Coronavirus

Aufgrund der coronabedingten Infektionsschutzmaßnahmen ist der Betrieb und vor allem der Publikumsverkehr bei den Berliner Forsten bis auf weiteres eingeschränkt. Erkundigen Sie sich bitte telefonisch nach den Regelungen in den Berliner Forstämtern und Revierförstereien.

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Aktuelles

Bergwaldprojekt Arbeitseinsatz läuft

Bildvergrößerung: Bergwaldprojekt
Bild: Berliner Forsten

Mit gut 80 Freiwilligen aus ganz Deutschland wird das Bergwaldprojekt vom 5. September bis 2. Oktober in und um Berlin für den Waldumbau aktiv. In Zusammenarbeit mit den Berliner Forsten und dem Landesbetrieb Forst Brandenburg wird in verschiedenen Revieren in Tegel, Grunewald und Grünheide die Spätblühende Traubenkirsche von den Freiwilligen in den vier Einsatzwochen unter der Leitung von Forstfachleuten des Bergwaldprojektes flächig entnommen. Im Spätherbst werden dann an zwei Samstagen mit hunderten Freiwilligen auf den vorbereiteten Flächen bis zu 10.000 Laubbäume gepflanzt. Damit sollen naturnahe Mischwaldbestände begründet werden, die langfristig auch die Berliner Trinkwasserversorgung sichern.

Langer Tag der StadtNatur 2021

Bildvergrößerung: Langer Tag der StadtNatur
Bild: Stiftung Naturschutz Berlin

Seit 2007 rückt die Stiftung Naturschutz Berlin einmal im Jahr mit dem Langen Tag der StadtNatur den Artenreichtum Berlins in den Fokus. Am 18./19.09.2021 können Veranstaltungen in allen Berliner Stadtteilen besucht werden, die sich rund um die Themen Tier- und Naturraumexpeditionen bis zu Vorträgen über Ernährung, Forschung und Landschaftsarchitektur drehen.

Auch in diesem Jahr beteiligen sich die Berliner Forsten an dem Programm mit spannenden Wanderungen für Groß und Klein durch die Wälder Berlins. Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltungen in diesem Jahr anmeldepflichtig sind.

Waldspielplatz im Grunewald wiedereröffnet

Bildvergrößerung: Staatssekretär Stefan Tidow und der Leiter der Berliner Forsten, Gunnar Heyne eröffnen den Waldspielplatz Fischerhüttenweg
Bild: SenUVK

Staatssekretär Stefan Tidow hat am 3. August 2021 gemeinsam mit dem Leiter der Berliner Forsten, Gunnar Heyne, den Waldspielplatz Fischerhüttenweg im Grunewald wiedereröffnet. Er wurde in den vergangenen Monaten überarbeitet, erneuert und erweitert.

Berliner Forsten und 1. FC Union kooperieren für Erhaltung und Aufforstung der Berliner Wälder

Bildvergrößerung: Präsentation des Waldmeistertrikots
Bild: Berliner Forsten

Waldgrünes Ausweichtrikot setzt Fokus auf den Wald

Die Berliner Forsten und der 1. FC Union Berlin haben am 8. Juli das gemeinsame Projekt „Waldmeister“ vorgestellt. Der Bundesligist, dessen Spielstätte seit mehr als 100 Jahren das Stadion An der Alten Försterei ist, widmet sein Ausweichtrikot für die kommende Saison dem Berliner Wald. Für jedes bis Ende des Jahres verkaufte, in grün und weiß gehaltene Ausweichtrikot spendet Union fünf Euro für die Pflanzung neuer Bäume in den Wäldern von Köpenick.

„Union macht mit den für den Verein ungewöhnlichen Trikotfarben auf ein sehr wichtiges Thema aufmerksam. Die Berliner Wälder sind lebenswichtig für die Stadt. Sie sichern nachhaltig nutzbares Wasser, sorgen für saubere Luft, ein besseres Stadtklima und sind vielfältiger Lebens- und Erholungsraum. Ihre Pflege, Entwicklung und Erhaltung sind aufwändig – vor allem vor dem Hintergrund der Klimakrise. Umso mehr freuen wir uns darüber, dass Union seine Kraft nutzt, die Bedeutung des Waldes für die Hauptstadt stärker ins Bewusstsein der Berlinerinnen und Berliner zu rücken“, erklärt Gunnar Heyne, Leiter der Berliner Forsten.

Vereins- und Spielernamen und die Rückennummern des weißen Jerseys leuchten in „waldgrün“. Kragen, Ärmelbund und die Seiten sind ebenfalls in grün gehalten.

„Unser Ausweichtrikot hat in den letzten Jahren oft mit ausgefallenen Farbvarianten überrascht. In diesem Jahr haben wir uns entschieden, den Berliner Wald noch stärker in den Fokus zu rücken. Die warmen und trockenen Sommer der letzten Jahre, aber auch Vermüllung und mutwillige Beschädigung setzen ihm sichtbar zu. Er braucht die Unterstützung von uns allen. Deshalb nehmen wir uns gemeinsam mit den Berliner Forsten der Sache an“, kommentiert Thomas Stäpke, Geschäftsführer Finanzen und Vertrieb des 1. FC Union Berlin, das Projekt „Waldmeister“.

Die Berliner Forsten und der 1. FC Union planen mit den Mitteln aus dem Projekt „Waldmeister“ Aufforstungen in Köpenick. Bereits für dieses Jahr steht die Anlage einer Allee aus Obstbäumen und das Erweitern eines Waldspielplatzes an.

„Dicke Marie“ ist Nationalerbe-Baum

Bildvergrößerung: Stiel-Eiche "Dicke Marie"
Bild: Berliner Forsten

Einer der ältesten und bekanntesten Berliner Bäume, die „Dicke Marie“, ist am 9. Juli als erster Waldbaum zum Nationalerbe-Baum erklärt worden. Gunnar Heyne, Leiter der Berliner Forsten, enthüllte gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Roloff, Leiter des Kuratoriums Nationalerbe-Baum, eine Ehrentafel.

Zusammen sind wir Park

Unsere Parkfluencer:innen setzen sich beruflich oder ehrenamtlich für das Stadtgrün ein und gehen dabei ganz unterschiedliche Wege. Die Initiative “Zusammen sind wir Park” fördert das Engagement derjenigen, die sich für das Berliner Stadtgrün einsetzen und zeigt, wie vielfältig ihre Arbeit ist und was sie persönlich motiviert. Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz hat diese Initiative ins Leben gerufen.

Video "Ein gesunder Wald. Pferde räumen auf."

parkfluencer

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Formate: video/youtube

Unsere Parkfluencer:innen setzen sich beruflich oder ehrenamtlich für das Stadtgrün ein und gehen dabei ganz unterschiedliche Wege. Die Initiative “Zusammen sind wir Park” fördert das Engagement derjenigen, die sich für das Berliner Stadtgrün einsetzen und zeigt, wie vielfältig ihre Arbeit ist und was sie persönlich motiviert. Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz hat diese Initiative ins Leben gerufen.

Luisa Bock: Berlin und seine Stadtwälder
Luisa Bock ist Auszubildende in der Revierförsterei Eichkamp. Sie kümmert sich unter anderem um die Gesundheit der Berliner Stadtwälder, die fast ein Fünftel der Stadtfläche einnehmen und als wertvolle Naherholungsgebiete zum Entspannen und Abschalten gerne genutzt werden und wertvoller Lebensraum zahlreicher Pflanzen und Tiere sind. Hinter der Pflege dieses komplexen Ökosystems steckt eine Menge Arbeit sowie zukunftsgerichtetes Denken und Handeln. Luisa und ihre menschlichen und tierischen Kolleg:innen packen täglich in den Berliner Stadtwäldern an.

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Aktionstag zur Verbesserung der Erholungsqualität und dem Schutz des Waldes

Bildvergrößerung: Aktionstag zur Verbesserung der Erholungsqualität und dem Schutz des Waldes 2021
Bild: Berliner Forsten

Mit einem Aktionstag am 12. Juni im Frohnauer Forst rund um den Hubertussee informierten die Berliner Forsten gemeinsam mit dem Polizei-Abschnitt 12 und dem bezirklichen Ordnungsamt die Waldbesuchenden über rücksichtsvolles Verhalten im Wald und den richtigen Umgang mit dem Naturraum.

Senatorin Regine Günther pflanzt Baum des Jahres am Lehrkabinett Teufelssee

Bildvergrößerung: Senatorin Regine Günther und Gunnar Heyne, Leiter der Berliner Forsten,pflanzen Baum des Jahres am Lehrkabinett Teufelssee
Bild: Berliner Forsten

Anlässlich des 69. Internationalen Tag des Baumes hat Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, gemeinsam mit Gunnar Heyne, Leiter der Berliner Forsten, zwei Stechpalmen am Lehrkabinett Teufelssee im Köpenicker Forst gepflanzt. Die klimawandelresistente Stechpalme – eine Europäerin seit mehr als zwei Millionen Jahren – ist Baum des Jahres 2021.

Der Tag des Baumes soll die Bedeutung des Waldes für den Menschen, für eine gesunde Umwelt und ein verträgliches Stadtklima bewusstmachen. In den Berliner Wäldern stehen etwa 20 Millionen Bäume sie sichern nachhaltig nutzbares Trinkwasser, sorgen für saubere Luft und ein besseres Stadtklima. Darüber hinaus sind die urbanen Wälder unverzichtbarer Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten sowie ein wichtiger Erholungsraum für die Menschen in der Stadt.

Senatorin Günther: „Unsere urbanen Wälder sind existenziell für die Lebensqualität in der Großstadt – besonders spürbar in der Pandemie. Der Internationale Tag des Baumes ist daher ein guter Anlass, darauf hinzuweisen, wie wichtig die Pflege und die klimawandelrobuste Aufforstung unserer Wälder ist. Sie produzieren Sauerstoff, sie kühlen das Stadtklima, sie halten das Grundwasser. Berlin ist eine grüne Metropole – sie zu erhalten ist eine zentrale Aufgabe für die Stadtpolitik”.

Das Lehrkabinett am Teufelssee trägt seit fast 50 Jahren generationenübergreifend zur Wertschätzung und Erhaltung unserer wertvollen Naturlandschaften bei. 20.000 kleine und große Berlinerinnen und Berliner besuchen die Einrichtung jedes Jahr. Umweltbildung ist ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit der Berliner Forsten und gewinnt vor dem Hintergrund der Klimakrise weiter an Bedeutung. Die waldpädagogischen Angebote des Lehrkabinetts und der Waldschule Teufelssee wecken bei Kindern und Erwachsenen das Naturinteresse und legen den Grundstein für einen achtsamen und respektvollen Umgang mit unseren Naturlandschaften. Um diese wertvolle Arbeit auch zukünftig zu sichern, sind Sanierung und Ausbau der Gebäude und Außenanlagen geplant.

„Waldentdeckenberlin.org“ - der Blog der Berliner Waldschulen feiert seinen ersten Geburtstag.

Bildvergrößerung: Wilma Wusel
Bild: Berliner Waldschulen

Seit dem Start im April 2020 ist einiges passiert. So ging zum Beispiel das kleine neugierige Berliner Wildschwein, Wilma Wusel, bereits auf 23 Entdeckungsreisen und lud der Familien-Podcast „Waldfunk“ zu zwölf spannenden Geschichten ein.

Umweltbildung und Waldpädagogik sind wichtige Schwerpunkte der Arbeit der Berliner Forsten und werden vor dem Hintergrund der Klimakrise weiter an Bedeutung gewinnen. Die neun Berliner Waldschulen tragen entscheidend und generationenübergreifend zur Wertschätzung und Erhaltung unserer wertvollen Naturlandschaften bei. Mit dem Blog möchten die Waldschulen dazu anregen, die vielen verschiedenen Möglichkeiten zu nutzen, sich mit Wald und der Natur zu beschäftigen.

Im Kinderblog „Wilma Wusel entdeckt…“ können Kinder und ihre Familien miterleben, was Wilma im Wald alles erlebt und beobachtet. Gemeinsam können die Geschichten nachgelesen und nacherlebt werden. Interessante Links und vor allem die jeweiligen Detektiv- und Entdeckerblätter stehen zu jeder Folge bereit.

Der Familienpodcast „Waldfunk“ enthält spannende Geschichten zu den jahreszeitlichen Besonderheiten: Von der Explosion des Lebens im Frühjahr über die Macht von Sommergewittern, von Fragen, warum Bäume eigentlich Blätter verlieren bis hin zu Überlebensstrategien von Wildtieren im Winter.

Im „Pädagog*innen-Bereich“ finden alle, die mit ihrer Kitagruppe oder Klasse Wald und Natur erkunden möchten, Anregungen und Unterstützung z.B. in Form von Unterrichtsmaterialien.

Berliner Wälder haben auch im Lockdown geöffnet

Waldwanderung mit der Familie
Bild: lunaundmo - Fotolia.com

Der Frühling hält Einzug, doch das Corona-Virus verhindert so manchen Ausflug oder die geplante Reise. Das ist kein Grund, auf Erholung und Aktivitäten zu verzichten: Die Berliner Wälder bieten zahlreiche schnell und einfach erreichbare Möglichkeiten für Erholung, Sport und Entspannung.

„Es freut uns sehr, dass immer mehr Berlinerinnen und Berliner den Wald für sich entdecken, ihn zur Erholung sowie zum Sport aufsuchen und in der langsam aufblühenden Natur Entspannung finden“, so der Berliner Landesforstchef, Gunnar Heyne. Mehr als 1.800 Kilometer Waldwege, 14 Waldspielplätze, kilometerlange Uferwege an Flüssen und Seen oder Ausblicke von Teufelsberg, Müggelbergen mit Müggelturm oder dem Grunewaldturm an der Havel stünden dafür zur Verfügung. Allerdings gelten auch im Wald die Abstandsregeln: Rudel- und Rottenbildungen sind nach wie vor nur im Tierreich erlaubt.

Genießen Sie die Vogelkonzerte, den Schmetterlingstanz oder die Farbenpracht bunt getupfter Waldblumenwiesen im Berliner Frühlingswald. Nehmen Sie dabei bitte Rücksicht auf andere Waldbesuchende und die Naturlandschaften des beginnenden Frühlings. Bleiben Sie auf den Wegen und leinen sie ihre Hunde an, um wildlebende Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum nicht zu stören. In der jetzt beginnenden Brut- und Setzzeit ist das von entscheidender Bedeutung für den Nachwuchs von Vögeln und anderen Wildtieren.

Beachten Sie ebenfalls das Rauchverbot im Wald und werfen Sie keine Zigaretten in den Wald. Die Waldbrandgefahr ist auch im Frühjahr hoch, wenn die Vegetation noch nicht voll erwacht ist und trockenes Laub und Gras den Waldboden bedecken.

Die Berliner Forsten laden dazu ein rauszukommen und mal durchzuatmen. Ein Aufenthalt im Wald ist gesund: Er unterstützt das Immunsystem und senkt das Stresslevel.

Staatssekretär Tidow pflanzt Bäume zum Tag des Waldes

Bildvergrößerung: Baumpflanzung zum Tag des Waldes 2021
Bild: Berliner Forsten

Anlässlich des 50. Internationalen Tags des Waldes hat Umweltstaatssekretär, Stefan Tidow, gemeinsam mit dem neuen Berliner Landesforstchef, Gunnar Heyne, junge Laubbäume im Köpenicker Forst gepflanzt. Die Eichen und Vogelkirschen stehen symbolisch für die Entwicklung klimastabiler Mischwälder und die nachhaltige Sicherung natürlicher Lebensgrundlagen.

Staatssekretär Tidow: „Unsere Wälder sind die grüne Lunge Berlins. Sie sind unverzichtbarer Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten und Erholungsraum für die Städterinnen und Städter. Doch vor allem die Klimaveränderung macht den Bäumen zu schaffen. Berlin handelt seit Jahren beispielhaft und pflanzt im FSC-zertifizierten Erholungswald standorttypische und klimastabile Bäume. Allein in den vergangenen zwei Jahren wurden fast eine Million neue Bäume gepflanzt“. Die Bäume unterstützen die nachhaltige Sicherung der Grundwasserstände und sorgen in den Sommermonaten für ein besseres Klima in der aufgeheizten Stadt.