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Interessenbekundungsverfahren zur Förderung des Projektes „IBA berufsvorbereitende Sprachpraxis 2023“

Zum Aufbau der berufsvorbereitenden Sprachkompetenz im Bildungsgang „Integrierte Berufsausbildungsvorbereitung“ ist geplant, mit dem Projekt „IBA Berufsbildende Sprachpraxis 2023“ den Jugendlichen mit Flucht- und Migrationshintergrund eine Sprachbegleitung direkt im Fach- und Lernfeldunterricht zur Seite zu stellen. Die Sprachbegleitung ermittelt zudem den Sprachstand der Jugendlichen. Sie leistet auch einen Wissenstransfer für das Schulkollegium. Die Materialerstellung für Lernende und Fortbildungen für Fachlehrkräfte dienen der schülerzentrierten Vorbereitung des sprachsensiblen Unterrichts und Förderung der Berufssprache. Infolgedessen trägt das Projekt trägt zur Abbruchsprävention und zum Ausgleich der Chancen mehrsprachiger und neu-zugewanderter Jugendlichen für einen erfolgreichen Übergang in die Berufsausbildung bei.

Das Projekt richtet sich generell an Schülerinnen und Schüler im Bildungsgang IBA, deren Erst-sprache eine andere als Deutsch ist (vgl. § 15 Schulgesetz für das Land Berlin), die durch die bisherige
Förderung keine Ausbildungsreife erlangt und somit keinen Übergang in Ausbildung erreicht haben bzw. neuzugewandert sind und über unzureichende Deutschkenntnisse hierfür verfügen.

Zur Umsetzung des Projektes sind Konzepte gefragt, die die Verzahnung der Handlungs- und Sprachkompetenz im Fach- und Lernfeldunterricht und im Praktikum fördern und dem Ansatz der vollständigen beruflichen Handlung folgen: planen-durchführen-präsentieren und reflektieren. Zudem soll der Aufbau der Fach- und Berufssprache in Lernsituationen trainiert werden. Darüber hinaus sollen Lehrkräfte und Anleitende im Hinblick auf die berufsbezogenen Sprachanforderungen je nach Bedarf der jeweiligen Schulen fortgebildet werden.

Alle Informationen für Ihre Interessenbekundung finden Sie in der nachstehenden Datei.

  • Interessenbekundungsverfahren zur Förderung des Projektes „IBA berufsvorbereitende Sprachpraxis 2023“

    PDF-Dokument (160.2 kB)

  • Zuwendungsantrag - IBA berufsvorbereitende Sprachpraxis 2023

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Jugendhilfespezifisches Interessenbekundungsverfahren für die Weiterentwicklung einer unabhängigen Ombudsstelle für junge Menschen aus den stationären und ambulanten Hilfen zur Erziehung

Jugendhilfespezifisches Interessenbekundungsverfahren für die Weiterentwicklung einer unabhängigen Anlauf- und Beratungsstelle bzw. Ombudsstelle im Sinne des § 9a SGB VIII für junge Menschen aus den stationären und ambulanten Hilfen zur Erziehung gem. SGB VIII

Das Angebot soll den Bedarf sicherstellen und mit anderen bzw. neu entstehenden Angeboten und Initiativen, wie der Anlauf- und Beratungsstelle für Kinder und Jugendliche in der stationären Jugendhilfe, kooperieren.

Handlungsfelder der unabhängigen Ombudsstelle sind Aufklärung, Beratung und Unterstützung junger Menschen und ihrer Familien in Konfliktfällen in den definierten Handlungsfeldern des SGB VIII (individuelle Hilfen / hilfeplananaloge Leistungsgewährung) auf der Ebene der Leistungsgewährung (§§ 36, 79a SGB VIII) sowie auf der Ebene der Leistungserbringung (§§ 45, 77, 78aff SGB VIII). Die Ombudsstelle leistet ggf. eine Überleitung in angrenzende Rechtsbereiche. Bestehende Regelverfahren der Jugendhilfe und Beschwerdeverfahren (z.B. Petition) werden nicht außer Kraft gesetzt.

Die Ombudsstelle in der Jugendhilfe hat insbesondere Beistandsfunktionen für Kinder und Jugendliche sowie deren Familien und unterstützt in Konfliktfällen. Sie ist ein wirksamer Ort zur Formulierung von Beschwerden und Konflikten und bietet eine hilfreiche „Übersetzungsfunktion“ in beide Richtungen. Sie soll Wirksamkeit nach allen Seiten entfalten, systematische Rückmeldung in Verwaltung und Träger geben sowie die Übersetzung von Bedürfnissen und Bedarfen zum gemeinsamen Verständnis leisten.

Die Ombudsstelle soll Aufklärung im Verfahren gewährleisten, sowohl im Vorfeld von Entscheidungen als auch nach Entscheidungen begleitend und erläuternd tätig werden und ggf. auch die Vermittlung in bestehende regelhafte Beschwerdeverfahren leisten.

Die Ombudsstelle bietet neben ihrer Kernaufgabe in Verbindung mit den Beschwerdefällen bei Bedarf auch eine Orientierungsberatung und Lotsenfunktion auf dem Feld der Individualhilfen mit Ausnahme der Hilfen im Kontext der familiengerichtlichen Verfahren. Sie ist keine allgemeine Jugendberatung oder Schiedsstelle.

Alle Informationen für Ihre Interessenbekundung finden Sie in der nachstehenden Datei.

  • Jugendhilfespezifisches Interessenbekundungsverfahren für die Weiterentwicklung einer unabhängigen Ombudsstelle für junge Menschen aus den stationären und ambulanten Hilfen zur Erziehung

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