Wälder sind mehr als Bäume. Und Försterin bei den Berliner Forsten ist mehr als ein Job.
Gemeinsam im Team übernehmen die Berliner Försterinnen und Förster Verantwortung für rund 28.500 Hektar Wald. Sie schützen, pflegen und entwickeln ihn – damit er vital, artenreich und zukunftsfähig bleibt. Denn unser Wald kühlt die Stadt, speichert und filtert Wasser, ist Lebensraum für Tiere und Pflanzen, bietet Erholung für die Berlinerinnen und Berliner und liefert den nachhaltigen Rohstoff Holz.
Die Vorstellung vom Förster oder von der Försterin, der/die immer allein mit dem Hund durch die dichten Wälder streift und nach dem Rechten schaut ist allerdings überholt. Der heutige Arbeitsalltag ist auch digital. Ein beträchtlicher Anteil der Arbeitszeit findet vor dem PC oder mit dem Tablet unterwegs statt. Im und für den Wald ist man gleichzeitig Ökolog/in, Naturschützer/in, Betriebswirt/in, Jäger/in und Problemlöser/in. Zum Beispiel werden Durchforstungen oder Verkehrssicherungsmaßnahmen geplant und fachlich begleitet, umweltbildende und waldpädagogische Veranstaltungen durchgeführt oder Waldbesitzende und Bürgerinnen und Bürger zu unterschiedlichen forstlichen Themen beraten. Häufig agieren Forstangestellte als Dienstleister für Kommunal- oder Privatwälder und sind für den Holzverkauf zuständig.