlichen Lagerfeuer, Stockbrot und Musik abgerundet. Das harmonische Beisammensitzen bewegte die Gruppen gemeinsame Lieder zu singen.

In Verbindung mit Shuttlemöglichkeiten wurden auch Stadtranderholungen ohne Übernachtungen angeboten. Durch selbst einstudierte Theater, Walderkundungen und Strandtage konnten die Kinder und Jugendlichen in Grunewald am Teufelssee spaßige Stunden fernab des Sozialraumes erleben und dennoch Zuhause übernachten.

Insgesamt wurden die Kinder und Jugendlichen in Form eines ausgiebigen Sommerferienprogrammes und durch zahlreiche Reiseerholungsmaßnahmen durch die Sommerferien begleitet und zu Freude, Spaß und Erlebnisse motiviert.

Die Gruppendynamik

Während der Tagesauflüge und den Reisen wurde extrem deutlich, dass viele Teilnehmer*innen schon länger nichts mehr in der Gemeinschaft unternommen haben. Umso größer war die Freude bei allen wieder mit Gleichaltrigen ins Gespräch zu kommen, Dinge herauszufinden, zu experimentieren sowie die eigenen Grenzen austesten zu können.
Spielerisch konnten neue Kontakte geknüpft und Freunde gefunden werden.

Die Teilnehmer*innen waren sehr gespannt auf Erlebnisse und Gruppenereignisse. Es gab mehr Fälle von Heimweh und Zurückgezogenheit. Jedoch umso länger die Freizeit andauerte, umso „wärmer“ wurden diese Kinder. Je mehr Zeit die Gruppen miteinander verbrachten, umso mehr stieg die solidarische und kooperative Stimmung. Es gab zudem viele dankbare Eltern-Reflexionen.

Maßnahmen bei der Umsetzung

Auch in diesem Jahr gab es zahlreiche Covid-19 Maßnahmen, die täglich umgesetzt wurden und logistische Meisterleitung waren. Alle Kinder- und Jugendlichen wurden regelmäßig getestet und das Kochen und Austeilen der Mahlzeiten erfolgte extern. Trotz, dass auf wiederkehrenden Freizeitaktivitäten kaum Platz für Partizipation bestand, hielt sich ein entspanntes und sicheres Gruppengefühl. Und auch wenn eine coronakonforme Freizeit sehr Kraftaufwendig ist, würde kein*r auf Ferienfreizeiten verzichten wollen.

Da nie absehbar war, wie sich die aktuelle Pandemie Lage entwickelt, waren viele Ausflüge schwieriger zu planen sowie zu buchen. Obwohl Zusagen oftmals erst spontan getroffen wurden, gab es wie erwartet eine hohe Auslastung und Nachfrage von den Teilnehmer*innen.
Auch einrichtungsfremde Eltern sowie Kinder- und Jugendliche sind auf die Programme aufmerksam geworden und konnten als neue Zielgruppen angesprochen und erreicht werden.

Ausblick auf die Herbstferien

Abseits der alltäglichen Umgebung genossen alle die Ruhe, die Freizeit ohne Schule, E-Learning und Hausaugaben. Doch auch wenn die Sommerferien bereits vorbei sind wissen wir „Nach den Sommerferien ist vor den Herbstferien“.
Es warten jetzt schon spannungsvolle Ausflüge und Reisen, die garantiert für Abenteuer sorgen.

Oktober 2021- Ein Monat voller Weltmädchentage

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Rund um den internationalen Weltmädchen*tag am 11. Oktober finden im ganzen Bezirk zahlreiche Weltmädchen*tags-Aktionen statt.

Es werden Mädchen*Partys, das Bedrucken von Banner und T-Shirts mit feministischen Bildern und Sprüchen und Berufswahl-Workshops angeboten. Auf politischen Diskussionen am Lagerfeuer und in Planspielen zum GenderPayGap wird auf Bildungs- und Chancengleichheit, Gleichberechtigung aufmerksam gemacht.
In Wendo-Kursen wird Selbstverteidigung trainiert und „negative“ Rollenbilder entgegengewirkt.

Mädchen* und junge Frauen setzen in diesen Tagen ein Zeichen gegen Diskriminierung, Gewalt und Unterdrückungen und treten für Selbstbestimmung ein. Wir freuen uns auf tolle Aktionen und Begegnungen.

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Und der 1. Dialogbriefkasten geht ans… - Paul-Natorp-Gymnasium!

Kinder des Kinder-und Jugendparlaments übergen den Dialogbriefkasten
Bild: BA-TS

Manchmal brauchen Dinge etwas mehr Zeit als andere – vor allem dann, wenn ehrenamtliches Engagement neben dem eigenen Alltag zu organisieren ist.
Das ist gar nicht so einfach.
Deshalb haben die Mitglieder der Projektgruppe „Dialogbriefkasten“ des Kinder- und Jugendparlamentes Tempelhof-Schöneberg den seit längerer Zeit angekündigten und von den Schüler_innen des Paul-Natorp-Gymnasiums erwarteten Briefkasten samt Anleitungsplakat und Werbeflyern etwas verspätet übergeben können.

Die Freude war bei allen Beteiligten – den von der Schule entsandten Vertreter_innen ins Kinder- und Jugendparlament, der Schulsprecherin, dem Schulleiter und vor allem dem mit der Übergabe betrauten Mitglieder der Projektgruppe – groß.

Mithilfe des Dialogbriefkastens können die Schüler_innen des Paul-Natorp-Gymnasiums jetzt noch einfacher mit ihren Vertreter_innen im Kinder- und Jugendparlament Tempelhof-Schöneberg in Kontakt treten.

Was auf einer Schule, die von 775 jungen Menschen besucht wird und vor allem aufgrund der noch immer währenden Pandemie, bisher gar nicht so leicht war.

Das Prinzip des Dialogbriefkastens ist an sich ganz einfach: wenn ein_e Schüler_in etwas verändern möchte, schreibt sie/er ihre/seine Idee zunächst auf einen Zettel und ergänzt diese um Argumente, die dafürsprechen.
(Zum Beispiel: ich hätte gerne eine Tischtennisplatte auf unserem Schulhof, damit ich mich in der Pause sportlich betätigen und auspowern kann.)
Im Anschluss daran notiert die betreffende Schülerin/der betreffende Schüler ihre/seine Kontaktdaten, damit die Vertreter_innen des Kinder- und Jugendparlamentes der Schule mit ihr/ihm ins Gespräch kommen können.
Mit dem Einwurf des Zettels in den Briefkasten ist der erste Schritt in Richtung Dialog getan.
Dann sind die Kinder- und Jugendparlamentarier_innen am Zug, treten in Kontakt und helfen der/dem Betreffenden dabei ihre/seine Idee voranzubringen.

„Wir haben uns sehr gefreut, den Dialogbriefkasten als erstes dem Paul-Natorp-Gymnasium übergeben zu können“, sagte Hannah von der Projektgruppe am Nachmittag des 9. Juni 2021. Vor allem weil die Schule und deren Leitung die Arbeit des Kinder- und Jugendparlamentes seit Jahren unterstützen und fördern. Dafür möchten wir uns auch an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich im Namen des ganzen Parlamentes bedanken. Darüber hinaus freuen wir uns sehr, demnächst weitere Dialogbriefkästen an die Schulen und Jugendfreizeiteinrichtung, die sich im Kinder- und Jugendparlament engagieren, verteilen zu können.

„Unser Ziel ist es,“ so Hannah, „dass sich irgendwann alle jungen Menschen des Bezirkes in dessen Gestaltung einbringen möchten.“

Der Dialogbriefkasten ist ein weiterer Schritt in diese Richtung. Durch ihn lassen sich noch mehr Wünsche, Ideen und Anregungen von Kindern und Jugendlichen in Erfahrung bringen.
Dadurch wird noch mehr jungen Menschen Gehör verschafft und die Mitbestimmung und Mitgestaltung im Bezirk Tempelhof-Schöneberg noch weiter gestärkt und ausgebaut.

Bericht & Foto: Mitglieder des Kinder- und Jugendparlamentes TS

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4 Gründe für 35 Jahre Tannenhof Berlin-Brandenburg

Tamara Schönnebeck, Tannenhof Berlin-Brandenburg
Tamara Schönnebeck vom Tannehof

Tamara Schönnebeck – die dienstälteste Mitarbeiterin
in einem jungen Team

Als ich realisiert habe, dass es jetzt 35 Jahre sind, war ich wirklich ein bisschen gerührt. Was ich ganz lustig finde: Wenn meine Kolleg*innen mitbekommen, wie lange ich schon hier bin, dass die sagen: „So alt bin ich nicht mal.“ oder: „Da war ich acht, als Du angefangen hast im Tannenhof zu arbeiten.“ Also das ist schon ein wirklicher Wahnsinns-Zeitabschnitt, mehr als ein halbes Leben inzwischen.

35 Jahre ein Arbeitgeber und doch viele Karriereschritte

Noch bis zum 45. Dienstjahr zu arbeiten, das möchte ich im Tannenhof! Das will ich auch, denn das ist wirklich das Besondere. 35 Jahre hören sich sehr, sehr lange an und manche könnten auch sagen: „Ach, was für eine einfallslose Vita!“ Ist es aber nicht. Ich habe als junge Frau, fast Berufsanfängerin, im Tannenhof angefangen zu arbeiten und hatte seitdem ganz viele unterschiedliche Positionen, Aufgaben und Verantwortungen, in doch einigen verschiedenen Bereichen.
Ich war erst Erzieherin im Kinderhaus der Drogentherapieeinrichtung Tannenhof (Anm. d. Red.: inzwischen wird der Standort in der Mozartstraße nur noch „Der Tannenhof“ genannt), habe dann in den Nachsorge-Kinderladen gewechselt, um schließlich die Leitung des Kinderhauses zu übernehmen.
Zu damaliger Zeit war es bundesweit was Besonderes, im Bereich der Drogentherapie mit den Eltern und den Kindern zu arbeiten.
Der Tannenhof zählte auch damals zu den innovativen und ersten Einrichtungen, die Kinder mit aufgenommen haben. Es war sinnvoll, dass die jungen Eltern zusammen mit ihren Kindern ein nüchternes Leben begonnen haben. Das war einerseits eine Doppelbelastung, aber auch eine große Chance. Die Eltern und die Kinder konnten sich in einem geschützten Rahmen wieder annähern, Schwierigkeiten gemeinsam meistern in einer therapeutischen Gemeinschaft, die der Tannenhof damals für die Bewohner*innen war.

Vielfalt macht den Tannenhof Berlin-Brandenburg aus

Nach 12 Jahren im Kinderhaus musste aber auch was Neues her.
Trotzdem war ich war froh, im Träger wechseln zu können, der sich inzwischen vergrößert und spezialisiert hatte.
Ich bin hierher in die Tagesgruppen gekommen, und auch da habe ich verschiedene Bereiche durchlaufen:
erst im Team, dann Teamleitung, jetzt Abteilungsleitung.
Es gab und gibt für mich viele Weiterentwicklungs- und Fortbildungsmöglichkeiten. Es hat mit Gestaltpädagogik angefangen, ich habe berufsbegleitend Sozialpädagogik studiert und dann eine Weiterbildung zur systemischen Familientherapeutin abgeschlossen.

Aus der Kirchgemeinde zur Sucht- und Kinderhilfe

Vor dem Tannenhof Berlin-Brandenburg war ich in einer Kirchengemeinde tätig. Mit dem Konfirmandenunterricht habe ich mich in der Kinder- und Jugendarbeit in Kirchengemeinden engagiert, da hat sich auch mein Berufswunsch entwickelt. Den Tannenhof Berlin-Brandenburg kannte ich vorher nicht. Ich bin reingesprungen ins kalte Wasser – und 35 Jahre geblieben.

Zum Tannenhof in die Drogentherapiearbeit war für mich ein neues Arbeitsfeld. Der Träger war und ist ein sehr innovativer Arbeitgeber und es war in den 1980er Jahren schon eine tolle Aufbruchszeit. Wir gehörten damals zu den ersten Einrichtungen für Suchttherapie, in die Kinder mit aufgenommen wurden und die Arbeit hat für mich Sinn gemacht.

Ich habe dann später (nach 12 Jahren) meine Leidenschaft für die Tagesgruppenarbeit entwickelt. Wir hatten damals im Kinderhaus den Nachsorge-Kinderladen, der 1992 in eine Tagesgruppe für Kinder umgewandelt wurde. Mit dem damaligen neuen Konzept der Tagesgruppen wollte der damalige Jugendamtsdirektor in Tempelhof, dass der Tannenhof Berlin-Brandenburg das Angebot auch für die Familien im Bezirk erweitert.

Und diese Tagesgruppe für den Bezirk wurde dann in der Alte Feuerwache eingerichtet. Mit meinem Wechsel dorthin, wurde der Standort erweitert, zwei Gruppen eingerichtet und nicht viel später wurde das Konzept um das Schulkooperationsangebot erweitert.

Inzwischen Fachteamleitung

In die verschiedenen Aufgaben und Verantwortlichkeiten bin ich reingewachsen und habe meine Qualifikationen erweitert.
Ich habe mir ja auch Gedanken gemacht: Was war es, was mich gehalten hat?

Es ist die Sinnhaftigkeit der Arbeit, die für mich wichtig ist, und es sind die Teams, die diese Arbeit tragen – mit viel Engagement und auch mit viel Spaß und Freude! In den Tagesgruppen arbeiten viele Kolleg*innen, die schon lange da sind… und ich mag diese Mischung aus sehr erfahrenen Pädagog*innen, aber auch junge Menschen, die neu dazu kommen, neue Eindrücke, neue Erfahrungswelten mitbringen, wovon ich auch immer wieder profitiere.
Auch ist es von großem Vorteil in der Zusammenarbeit mit anderen Kooperationspartner*innen, wie zum Beispiel dem Jugend- und Schulamt, dass langjährige Kolleg*innen einen festen Bestandteil in der Zusammenarbeit bieten.
Wir bilden eine feste Grundlage und damit sind natürlich auch Kooperationen entstanden, die auf Vertrauen und Qualität aufbauen.
Wir haben das ganz häufig, dass Kolleg*innen bei uns als Zivis, FSJler*innen und als Praktikant*innen anfangen und inzwischen zum Beispiel Teamleitungen sind.
Wir scheinen diese jungen Menschen also zu halten – ich für meinen Teil arbeite wirklich gerne hier!

Bis zum Ende noch viel vor

Dazu, wie lange es noch geht und was noch kommt, kann ich gar nichts Genaues sagen. Ich habe noch Einiges vor und an Ideen fehlt es auch nicht. Jetzt wollen wir einige Bereiche weiter ausbauen, neue Standorte eruieren und die Tagesgruppen weiter spezialisieren.

Der Tannenhof

Das Angebot des Tannenhofs Berlin-Brandenburg ist vielfältig. Es ist über die Zeit gewachsen und umfasst unter anderem die Themen Suchthilfe, Präventionsprojekte, Kinderhilfe und Psychosomatik.

Alle Einrichtungen und die über 300 Mitarbeiter_innen verbindet ein zentraler Wunsch: es jedem Menschen zu ermöglichen, selbst über sein Leben zu bestimmen – im Einklang mit sich und seiner Umgebung.

Die gesamte Arbeit begann 1979 mit dem Tannenhof.
Er liegt in einem großen, parkähnlichen Gartengelände in Berlin-Lichtenrade. Hier werden suchtkranke Erwachsene zur stationären Suchttherapie aufgenommen – gemeinsam mit ihren Kindern.
Zum Tannenhof gehören zwei Gebäude, das Haupt- und das Kinderhaus, sowie eine großzügige Außenanlage unter anderem mit Nutzgarten, Sportplätzen und einem Kinderspielplatz.

Besonderheiten der Einrichtung: Mitaufnahme von Kindern

Im Kinderhaus des Tannenhofes sind auch Kinder süchtiger Eltern willkommen. Für Eltern und Kinder gibt es besondere Angebote, gemeinsame Freizeitaktivitäten, Reisen und ein vielfältiges, auf die kindlichen Bedürfnisse zugeschnittenes Programm. Die Eltern werden zusätzlich durch spezielles Coaching und eine Elterntherapiegruppe unterstützt.

*Tagesgruppen Feuerwach*e

Wie der Name bereits verrät, sind die Tagesgruppen in der Alten Feuerwache im historischen Dorfkern von Lichtenrade untergebracht.
Hier werden Kinder im Grundschulalter unterrichtet und betreut, die u. a. aufgrund starker Verhaltensauffälligkeiten und weiterer Probleme ihren Schulalltag in einer Regelschule nicht mehr bewältigen können.

In Zusammenarbeit mit ihren Eltern möchten wir erreichen, dass die Kinder wieder Spaß am Lernen finden und schließlich ihren Platz in einer Regelschule einnehmen können. Der Unterricht wird durch ein umfangreiches Förderungs- und Freizeitangebot ergänzt.
Das Gebäude bietet viel Platz zum Spielen, Lernen und für verschiedene Sportangebote. Auch die Frei- und Gartenflächen rund um die Alte Feuerwache werden begeistert von den Kindern genutzt.

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Einsatz für Kinder, Jugendliche und Familien in Not

Bezirksstadtrat Oliver Schworck übergibt die Autoschlüssel der Dienstwagen an Nurten Yilmaz, stellvertretende Regionalleitung in Tempelhof-Schöneberg, Region Süd.
Bild: BA-TS

Am sonnigen Montagmorgen übergab Bezirksstadtrat Oliver Schworck die Fahrzeugschlüssel für 3 E-Autos an die Mitarbeiter_innen des Regionalen Sozialdienstes. Damit bieten die E-Autos den Mitarbeitenden die Möglichkeit, Kinder, Jugendliche und Familien in Krisensituationen schnell, flexibel und unabhängig von den öffentlichen Verkehrsmitteln aufzusuchen und Hilfe vor Ort anzubieten.
Es steht jeweils ein Fahrzeug im Norden, in der Mitte und im Süden des Bezirks zur Verfügung.

Der Jugendstadtrat setzt auf nachhaltige Mobilität. „Ich freue mich sehr, Ihnen nun 3 Elektrofahrzeuge übergeben zu können, damit Sie klimafreundlich in unserem großflächigen Bezirk schnell und sicher zu Familien in Not fahren können“, so Oliver Schworck zu den Mitarbeiterinnen des Regionalen Sozialdienstes.

Der Regionale Sozialdienst, auch kurz RSD genannt, ist in Familien immer dann zur Stelle, wenn’s kriselt.

Manchmal benötigen Eltern bei Sorgen und Problemen mit Kindern nur einen Rat. Manchmal ist die Situation in der Familie aber auch so verfahren, dass sie allein nicht mehr weiterwissen. Von Schulproblemen über Konflikte in der Familie bis zur Sucht – vieles kann Kindern und Jugendlichen das Leben schwermachen oder sie sogar aus der Bahn werfen.
Eltern haben zudem häufig das Problem, den Alltag in den Griff zu bekommen: von regelmäßigen Mahlzeiten bis zum Umgang mit Konflikten.

Und genau dann ist das Jugendamt gefragt:

Der Regionale Sozialdienst bietet Kindern, Jugendlichen und Familien Hilfe und Unterstützung. „Praktische Unterstützung zu geben, das ist unser Job. Das Spektrum an Hilfe, das der RSD dabei anbietet, ist breit: von der Erziehungsberatung über die Unterstützung in der Familie bis hin zum Kinderschutz. Und manches Mal unterstützen wir auch direkt vor Ort in der Familie. Ein Dienstwagen vor der Tür des Jugendamtes bringt den Kolleg_innen daher eine enorme Erleichterung“, so Ina Dabronz und Nurten Yilmaz, die neuen Regionalleitungen des Bereichs Mitte und Süd in Tempelhof-Schöneberg.

Auch Rainer Schwarz, der Jugendamtsdirektor, ist begeistert über die 3 neuen geleasten vollelektrischen Dienstwagen, die ausschließlich von den Mitarbeiter_innen des Regionalen Sozialdienstes für Fahrten zu Familien genutzt werden können. „Gerade die Kolleg_innen der Regionalen Sozialen Dienste müssen flexibel sein. Egal, ob es einen Lockdown gibt oder nicht. Bislang mussten die Mitarbeitenden des RSD entweder die öffentlichen Verkehrsmittel oder die eigenen Autos bei Außenterminen nutzen. In Pandemiezeiten sind Fahrten mit den Öffentlichen mit viel Stress und auch mit gesundheitlichen Risiken verbunden. Daher habe ich den Wunsch nach Dienstfahrzeugen unterstützt und ich freue mich nun, dass der Bezirk Tempelhof-Schöneberg das Leasing der Dienstwagen dauerhaft möglich macht.“

Der Jugendstadtrat Oliver Schworck ließ es sich nicht nehmen, eines der Autos persönlich zu testen. Fazit der Testfahrt: „An Elektromobilität könnte man sich gewöhnen. Es ist kein Geräusch zu hören. Kein Aufheulen des Motors, kein Brummen. Ein neues Fahrerlebnis, das Spaß macht.“

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Kinder- und Jugendparlament reicht über 50 Anträge an die Bezirkspolitik weiter

Bild der Briefe für die Briefwahl
Bild: Maike Hoffmann

Bereits im Frühjahr 2020 musste sich der Vorstand des Kinder- und Jugendparlamentes mit der Frage auseinandersetzen, wie die Ideen, Wünsche und Anregungen der Mitglieder des Parlamentes abgestimmt werden könnten.
Damals entschieden sich die Jugendlichen für die Durchführung einer Briefwahl – und das nicht ohne Grund. Allen Mitgliedern des Kinder- und Jugendparlamentes sollte es ermöglicht werden ihre Stimme abzu-geben, unabhängig von den technischen Gegebenheiten über die der/die Einzelne Zuhause verfügte.

Die während des Homeschoolings gesammelten Erfahrungen und die erfolgreiche Abstimmung der Anträge in der Wahlperiode 2019/2020 dürften ausschlaggebend dafür gewesen sein, dass sich die Mitglieder des Vor-standes auch in diesem Jahr zu einer Briefwahl entschlossen haben.

Für deren Durchführung erhielten alle Parlamentarier_innen die über eine Onlineplattform eingereichten Anträge, ein Anschreiben mit dem genauen Ablauf der Wahl, einen Stimmzettel (auf dem alle 57 Anträge aufgeführt waren) sowie einen adressierten und vorfrankierten Rückumschlag per Post.

Für die Durchführung der Wahl wurde ein Zeitraum von vier Wochen angesetzt. Dadurch sollte es den Mitgliedern des Parlamentes nicht nur ermöglicht werden sich in Ruhe mit den Anträgen zu beschäftigen, ihnen sollte darüber hinaus auch ein Fragefenster von einer Woche eingeräumt werden – um Verständnisfragen zu den einzelnen Anträgen stellen und diese auch beantworten lassen zu können. Im Anschluss daran hatten die Parlamentarier_innen noch eine Woche Zeit, um ihre Entscheidungen zu fällen.

Von den 57 zur Wahl gestellten Anträgen wurden 56 mehrheitlich angenommen.
Die Forderungen der Kinder und Jugendlichen reich(t)en von der Aufstellung von mehr Tischtennisplatten im Cheruskerpark über die Einführung von Inklusionslotsen an den Schulen bis hin zur Thematisierung des Klimaschutzes im Unterricht und zu dessen Berücksichtigung im Schulalltag (durch die Verwendung von Recycling-Papier, die Trennung von Müll und die Einführung eines Veggie-Days in den Mensen).

Da sich gut ein Drittel der Anträge der Parlamentarier_innen mit bedrohlichen und als störend empfundenen Verkehrssituationen beschäftigen, gehören diese weiterhin mit zu den dringendsten Anliegen der Kinder- und Jugendlichen im Bezirk.

Jetzt ist die Politik am Zug und die jungen Parlamentarier_innen freuen sich bereits auf ihre Einladungen zu den Ausschüssen der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg.

Bericht & Fotos: Maike Hoffmann

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WENDO von Frauen für Frauen* und Mädchen*

In diesem Sommer werden im Bezirk kostenfreie WENDO Kurse für Mädchen* angeboten.
Wendo… Was ist das???
Selbstbehauptung und Selbstverteidigung, die ganz viel Spaß macht.

Gemeinsam wollen wir uns stark machen. Das Nein-sagen üben. Spielerisch zusammen herausfinden, wie wir in schwierigen Situationen selbstbewusster werden können. Wir wollen üben, kein schlechtes Gewissen mehr zu haben, wenn wir unangenehmen Menschen mit Abstand begegnen. Im Kurs werden wir dazu Techniken erlernen und festigen.

Im Wendo könnt ihr mit den anderen Mädchen* mutig, ernst, fröhlich, traurig, nachdenklich oder gar wütend sein. Es geht um Gefühle, den eigenen Körper, sich mit den anderen auszutoben. Und dass Mädchen zusammenhalten, sich helfen und Spaß miteinander haben.

Meldet euch an und macht mit.

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Die Kinder- und Jugendjury Tempelhof-Schöneberg 2021 startet in die erste Runde!

Unter www.jugendjury.de können sich junge Menschen aus dem Bezirk bis zum 25. April 2021 wieder um Gelder für ihre Projektideen bewerben.

Als Voraussetzung dafür müssen die Interessent_innen
  • sich zu einer Gruppe von mindestens fünf Personen zusammenfinden,
  • eine Projektidee haben oder entwickeln,
  • unter jugendjury.de den bereitgestellten Antrag ausfüllen,
  • sich die eingereichten Anträge ihrer Mitbewerber_innen anschauen, diskutieren und anhand von Kriterien bewerten,
  • ein Mitglied ihrer Gruppe für die Jury auswählen, die/der sich bei den Verhandlungen für ihr Projekt einsetzt.

Von der Teilnahme an der Kinder- und Jugendjury profitieren die Antragsteller_innen in erster Linie selbst, weil sie dabei lernen können, was es heißt Demokratie zu leben.
Sie bringen nicht nur in Erfahrung was es bedeutet, sich für die eigenen Interessen zu engagieren, sie bekommen auch mit, dass sie zu Gestalter_innen ihrer Umgebung, ihres Kiezes und somit auch der Gesellschaft werden können.

Doch ihre Ideen nützen nicht nur ihnen, sondern auch vielen anderen Menschen aus dem Bezirk – denn eine Auflage für die Antragstellung bei der Kinder- und Jugendjury ist die Gemeinnützigkeit der Projekte.

Während der Jurysitzung am 8. Mai 2021 begeben sich die jungen Antragsteller_innen in einen Aushandlungsprozess.
Das Besondere an diesem ist, dass die Teilnehmenden über die Mittelvergabe in Höhe von 24.000 Euro selbst entscheiden können.
Damit Letzteres gerecht von Statten geht und alle Antragsteller_innen Gehör finden, wird die Kinder- und Jugendjury auch in diesem Jahr wieder tatkräftig von den Mitgliedern des Kinder- und Jugendparlamentes Tempelhof-Schöneberg unterstützt, sowohl bei den Vorbereitungen als auch bei der Durchführung der Veranstaltung.

Finanziert wird die Jugendjury Tempelhof-Schöneberg aus dem Programm stark gemacht! Jugend-Demokratiefonds Berlin der Senatsverwaltung für Jugend, Bildung und Wissenschaft, der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlins, der Stiftung Demokratische Jugend und dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin – Jugendamt.

Die Jugendjury Tempelhof-Schöneberg ist ein Kooperationsprojekt der outreach gGmbH und des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg von Berlin – Jugendamt.

Kontakt:
Kinder- und Jugendparlament Tempelhof-Schöneberg
Maike Hoffmann
Telefon: 90277-6574
www.berlin.de/kjp-ts/
Maike.Hoffmann@ba-ts.berlin.de; maike.hoffmann@kjp-ts.de

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Es geht wieder los – Sommer, Sonne, Strand und Meer

Koffer mit Spiel-und Badezeug
Pack die Badehose ein
Bild: Jugendamt Tempelhof-Schöneberg

Um auch in diesem Jahr wieder spannende und abenteuerliche Reisen antreten zu können, stellten viele der Träger aus dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg Anträge, die uns bis zum 28.02.2021 zahlreich erreicht haben.

Egal ob Stadtranderholungen, deutschlandweite Gruppenreisen oder Ferien auf dem Bauernhof – die Vorfreude auf die Ferien wurde auf jeden Fall geweckt.
Die Projekte sind bereits zugesagt worden und nun auf der Suche nach interessierten Teilnehmer*innen, die Lust auf Natur, Zelten und Wasserspaß mitbringen.

Zum Bedauern wurden 2021 keine Reisen in den Osterferien angeboten, weshalb wir mit Zuversicht den Fokus auf die Sommerferienreisen legen, die unter guten Corona konformen Konzepten stattfinden sollen.

Die vielfältigen Angebote lassen genügend Raum für individuelles Interesse, sei es für Spiel- und Sportaktivitäten wie Fußball und Klettern sowie Aktivitäten in Form von Schatzsuchen, Basteln oder einem gemütlichen Lagerfeuer am Abend. Auf Schwanenwerder, Ahlbeck oder am Werbellinsee ist mit Sicherheit für jeden etwas dabei.

Das Ferienprogramm ist sehr vielseitig. Für Kinder und Jugendliche ist alles dabei: Von gemeinsamen Naturerkundungen, per Ralley über die Insel, tasten durch die kühle Ostsee, sich entspannt in die warme Sonne legen, neue Bekanntschaften schließen und fern von Alltag und Schule das Miteinander genießen.

Koffer packen und los geht’s!

Die Teilnehmer_innen erwartet ein vielseitiges Sommerprogramm – Ferien for Future mit politischem Diskurs, eine Zirkusfahrt, Familien-Wochenenden, Zeltlager und vieles mehr. Auch die kleineren Abenteurer_innen können sich auf erlebnisreiche Reisen freuen.

Unter der Webseite des Jugendamtes sind alle Reisen für 2021 und die Anmeldemöglichkeiten gelistet.

Wir vom Jugendamt freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen!

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Mit vielen neuen Kenntnissen starten wir in die weitere Arbeit mit dem Kinder-und Jugendparlament!

Am 20. Februar 2021 war es endlich soweit!

Der langersehnte Vorstandsworkshop begann pünktlich mit einem kleinen Warm-up mit Carla. Koordination und Konzentration wurden gefordert und ließen uns direkt wach werden!

Anschließend wurde der Ablauf vorgestellt. Was haben wir vor? Welche Themen werden behandelt? Und was erwarten wir von dem Wochenende, hieß es dann. Nachdem wir all unsere Erwartungen auf einer digitalen Tafel festgehalten hatten, fing Carlo auch schon mit dem ersten Thema an. Uns erwartete eine sehr informative und interessante Präsentation über den Aufbau und die Struktur des Bezirks sowie über die verteilten Kompetenzen und Zuständigkeiten in Tempelhof-Schöneberg.

Das war ein guter Start in den Tag!
Dieser ging nach einer 10-minütigen Pause und einer Präsentation über die Ausschüsse der Bezirksverordnetenversammlung von Leandro weiter. Dabei erfuhren wir viel über die einzelnen Ausschüsse, deren Arbeit, Themenschwerpunkte, Vorsitzende und Mitglieder.

Darauf folgte ein Vortrag von Carla, in dem sie uns die Politiker_innen, die wir auf jeden Fall kennen sollten, noch einmal einzeln mit Namen, Funktion, Parteizugehörigkeit und Bild vorstellte. Im Anschluss daran fragte sie unser Wissen mithilfe eines Quiz ab.

Um 13:00 Uhr machten wir eine Mittagspause und testeten die Suppen und Tees, die Maike uns vor dem Wochenende zugeschickt hatte. Nach einem kurzen Spiel ging es um 13:45 Uhr auch schon so richtig weiter.

Hannah erzählte uns etwas über Sprache und Gesprächsstrategien. Um uns zu demonstrieren, wie unterschiedlich Gespräche verlaufen könnten, zeigte sie uns zwei Videos, die sie mit einer Freundin aufgenommen hatte. In den Videos wurde mehr als deutlich, worauf es beim Führen von Gesprächen ankommt. Jetzt dürften wir auch darauf bestens vorbereitet sein!

Um 14:10 Uhr hielt Leia einen Vortrag zum Thema „Gestik und Mimik beim Reden halten“. Sie erklärte uns durch welche Gesten wir unsere Redebeiträge unterstützen könnten und auf welche wir möglichst verzichten sollten.

Im Anschluss an ihren Vortrag war Emily dran. Sie hatte für jeden von uns eine These vorbereitet, die wir in einem dreiminütigen Vortrag gegenüber den anderen verteidigen sollten, egal ob wir dieser Meinung waren oder nicht.
Wir haben viel gelacht, als unter anderem Pascal uns ganz ernst erklärte warum Frauen immer schlauer als Männer sind und woran er das feststellen könne.
Auch alle anderen Vorstandsmitglieder erhielten ähnliche Aussagen, die sie unterstützen sollten.

Um 15:30 Uhr wünschten wir uns alle einen schönen Nachmittag und verabschiedeten uns bis Sonntag.

Nach einem großartigen Samstag ging es am Sonntag weiter.

Um 10:30 Uhr wurden wir von Maike und Oli herzlich begrüßt.
Im Anschluss daran gab es ein kleines Warm-up mit Carla, bei dem wir die Aufgabe hatten bis 11 zu zählen, allerdings dürfte nur jede*r von uns nur einmal etwas bzw. eine Zahl sagen. Wenn zwei von uns gleichzeitig gesprochen haben, mussten wir von vorne anfangen. Danach waren wir auf jeden Fall wach!

Dann wurde uns von Maike der Tagesablauf erklärt und vorgestellt.
Im Anschluss daran bekamen wir die Aufgabe in kleinen Gruppen, die sich aus den Mitgliedern der einzelnen Regionalen Arbeitsgemeinschaften zusammensetzten, einen Vortrag vorzubereiten, das Kinder- und Jugendparlament vorzustellen und zu erklären, wie es arbeitet.

Danach gab es eine 10-Minütige Pause und wir stellten unsere Ergebnisse vor. Bei unseren Vorträgen kam es vor allem darauf an, wie man das Kinder-und Jugendparlament professionell repräsentiert.
Das war eine ziemlich gute Übung für uns, da wir im Vorstand ab und zu anderen Personen erläutern müssen wie das Kinder- und Jugendparlament funktioniert.
Nach den einzelnen Präsentationen hat unser Vorstandsmitglied Hannah, ein Abkürzungsquiz mit uns gemacht.

Nachdem wir uns bei Hannahs Abkürzungsquiz amüsiert hatten, hielt Rosa eine Präsentation über Kinderrechte. Dabei ging sie auch auf deren Notwendigkeit ein und beschrieb die globale Situation ebenso wie die Deutsche. Sie beendete ihren wundervollen Vortrag mit einem Plädoyer dafür, die Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen.

Nach der geballten Wissensfülle vom Vormittag verabschiedeten wir uns gegen 13:30 Uhr in die Mittagspause. Die hatten wir uns verdient!

Nach der Pause ging es um 14:00 Uhr lustig weiter:
Pascal leitete ein Spiel an, bei dem wir mithilfe der verschiedenen Kacheln der Videokonferenz auf dem Bildschirm eine Form konstruierten.
Auch der abschließende Teil des Workshops begann so mit bester Stimmung.

Im Anschluss stellte Pascal Tipps zum Moderieren einer RAG vor. Dabei beschrieb er eigene Erfahrungen und band auch uns mit ein. So entstand ein lebhafter Austausch über Möglichkeiten der Gruppenleitung, wir sprachen Probleme an und sammelten Lösungsvorschläge. Um der aktuellen Situation gerecht zu werden, widmete Pascal ein ganzes Kapitel seiner Präsentation den momentan notwendigen Videokonferenzen.

Im Zuge dessen beschäftigten wir uns auch mit der Frage, wie wir eine RAG ohne die Leitung von Carla oder Maike händeln würden.

Um 14:40 Uhr kamen wir dann zu einer wichtigen, aber lange vertagten Frage: die Wahl der beiden Vorstandssprechenden.
Leandro und Suliman boten an, das Amt zu übernehmen. Beide wurden einstimmig als Co-Vorstandssprechende für diese Legislaturperiode gewählt.
Herzlichen Glückwunsch!

Das ganze Wochenende hatten wir überwiegend im Zeitplan gelegen. Auch der letzte Abschnitt des Vorstandsworkshops konnte pünktlich um 15:00 Uhr beginnen. In einem gemeinsamen Rückblick beschrieben wir, inwiefern sich unsere Erwartungen ans Wochenende erfüllt hatten. So gut wie alle Wünsche waren umgesetzt worden und die Resonanz für die Organisation war sehr positiv.

Nach diesem tollen Wochenende starten wir nun mit vielen neuen Kenntnissen in die weitere Arbeit mit dem Kinder-und Jugendparlament!

Bericht: Hannah, Leandro, Pascal und Carlo
Bilder: M. Hoffmann

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"Rise! Resist! Unite!" Unter diesem Motto setzte One Billion Rising in diesem Jahr am 14. Februar wieder ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Auch die aktive Mädchenarbeit im Bezirk Tempelhof-Schöneberg unterstützte diesen Aktionstag.

In Jugendfreizeiteinrichtungen, in Kreativ- und Bewegungsprojekten, in Beratungsstellen, in den Schulen und in der Straßensozialarbeit werden Mädchentage, Mädchenprojekte und Beratungen durchgeführt.

Die Mädchen_pädagoginnen und geschlechtersensibel arbeitenden Jugendarbeiter_innen machen sich tagtäglich stark für Mädchen* und junge Frauen* und für deren Bedürfnisse, Hoffnungen und politischen Vorstellungen. Man(n) beachte: reflektierte Mädchen_Arbeit besteht im Bezirk seit über 40 Jahren.

In der Arbeitsgemeinschaft Mädchen* und junge Frauen* treffen sich regelmäßig Verantwortliche der Mädchen_arbeit, um bezirksweit und Ressort-übergreifend Einrichtungen und Projekte zu vernetzen. Diese AG ist das Diskussionsforum für relevante Themen rund um die Mädchen_arbeit. Es entstehen neue Konzepte und Formate und hier finden die Belange von Mädchen* und Frauen* in Tempelhof-Schöneberg Gehör.

In diesem Jahr wurde per Stream gegen Gewalt an Mädchen* und Frauen* mit dem One Billion Rising Song „Break the chain“ getanzt und auf Missstände aufmerksam gemacht.

Auch die Mädchen_arbeit im Bezirk muss seit der Corona-Pandemie neue, kreative und teilweise untypische Lösungswege gehen, um die Mädchen* erreichen zu können und prekären Situationen entgegenzuwirken.
Der Zugang zu sozialen Dienstleistungen und Bildungsangeboten ist eingeschränkt, Beziehungsarbeit wird erschwert.
Daher sind die Problem- und Lebenslagen von Mädchen* und jungen Frauen* herausfordernder als jemals zuvor.

In Tempelhof-Schöneberg wird dem auf vielfältige Art und Weise begegnet.
Aktuelle Arbeitsschwerpunkte in der mädchenbezogenen Jugendarbeit sind Medienangebote, Hilfe bei Schulaufgaben, Berufs- und Lebensberatung, 1 zu 1 Spaziergänge, und vieles mehr.

Viele Mädchen bleiben am Ball, nutzen die Treffs in ihrer täglichen Routine, kommen mal raus, sind eifrig am Lernen, trotz der unterschiedlichen Bedingungen und schulisch-technischen Voraussetzungen. Im Vorbeigehen und bei offener Tür entstehen viele Gespräche. Die analogen Kontakte genießen die Mädchen* sehr und es lässt an „alte“ Normalität erinnern und spontane Momente entstehen.

Kleine politische und außerschulische Bildungsangebote, Selbstverteidigungskurse und in der warmen Jahreszeit Mädchen_Reisen werden sicherlich auch wieder möglich sein.

Als empowerndes Element feiern jeden Oktober hunderte Mädchen* in Kooperation mit der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten den Weltmädchentag.

Für all das machen sich Mädchen_pädagoginnen und geschlechtersensibel arbeitende Jugendarbeiter_innen stark. Denn gerade in der aktuellen Situation müssen alle aufmerksam bleiben und Betroffenen Hilfe anbieten.

Gewalt geht uns alle an und nur gemeinsam sind wir #StärkerAlsGewalt. #OneBillionRising2021

Besuchen Sie uns auf einer der nächsten Veranstaltungen der Jugend- und Familienförderung und der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten und auf den spannenden Social Media Auftritten der Jugendprojekte:

https://www.instagram.com/pinkiiis/?hl=de

https://www.instagram.com/3dmedienhaus/?hl=de

https://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/politik-und-verwaltung/aemter/jugendamt/wir-fuer-kinder-jugendliche-und-familien/artikel.360324.php

https://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/politik-und-verwaltung/beauftragte/gleichstellung/

  • Mit dem Sternchen werden auch Personen angesprochen, die sich weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht zugehörig fühlen. Das Sternchen strahlt symbolisch in alle Richtungen.

Text: Peggy Strahl

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Neujahrsgrüße 2021

Kinder- und Jugenderholung 2021

Familienurlaub, mit der Bahn an die frische Luft, Besuche im Ausland, … viele Reisepläne sind ausgefallen und doch haben die Politiker*innen und der Senat in den Ferien 2020 unter besonderen Bedingungen Ferienfreizeiten erlaubt. Viele Kinder, Jugendliche und Familien sind dem Aufruf gefolgt, haben uns ihr Vertrauen geschenkt und sind trotz der außergewöhnlichen Umstände mit ihrer Jugendgruppe verreist.

Wir haben gezeigt, dass pädagogische Kinder- und Jugenderholung verantwortungsvoll und sicher durchgeführt werden kann. Großer Dank und Respekt gebührt den Trägern der freien Jugendhilfe, Projekten und natürlich den Jugendarbeiter*innen im Bezirk, die mit Abstand und Maske wertvolle Beziehungsarbeit und tolle Erlebnisse organisierten. Dies ist eine umfangreiche Aufgabe, die immer wieder nach Flexibilität und Alternativen verlangt. Ein Dauerzustand, der auf ereignisreichen Wochenendausflügen während der Stadtranderholung oder im Ferienlager in den Hintergrund gerät, sodass alle Teilnehmer_innen freudige Wochen hatten.

Wir blicken daher voller Vorfreude auf die Ferien in 2021 und legen ihnen unsere Homepage und die Social Media Auftritte der Jugendfreizeiteinrichtungen nahe. Die Gestaltung der nächsten Ferien ist im vollen Gange und alle Träger im Bezirk sind eingeladen, sich daran zu beteiligen. Viel Spaß beim Stöbern.

Mädchen_arbeit und Arbeit mit jungen Frauen

Die Auswirkungen der Maßnahmen zur Entschärfung der COVID-19-Pandemie beeinflusst aktuell die geschlechtsspezifische Arbeit und alle Lebenswirklichkeiten sehr. Die legitimierten Schutzmaßnahmen schaffen jedoch soziale Ungleichheiten und zementieren diese gar. Die Lebenslage von Mädchen* und jungen Frauen* und die aktuellen Auswirkungen beschäftigt die Mädchen_pädagoginnen im Bezirk sehr und die Mädchen_angebote werden immer wieder neu auf Erreichbar- und Wirksamkeit überprüft und angepasst.
Ein Zustand, der viel Flexibilität und viel Spaß an Alternativprogramm abverlangt. An dieser Stelle sei ein großer Dank an alle Pädagog_innen, die sich für geschlechtersensible Jugendarbeit einsetzen, ausgesprochen: DANKE.

Mädchen_gruppen finden weiterhin statt, alle Beratungsangebote sind erreichbar, unter anderem bei Frau sucht Zukunft e.V. und Leben Lernen e.V.. Zudem bieten die Jugendfreizeiteinrichtungen, Projekte wie der Zirkus Cabuwazi und die Straßensozialarbeiter_innen immer wieder neue und der Situation angepasste Angebote an, um ein neues mädchenstarkes Jahr zu gestalten. Als Beispiel soll im Sommer in allen Regionen Selbstverteidigung für Mädchen* angeboten werden. Wir sind gespannt.

Das Kinder-und Jugendparlament 2021

Im November 2020 konstituierte sich das neue Kinder-und Jugendparlament. Erstmals nur auf digitalem Wege. Wobei die Wahl an sich schon für die Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen eine große Herausforderung unter den gegebenen Umständen darstellte.
Erstaunlicherweise standen aber die Zahlen der neu angemeldeten Kinder und Jugendlichen derer zum Vorjahr in nichts nach. Das Parlament, das im Dezember 2020 seine Arbeit aufgenommen hat, besteht erneut aus 150 Kindern und Jugendlichen sowie einem neunköpfigen Vorstand, bestehend aus 7 Oberschüler_innen und 2 Grundschüler_innen.

Inzwischen haben sie sich viel vorgenommen: so will das Parlament auf die Themen Digitalisierung an Schulen sowie die Rechte von Schülerinnen und Schülern aufmerksam machen. Darüber hinaus haben sie festgestellt, dass in Tempelhof-Schöneberg weiterhin ein großer Bedarf an Veränderung von Verkehrssituationen besteht, damit Verkehr für Fußgänger_innen und Fahrradfahrer_innen sicherer wird. Wir dürfen also weiterhin viele spannende Forderungen an die Politik aus dem Kinder-und Jugendparlament erwarten.

Das KiJum zieht wieder ein

Im Jahr 2021 wird die älteste Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung in Mariendorf 61 Jahre alt und darf endlich im Frühjahr in sein neu umgebautes und erweiterte
Schon vor fünf Jahren wurde allen Verantwortlichen im Bezirk klar, das alte Haus ist nicht mehr zeitgemäß und auch durch eine Sanierung nicht zu retten. Das Haus platzte aus allen Nähten, zudem fehlten Fluchtwege und barrierefrei konnte das alte Haus auch nicht betreten werden.
Mit den Mitteln des SIWANA und den Mitteln des Investitionspakets Soziale Integration im Quartier hat sich dann der Bezirk Tempelhof-Schöneberg zu umfangreichen Umbaumaßnahmen sowi
Im November 2017 wurde mit dem Umbau und der großzügigen Erweiterung begonnen. In der Umbauphase zog das KiJum als Zwischenlösung in die Souterrainräume des Jugendamtes in der Strelitzstraße.
Eine optimale Lösung war das nicht, die Räume wurden schnell zu eng und ein nutzbares Außengelände fehlte, dennoch wurden die Angebote der Jugendarbeit aufrechterhalten und von den Kindern und Jugendlichen wahrgenommen.

In Pandemiezeiten wurde vieles, wie auch in anderen Jugendfreizeiteinrichtungen, digital angeboten. So konnten die Besucher_innen mit den Mitarbeitenden backen, kochen, basteln, gemeinsam online spielen oder Erste-Hilfe- Grundlagen kennenlernen, um hier nur einige Beispiele der Aktivitäten aus der Lockdown Zeit zu nennen.

Für die verbleibenden Wochen bis zur Eröffnung bereiten sich die Mitarbeitenden und Besucher_innen auf die Umsetzung ihrer Ideen im neuen Haus vor.
Neben der offenen Jugendarbeit und partizipativ gestalteten Projekten wird es als zusätzliches Highlight im neuen Haus ein Musikstudio geben. Hier können Kinder und Jugendliche ihre eigene Musik produzieren und eigene Songtexte verfassen. Die daraus entstehenden Aufnahmen können dann im hauseigenen Veranstaltungsraum präsentiert werden.

Nach einem besonders eingeschränkten Jahr freuen sich die Mitarbeitenden und Besucher*innen auf ein lebendiges Miteinander in den Räumlichkeiten des neuen Hauses und seinem tollen Außengelände!

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