41/2025 | Strategie zur Steigerung der Berliner Bildungsqualität

Teenage students engaging and laughing in a vibrant classroom during back-to-school season

12. Dezember 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

die Senatorin für Bildung, Jugend und Familie Katharina Günther-Wünsch hat in dieser Woche die Strategie zur Steigerung der Berliner Bildungsqualität vorgestellt, mit der die sprachlichen und mathematischen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen gestärkt werden sollen.

Außerdem berichten wir über den diesjährigen Fachtag zum Thema Kinderarmut, der sich in diesem Jahr dem Schwerpunkt Bildung widmete.

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Strategie zur Steigerung der Berliner Bildungsqualität

Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch stellte am Mittwoch die neue Strategie zur Steigerung der Bildungsqualität für Berliner Kitas und Schulen vor. Mit der Strategie legt die Senatsverwaltung ein klar strukturiertes, die einzelnen Bildungsphasen übergreifendes Konzept zur Stärkung der sprachlichen und mathematischen Kompetenzen vor. Ziel ist es, den Anteil der Kinder und Jugendlichen, die die bundesweit geltenden Mindeststandards erreichen, kontinuierlich zu erhöhen.

Die bundesweite Vergleichsstudie des IQB-Bildungstrends hat zuletzt gezeigt, dass ein wachsender Anteil der Schüler/-innen in der Grundschule sowie der Sekundarstufe I die Mindeststandards in Deutsch und Mathematik verfehlt. Dieser Entwicklung entgegenzuwirken ist ein zentrales Ziel der nun vorgestellten Strategie zur Steigerung der Bildungsqualität, die einen verbindlichen Rahmen für das gesamte Bildungssystem schafft. Kitas, Schulen und Verwaltung werden künftig entlang gemeinsamer Ziele, abgestimmter Verfahren und klarer Verantwortlichkeiten zusammenarbeiten. Um dies zu erreichen, orientiert sich das strategische Vorgehen an drei Handlungsmaximen:
  1. Die Akteure verstehen sich als Teil eines bildungsphasenübergreifenden Gesamtsystems zur Förderung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
  2. Verbindlichkeit und Ergebnisorientierung mit Blick auf die jungen Menschen leiten das Handeln.
  3. Entscheidungen und Ressourcenzuweisungen erfolgen bedarfsorientiert und datengestützt.

Für die Strategie Bildungsqualität wurden zudem drei Handlungsfelder definiert, in denen gezielte Veränderungen notwendig sind:

Handlungsfeld 1: Datengestützte Qualitätsentwicklung und Steuerung
Für den Aufbau einer datengestützten Qualitätsentwicklung und Steuerung wird die Infrastruktur geschaffen, damit alle Akteure datengestützt und ergebnisorientiert arbeiten können. Unter anderem soll ab Mitte 2027 in allen Einrichtungen der frühkindlichen Förderung das wissenschaftlich fundierte „BeoKiz“-Verfahren zur Beobachtung und Dokumentation verpflichtend angewandt werden. Mit dem an die Grundschule anschlussfähigen Instrument kann der individuelle Entwicklungsstand von Kindern erfasst werden. Im Rahmen des Kita-Chancenjahres wird bei Kindern, die bisher keine Kindertagesstätte besuchen, im Alter von viereinhalb Jahren der Sprachstand ermittelt. Wird dabei ein Förderbedarf festgestellt, wird der Besuch einer Kindertageseinrichtung für 18 Monate vor der Einschulung verpflichtend. Die antraglose Zustellung des Kita-Gutscheins für alle Kinder ab drei Jahren vereinfacht zusätzlich den Zugang zu Kita. Im Schulbereich sollen mittelfristig standardisierte Lernstandserhebungen zum Schuljahresbeginn in allen Jahrgangsstufen bis Klasse 10 eingeführt werden. Mit der Weiterentwicklung des Schulvertrags wird an den Startchancen-Schulen zudem ein Instrument der datengestützten Schulentwicklung erprobt, das ab dem Schuljahr 2026/27 auf alle Schulen ausgeweitet werden soll.

Handlungsfeld 2: Qualitätsentwicklung der Bildungsangebote zur Förderung der sprachlichen und mathematischen Kompetenzen
Um die Kompetenzen in den Bereichen Sprache und Mathematik gezielt zu fördern, sollen u.a. sogenannte Toolboxen in Kindertageseinrichtungen eingeführt werden. Diese enthalten altersgerechte und alltagstaugliche Instrumente zur sprachlichen und mathematischen Bildung, mit denen pädagogische Fachkräften adäquat auf Förderbedarfe reagieren können. Um sozioökonomisch benachteiligte Kinder gezielt in ihren sprachlichen Kompetenzen zu fördern, erhalten Kitas, die einen hohen Anteil solcher Kinder aufweisen, zusätzliche Ressourcen für Personalzuschläge. Zu den weiteren Maßnahmen gehören die Weiterentwicklung des Rahmencurriculums Spracherzieher/-in, die kontinuierliche Besetzung der Fachleitungsstellen für Deutsch und Mathematik an Grundschulen sowie die Verbesserung der Beruflichen Orientierung und Ausgestaltung des 11. Pflichtschuljahrs.

Handlungsfeld 3: Sozialraumorientierung und Kooperation mit der Kinder- und Jugendhilfe
Eine sozialraumorientierte Schulentwicklung versteht Bildung als gemeinsame Aufgabe verschiedener Partner, die sich an den Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen ausrichtet. Die Familie soll als Bildungsort gezielt gestärkt werden, etwa durch Angebote der Familienförderung, Maßnahmen zur Prävention von Kinderarmut, den Einsatz der Stadtteilmütter sowie die bessere Vernetzung der Schulaufsichten mit anderen Behörden, um Schüler/-innen ein bedarfsgerechtes Unterstützungssystem zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich sollen Schulen Zugang zu außerschulischen Bildungsangeboten erhalten, die insbesondere die Weiterentwicklung der sprachlichen und mathematischen Kompetenzen der Schüler/-innen fördern.

Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch betonte: „Mit der Qualitätsstrategie vollziehen wir einen Paradigmenwechsel: Wir verlassen den Weg punktueller Einzelmaßnahmen und stellen die Qualitätsentwicklung von Kitas und Schulen erstmals auf eine gemeinsame, verlässliche und datenbasierte Grundlage.“
Die beteiligten Akteure werden zeitnah in Veranstaltungen und Gremien über die Strategie informiert. Die Senatorin wird unter anderem ab Frühjahr 2026 alle Regionen besuchen und die Strategie Schulaufsichten und Schulleitungen persönlich vorstellen und in einen unmittelbaren Dialog treten.

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Strategie zur Steigerung der Bildungsqualität im Land Berlin

Strategie zur Steigerung der Bildungsqualität im Land Berlin

Strategiepapier zur Steigerung der Bildungsqualität im Land Berlin

Mehr Bildungschancen für Kinder aus armutsbetroffenen Familien: Fachtag zeigt Handlungsspielräume auf

Der Schulranzen ist gepackt: Mit Büchern, Heften, Stiften – alles was man im Schulalltag benötigt. Viele Berliner Kinder müssen zusätzlich jedoch auch Armut schultern. Die Landeskommission zur Prävention von Kinder- und Familienarmut hat mit ihrem 6. Fachtag den Fokus darauf gerichtet, wie Kinder und Jugendliche angesichts eines solchen Gepäcks Unterstützung für eine gute Bildungskarriere erhalten können.

Falko Liecke, Vorsitzender der Berliner Landeskommission und Staatssekretär für Jugend und Familie, wies auf dem Fachtag „Armut im Ranzen – gute Bildungschancen trotz schwerem Gepäck“ noch einmal auf die bereits bestehenden Berliner Angebote hin. Er betonte aber auch, dass gute Bildungschancen für Kinder noch mehr integriertes Planen und Handeln erfordern: „Kinderarmut ist ein strukturelles Problem, das wir nur gemeinsam lösen können“, so Liecke. Berlin verfüge über viele gute Angebote, doch sie griffen noch nicht überall ineinander. „Unser Ziel ist es, starke und verlässliche Präventionsketten aufzubauen und dafür ein enges Unterstützungsnetz zu knüpfen, das Familien schnell, verständlich und unkompliziert erreicht, denn Armut beeinträchtigt Bildungschancen massiv.“ Eine zentrale Rolle komme dabei den bezirklichen Koordinationsstellen für Kinderarmutsprävention zu. „Sie vernetzen vor Ort, schaffen Transparenz, identifizieren Lücken und tragen entscheidend dazu bei, die Berliner Strategie gegen Kinderarmut wirksam umzusetzen.“

Auf dem Fachtag sprachen die Soziologin Prof. Dr. Jutta Allmendinger und die Gründerin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung Dr. Heike Kahl. Außerdem gab es zahlreiche dialogische Formate und Podiumsdiskussionen. Einen Schwerpunkt in den Gesprächen bildeten die konkreten Herausforderungen und Lösungsansätze der Armutsbekämpfung in den Berliner Bezirken, die intensiv und praxisnah besprochen wurden. Eine Präsentation der bezirklichen Koordinierenden der Kinderarmutsprävention bot Raum für Nachfragen sowie Austausch zu den konkreten Maßnahmen und Initiativen vor Ort. Einen wichtigen Beitrag leistete auch das Podiumsgespräch mit dem Berliner Landesschülersprecher Orçun Ilter sowie Fachkräften der Schulsozialarbeit, bei dem deutlich wurde, dass es mehr Armutssensibilität in der Schule braucht.

Einmal im Jahr veranstaltet die Landeskommission zur Prävention von Kinder- und Familienarmut einen Fachtag, um für die Folgen von Kinderarmut zu sensibilisieren und um den Umsetzungsstand der Berliner Strategie gegen Kinderarmut transparent zu machen. In diesem Jahr nahmen rund 200 Akteure aus Politik, Verwaltung, Schule und Fachstellen teil. Der Fachtag bot Raum für Austausch und Kooperation, um gemeinsam neue Impulse und Lösungen zur Reduzierung von Armutsfolgen für Kinder und Jugendliche zu entwickeln.

Kurznachrichten

Berlin modernisiert das Kindertagesförderungsgesetz (KitaFöG)
Mit der Novellierung des Kindertagesförderungsgesetzes (KitaFöG) und anderer Vorschriften wird die frühkindliche Bildung im Land Berlin inklusive der Kindertagespflege umfassend gestärkt. Im Mittelpunkt der Novellierung stehen neben der Verbesserung des Personalschlüssels für die Betreuung von Kindern ab drei Jahren, dem Kita-Chancenjahr sowie dem damit einhergehenden antragslosen Versand eines Kita-Gutscheins (Willkommensgutschein) auch der sogenannte Partizipationszuschlag. Dieser verschafft Einrichtungen mit einem hohen Anteil sozial benachteiligter Kinder mehr Personalressourcen. Darüber hinaus wird auch die Gesundheitsvorsorge inklusive Zahnpflege, altersgerechter Bewegung und Hygieneerziehung gestärkt.

Richtfest auf dem Campus Kladow
Mit dem Richtfest auf dem Campus Kladow geht das Land Berlin einen weiteren wichtigen Schritt im Platzausbauprogramm Jugend und schafft neue Plätze für junge Menschen mit komplexen Hilfebedarfen. Das Förderprogramm schafft dringend benötigte, spezialisierte Plätze mit komplexem Unterstützungsbedarf an der Schnittstelle zur Psychiatrie, um Kindern und Jugendlichen in akuten Krisensituationen sowie unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten zu helfen. Rund 87 neue Plätze wurden bereits geschaffen oder befinden sich aktuell im Ausbau.

Oberstufenzentrum Informations- und Medizintechnik bekommt Glasfaserlabor
Zusammen mit den Partnerfirmen FRITZ! und opternus fand die Übergabe eines neuen DNS:NET Glasfaserlabors für das OSZ IMT – Oberstufenzentrum Informations- und Medizintechnik statt. Dort können künftige Absolvent/-innen nun Anwendungsoptionen der Glasfasertechnologie und verschiedene Anschlusstechniken praxisnah erlernen. Das OSZ IMT zählt zu den wichtigsten Ausbildungseinrichtungen für Berlin und Brandenburg im Bereich der Informations- und Medizintechnik. Mit dem neuen Glasfaserlabor hat es nun praxisorientierte Möglichkeiten hinzugewonnen, das Know-How seiner Schüler/-innen in einer Zukunftstechnologie zu stärken.

Schülerin der Berliner Leo Kestenberg Musikschule gewinnt beim Bundeswettbewerb Gesang
Francine Gunderson, Schülerin der Musical-Studienvorbereitung der Leo Kestenberg Musikschule in Tempelhof-Schöneberg ist eine der Preisträger/-innen des Bundeswettbewerbs Gesang. Sie erhielt den Förderpreis der Walter und Charlotte Hamel Stiftung und behauptete sich in einem Feld, in dem Teilnehmende meist bereits Musical studieren oder ein entsprechendes Studium abgeschlossen haben. In der Studienvorbereitung der Berliner Musikschulen werden Schüler/-innen auf die Aufnahmeprüfung an Hochschulen vorbereitet. Die Musicalabteilung der Leo Kestenberg Musikschule war unter der Leitung von Dorothee Dalg bereits in der Vergangenheit erfolgreich.

Käthe-Kollwitz-Gymnasium auf der Shortlist für den KI-Schulpreis 2025
Das Käthe-Kollwitz-Gymnasium in Berlin-Pankow geht ins Rennen um den KI-Schulpreis 2025. Rund 190 Bewerbungen aus ganz Deutschland wurden eingereicht, 18 Schulen haben den Sprung auf die Shortlist geschafft. Der bundesweite Wettbewerb der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“, gefördert von der Deutschen Telekom Stiftung und der Dieter Schwarz Stiftung, zeichnet Schulen aus, die KI innovativ, verantwortungsvoll und pädagogisch sinnvoll im Unterricht, in der Schulorganisation oder zur individuellen Förderung von Schüler/-innen einsetzen. Das Käthe-Kollwitz-Gymnasium verankert Künstliche Intelligenz mit dem Konzept „Own your power“ fest in Unterricht und Schulentwicklung. Schüler/-innen lernen, KI zu verstehen, kritisch zu nutzen und selbstbestimmt anzuwenden.

“Wunschkind“-Ausstellung im Rathaus Lichtenberg
Unter dem Titel „Wunschkind“ porträtiert eine neue Ausstellung in den Fluren des Rathauses Lichtenberg Familien, die sich bewusst für die Geburt eines Kindes entschieden haben, bei dem bereits während der Schwangerschaft eine genetische Auffälligkeit oder Behinderung diagnostiziert wurde. Insgesamt elf Berliner Familien sind hierfür vom Berliner Fotografen Klaus Heymach abgelichtet worden. Fotos und Gesprächsprotokolle geben Einblicke in das Leben der Familien. Die Ausstellung wird vom 16. Dezember 2025 bis zum 6. Februar 2026 zu sehen sein.

Teilnahme an DKLK-Studie 2026 noch möglich
Der Übergang von der Kita in die Grundschule ist einer der prägendsten Schritte in der Bildungsbiografie jedes Kindes – und Kitaleitungen und deren Teams gestalten ihn entscheidend mit. Aus diesem Grund steht das Thema im Mittelpunkt der aktuellen DKLK-Studie. Kitaleitungen sind aufgerufen an der ca. 20-minütigen Online-Umfrage teilzunehmen und ihre Erfahrungen, Herausforderungen und Handlungsbedarfe zu teilen. Die Studie wird wissenschaftlich von der Hochschule Koblenz begleitet.

Termine

14. Januar, 17.30-19.30 Uhr: Jahresauftakt 2026 des Landesverband der Kita- und Schulfördervereine Berlin-Brandenburg e.V. (lsfb): Engagement, Begegnung, Vernetzung stärken Auf dieser Informationsveranstaltung erfahren ehrenamtlich Engagierte in Kita- und Schulfördervereinen, Eltern, Lehrkräfte, Erzieher/-innen sowie interessierte Jugendliche mehr über die Arbeit und die Potenziale von Kita- und Schulfördervereinen. Vorgestellt werden Angebote und Themenschwerpunkte für das neue Jahr sowie Tipps für eine erfolgreiche Vereinsarbeit. Auch Kinder sind herzlich willkommen, eine Kinderbetreuung ist auf Anfrage ebenfalls möglich.

14. Januar, 16 – 18 Uhr: Herausforderung Antifeminismus auf TikTok – Handlungsfähigkeit von Jugendlichen mit politischen Bildungsangeboten stärken Die Social Media-Plattform TikTok spielt bei vielen jungen Menschen eine wichtige Rolle für Meinungs- und Identitätsbildung. Neben unterhaltsamen Inhalten finden sich dort aber zunehmend auch antifeministische Inhalte. Die Veranstaltung, die in Kooperation mit der Freien Universität Berlin stattfindet, stellt die Frage, wie Jugendliche durch politische Bildungsangebote befähigt werden können, diese Inhalte kritisch zu hinterfragen.

15. Januar, 18 – 19.30 Uhr: Online-Elternabend: Gap Year in Deutschland – Freiwillige vor In dieser Online-Veranstaltung der ElternAkademie der Berufsberatung der Agenturen für Arbeit Berlin-Brandenburg geht es um das Thema Freiwilligendienste und andere Auszeiten nach der Schule. Der Schwerpunkt liegt auf verschiedenen Freiwilligendiensten und welche Möglichkeiten sie bieten. Expert/-innen sprechen darüber, welche Auszeiten nach der Schule sinnvoll und bereichernd sein können, Freiwillige berichten von ihren Erfahrungen.

Fortbildungen / Fachtage

Was ist KI? Grundlagen zu KI in Schule und Alltag am 13. Januar
Künstliche Intelligenz prägt längst unseren Alltag – und damit auch das Leben und Lernen von jungen Menschen. Doch wie funktioniert KI eigentlich? Wie „lernt“ die Maschine und welche Herausforderungen bringt sie mit sich? Und wie können Lehrkräfte ihre Schüler/-innen fit machen für den medienkompetenten Umgang mit KI? In dieser Fortbildung erhalten Lehrkräfte einen kompakten und praxisnahen Einstieg in die Welt der Künstlichen Intelligenz, erörtern ihre Vor- und Nachteile und erhalten praxisnahe Tipps zur Stärkung der Medienkompetenz junger Menschen.

ChatGPT und CO – Warum KI-Chatbots nicht immer zuverlässig sind am 20. Januar
Künstliche Intelligenz bietet viele Chancen, ist aber nicht immer zuverlässig: In dieser Veranstaltung erfahren Lehr- und pädagogische Fachkräfte, wie KI-Anwendungen wie Large Language Model-Chatbots funktionieren, wie sie trainiert werden und welche Rolle die Qualität der Trainingsdaten für die Qualität der KI-Antworten spielt. Anhand konkreter Beispiele wird gezeigt, warum KI manchmal voreingenommene oder fehlerhafte Ergebnisse liefert. Außerdem stellen wir uns der Frage nach geeigneten und ungeeigneten Nutzungskontexten. Ziel ist es, Wissen und Ressourcen für die Bildungsarbeit zu vermitteln, um Schüler/-innen beim medienkompetenten Umgang mit KI-Anwendungen wie Large Language Models zu unterstützen.

Verbraucherchecker: Finanz-Tipps in sozialen Medien durchschauen am 21. Januar
Finanz-Influencer/-innen beschäftigen sich in sozialen Medien mit Finanzthemen und erklären diese leicht verständlich für junge Menschen. Das Problem: Finanztipps, die sich in den sozialen Netzwerken finden, werden weder auf Richtigkeit noch Seriosität geprüft. Um Jugendliche für die Tricks von Finanz-Influencer/-innen zu sensibilisieren, haben die Verbraucherchecker des Verbraucherzentrale Bundesverbands einen interaktiven Workshop entwickelt. In dieser Veranstaltung werden das Lernkonzept inklusive Ablaufplan und Arbeitsmaterialien vorgestellt, um Teilnehmende zu befähigen, diese in ihrem Arbeitskontext erfolgreich anzuwenden.

Fachtagung „Offene KI in der Schule“ vom 23. bis 24. Februar
Mit der zweiten bundesweiten Tagung „Offene KI in der Schule“ im niedersächsischen Lehrte wird Raum geschaffen für Austausch, Debatte und Weiterentwicklung rund um den Einsatz offener, souveräner und datenschutzkonformer KI-Lösungen im Bildungssystem. Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung steht die Frage: Wie können offene KI-Lösungen praktikabel, nachhaltig und bundesweit anschlussfähig im Schulsystem verankert werden? Die Tagung richtet sich an politische Entscheidungsträger/-innen, Verwaltung und Schulaufsicht, Fachkräfte aus Schule, Bildungsadministration und Wissenschaft, Entwickler/-innen und Anbieter technischer Lösungen sowie alle, die sich für eine souveräne und offene Gestaltung von KI im Schulbereich engagieren möchten.

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Impressum

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Bernhard-Weiß-Str. 6, 10178 Berlin

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