Coronavirus

Aufgrund der coronabedingten Infektionsschutzmaßnahmen ist der Betrieb und vor allem der Publikumsverkehr bei den Berliner Forsten bis auf weiteres eingeschränkt. Erkundigen Sie sich bitte telefonisch nach den Regelungen in den Berliner Forstämtern und Revierförstereien.

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Aktuelles

Berliner Stiel-Eiche “Dicke Marie” wird neunter Nationalerbe-Baum

Bildvergrößerung: Stiel-Eiche "Dicke Marie"
Bild: T. Wiehle

Nun gehört auch ein Hauptstadtbaum mit in die Galerie der Nationalerbe-Bäume. Für die Stiel-Eiche “Dicke Marie” ist als Nr. 9 der Vertrag unterzeichnet worden. Es ist einer der dicksten, ältesten und bekanntesten Berliner Bäume und dies schon seit Jahrhunderten. Mit seinem Alter von geschätzt wohl 600 Jahren ist er in vielerlei Hinsicht ein besonderer Stadtbaum, denn er steht unter Regie der Berliner Forsten und ist damit der erste Forstbaum – große Freude darüber, denn es gibt nicht sehr viele Uraltbäume.

Einigkeit besteht mit den Forstpraktikern darüber, dass wir bei dieser alten Eiche nur ganz wenige oder gar keine Sicherungsmaßnahmen durchführen wollen (der Raum unter dem Baum wird abgesperrt), sondern sie soll in Würde altern und dabei zeigen, was ein so alter Baum von selbst unternimmt, wenn Äste absterben.

Die Ausrufung soll im Juli stattfinden, weiteres dazu wird auf folgender Website rechtzeitig bekanntgegeben.

Quelle: Berliner Stiel-Eiche “Dicke Marie” wird neunter Nationalerbe-Baum

Wechsel an der Spitze der Berliner Forsten

Am 1. Januar 2021 übernimmt Gunnar Heyne die Leitung der Berliner Forsten.
Er folgt in dieser Position auf Elmar Lakenberg, der in den vergangenen 23 Jahren die Geschicke des fast 30.000 Hektar großen Berliner Waldes lenkte.
Anlässlich der Amtsübergabe würdigt Senatorin Regine Günther die außergewöhnlichen Verdienste von Elmar Lakenberg, unterstreicht die Bedeutung des Berliner Waldes und die enorme Relevanz eines professionellen Waldmanagements.

Waldzustandsbericht 2020 des Landes Berlin

Waldzustandsbericht 2020 des Landes Berlin
Bild: Berliner Forsten

Der Gesundheitszustand der Berliner Waldbäume hat sich nach dem besorgniserregenden Schadensbilanzen des vergangenen Jahres nicht verbessert und liegt 2020 auf ähnlichem Niveau.
Wie im Vorjahr zeigt mehr als ein Drittel aller Probebäume der Waldzustandserhebung im Land Berlin (36 %) deutliche Schäden. Das bedeutet mindestens 25 Prozent Nadel- bzw. Blattverluste oder starke Vergilbungen in der Baumkrone.
Nur noch 7 % der Bäume weisen 2020 keine sichtbaren Schäden auf (2019: 8 %). Von anhaltender Trockenheit und steigenden Temperaturen als unmittelbare Auswirkungen der Klimaveränderungen in der Region sind alle Baumarten in unterschiedlichem Maß betroffen.

Führungswechsel im Forstamt Grunewald

Bildvergrößerung: Schlüsselübergabe von Elmar Kilz an die neue Forstamtsleiterin Frau Dr. Kammer, Forstamt Grunewald
Schlüsselübergabe
Bild: Berliner Forsten

Dr. Katja Kammer übernimmt die Forstamtsleitung von Elmar Kilz

Am 30. Juni 2020 verabschiedete sich der langjährige Leiter des Forstamtes Grunewald, Elmar Kilz, in den wohlverdienten Ruhestand. Dr. Katja Kammer übernimmt diese spannende und herausfordernde Aufgabe und managt zukünftig gemeinsam mit einem engagierten Team eines der am intensivsten genutzten Erholungswaldgebiete Deutschlands.

Elmar Kilz war seit Anfang der neunziger Jahre im Landesforstamt Berlin unter anderem mit Fragen der Forsteinrichtung und Standortserkundung, der Restitution des ursprünglichen Berliner Waldbesitzes und der Waldzustandserfassung betraut. Am 02. Januar 1999 übernahm er dann die Leitung des Forstamtes Grunewald. In mehr als zwei Jahrzehnten wurden unter seiner Leitung der Umbau und die Mischwaldentwicklung großflächiger Nachkriegswälder vorangebracht, die FSC- und Naturlandzertifizierung umgesetzt und mit dem Havelhöhenweg und der Ausstellung „Wald.Berlin.Klima.“ Akzente in der Erholungswaldgestaltung und Öffentlichkeitsarbeit gesetzt. 2015 wurde der Grunewald folgerichtig Deutschlands „Waldgebiet des Jahres“.

Aufgewachsen in Thüringen sammelte Frau Dr. Katja Kammer nach dem Studium der Forstwissenschaften in Göttingen erste berufliche Erfahrungen in der hessischen Landesforstverwaltung. Nach Referendariat und Promotion wechselte sie schließlich in die sächsische Forstverwaltung. Dort war sie zuletzt als Leiterin des Staatsforstbetriebes im Forstbezirk Chemnitz tätig. Ihrer neuen Aufgabe in Berlin sieht sie optimistisch entgegen: „Die Arbeit mit und am Bürger im Spannungsfeld des Klimawandels wird eine herausfordernde Arbeitsaufgabe für mich sein und fachlich, wie auch menschlich eine wichtige Phase meiner persönlichen Entwicklung beeinflussen.“

Mit dem „Holzesel“ durch den Berliner Wald

Fast lautlos, umweltfreundlich und vielleicht auch ein wenig dichter am Wald…….seit kurzem bewegen sich einige unserer Forstkolleg*innen auf einem hölzernen Pedelec durch das Berliner Waldrevier.

Dass sich zähes Eschenholz auch für den Fahrradbau eignet, lässt viele vorerst ungläubig dreinschauen. Doch sitzen man erst einmal auf dem Gefährt, staunen einige nicht schlecht. Die neuen Diensträder sollen eine gesunde Ergänzung zum herkömmlichen benzinbetriebenen Dienstfahrzeug sein und werden vor allem für Zaun- und Spielplatzkontrollen, Lastentransporte, öffentlichkeitswirksame Umweltbildungsveranstaltungen oder einfache Fahrten zum Auszeichnen im Revier genutzt. Die Fahrräder sind anhängertauglich und können per Sender und GPS Signal geortet werden. Das Interesse der Kolleg*innen an diesem gesunden Fortbewegungsmittel war überraschend groß und es sollen noch in diesem Jahr weitere hölzerne Pedelecs beschafft werden.

Bilder: Lars Reimann / AKUD

Bitte beachten: Bedingt durch die Corona-Pandemie findet ein Verkauf von Wildfleisch in den Berliner Forstämtern bis auf weiteres nicht statt!

Wildfleisch aus der Region (Neuer Hofverkauf)

Ab Anfang Mai bietet der Wildhandel Richard in Kooperation mit den Berliner Forsten Wildprodukte und frisches Wildfleisch aus der Region an.

Wo: Forstamt Köpenick (Einfahrt Holz-Reica), Dahlwitzer Landstr. 4, 12587 Berlin

Wann: jeden Freitag jeweils 10:00 Uhr – 16:00 Uhr

Was: Verkauf von frischem Wildfleisch zum Braten und Grillen, Salami, Schinken, Steaks, Wildbratwurst, Pesto, Gulaschsuppe v. Wild, Wildbolognese u.v.m.

Bestellungen sind erwünscht unter: Tel.: (033085) 509933 oder (033085) 505871
E-Mail: info@richards-wild.de
www.richards-wild.de

Grunewaldsee: Absperrungen wegen Beseitigung von Schäden erforderlich

Treppenanlage und Strandabschnitt werden vorübergehend gesperrt.

Abstandhalten – auch beim Waldspaziergang

Auch in der Natur gilt: Halten Sie Abstand zu anderen, um das Risiko einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu senken.