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Die Community of Practice – „Das Herzstück von „wien mags wissen“, „Es geht um die Menschen“

Wissenstransfer
Bild: Cordula Kaatz

Innerhalb der letzten vier Wochen hatte ich Gelegenheit zu erleben, zu erspüren, zu erfahren wie unter dem Commitment von „wien mags wissen“ Menschen ihr Wissen teilen, gemeinsam Herausforderungen lösen, Neues kreieren. Wie netzwerken, kommunizieren, zusammenarbeiten experten-, gruppen- und abteilungsübergreifend umgesetzt wird.

Die Initiative „wien mags wissen“ wurde in einer Gruppe von interdisziplinären Akteuren der Magistratsverwaltungen und dem Excellence Institute entwickelt. Für Frau Anabela Horta, Mitinitiatorin und Verantwortliche von „wien mags wissen“ ist ein gemeinsames Commitment von zentraler Bedeutung für das Arbeiten in der Stadt Wien. „wien mags wissen“ zeigt, wie der Austausch von Wissen und gemeinsamen Lernen zur Weiterentwicklung der Stadtverwaltung und der Menschen beitragen kann. Der Community of Practice Ansatz ist bereits in der Strategie verankert und stellt eine zentrale Komponente von „wien mags wissen“ dar. Wissensnetzwerke aufbauen – Miteinander und voneinander lernen, Neues entwickeln ist die Aufgabe der Community of Practice. Die Community setzt sich aus dem Kernteam und den Wissensteams der jeweiligen Magistratsverwaltungen zusammen. Das Kernteam besteht aus Akteuren, die bereits seit Beginn an der Strategie mitwirken. Die Wissensteams der Magistratsverwaltungen sind hierarchie- und fachgruppenübergreifend besetzt. Es wirken mit: Dienstellenleitungen, Fachbereichsleitungen und Bedienstete aus verschiedensten Aufgabenbereichen.

Mit den Auftaktgesprächen im Sommer und der Bildung von Wissensteams startete der 10. Rolloutzyklus. Beteiligt sind die letzten fünf von 63 Magistratsverwaltungen. In dieser Woche ging der Rollout mit einer Kick-off Veranstaltung weiter. Begleitet von Anabela Horta und dem Exzellent Institut wurden die Dienststellenleitungen, interessierte Führungskräfte und Mitglieder der Wissensteams in die Strategie von „wien mags wissen“ eingeführt. Mit einem intensiven Basisworkshop der Wissensteams ging es weiter. Die Wissensteams arbeiteten sich innerhalb der anderthalb Tage durch die verschiedenen Phasen. Jede Abteilung bzw. Dienststelle definierte ihre Wissensziele und Strategie mit den entsprechenden Tools. Vorausgegangen ist ein Selfcheck, mit dem festgestellt wurde, was bereits gut funktioniert und in welchen Bereichen es Verbesserungsbedarf gibt. Die Dienststelle entscheidet, wo sie den größten Nutzen im Umgang mit dem Wissen erwartet. Wichtige Impulse der Community of Practice in dem Workshop geben Good Practice Beispiele. Dienststellen, die bereits im Rollout waren, steuern Erfahrungsberichte bei. Dies sind wichtige Informationen für die Workshop-Teilnehmer.

Die Community of Practice ist inzwischen auf etwa 500 Personen angewachsen und trägt zur Weiterentwicklung der Organisation und der Bediensteten bei.

Wissen teilen, Wissen erweitern, Wissen anwenden sind die Kernkompetenzen heutigen erfolgreichen Arbeitens!

Jetzt geht’s es wieder nach Berlin. Ich sage: „Servus Wien! Es war eine schöne Zeit!“