Digitaler, sicherer, zugänglicher und kosteneffektiver – so soll die moderne und migrationsgesellschaftlich ausgerichtete Verwaltung aussehen. Das Landesprogramm Audio- und Videodolmetschen (AVD) dient als einer von zahlreichen Bausteinen dafür. Am 25. Februar 2025 richtete die Abteilung Integration und Migration daher die Fach- und Vernetzungsveranstaltung „Die Zukunft der Sprachmittlung durch Audio- und Videodolmetsch-Dienste (AVD) in Verwaltungseinheiten“ aus.
Neben dem Stand des Pilotprojekts in Berlin wurden Praxiserfahrungen und Ansätze aus Thüringen, Brandenburg und Bremen geteilt. Auch Mitarbeitende des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF), der Abteilung Gesundheit der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, des Bezirksamts Mitte und der Bundesagentur für Arbeit berichteten von ihren Erfahrungen mit verschiedenen AVD-Lösungen im Einsatz.
In der Theorie geht es einfach: Eine Person ohne oder mit geringen Deutschkenntnissen erscheint in einer Berliner Behörde und Mitarbeitende kontaktieren telefonisch oder online die Sprachmittlung. So wird die Kommunikation über Sprachbarrieren hinweg möglich – und das in zahlreichen Sprachen.