Aktuelles und Veranstaltungen

Veranstaltungen in 2019

Frauenfilmtag “Die göttliche Ordnung”
Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die in einem beschaulichen Dorf im Appenzell lebt. Die Dorf- und Familienordnung gerät ins Wanken, als Nora beginnt, sich für das Frauenwahlrecht einzusetzen, über dessen Einführung die Männer abstimmen sollen. Im Film treffen chauvinistische Vorurteile und echte Frauensolidarität aufeinander.
Am 06. 03.2019
Um 18:00 Uhr
Im Filmtheater am Friedrichshain, Bötzowstraße 1-5
Eintritt laut Aushang
Kooperationsveranstaltung der Gleichstellungsbeauftragten Pankow, Mitte und der York-Kinogruppe.

Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens in weiblicher und männlicher Betrachtung.
Die Geschlechterfrage ist auch ein Teil der Grundeinkommensfrage.
Erleben Frauen und Männer die Idee gleich oder anders?
Kann es sein, dass die Gleichstellung der Frauen durch das Grundeinkommen zu einer “Herdprämie” wird?
In Kooperation mit der VHS
Am 01.04.2019
Von 19.00 bis 21.00 Uhr.
BVV-Saal Rathaus Tiergarten
Anmeldung unter Mi100-008F bei der VHS Mitte

Europa kocht
In Vorbereitung auf die EU-Wahlen, wollen wir mit einigen Kandiatinnen von Parteien ins Gespräch kommen. Schwerpunkt sind hier Fragen der Gleichstellung von Frauen und Männern.
Dazu kochen und essenwir gemeinsam, um beim Gespäch mit den Vertretungen der Parteien politische Europa- und Gleichstellungsfragen zu debattieren.
In Kooperation mit der VHS
Am 18.04.2019
Von 17.00 bis 20.00 Uhr
Anmeldung auf Grund der geringen Platzzahl erforderlich unter Tel.: 030 9018 374 13.

100 Jahre Frauenwahlrecht

Im November 2018 jährt sich die Einführung des Wahlrechtes für Frauen zum 100. mal.
Anlass für zahlreiche Veranstaltungen, Ausstellungen, Lesungen und für Lesetipps.

Die Veranstaltungen in Mitte finden Sie hier.

Magazin zum Weltmädchentag 2018

Plakat Weltmädchentag 2018
Bild: Future Voice

Der Weltmädchentag hat sich mit dem Motto “Meine Stimme” dem Thema des Frauenwahlrechts angenommen.
Nun ist das Magazin , das die Veranstaltung dokumentiert, erschienen.

Digitale Gewalt gegen Frauen

Veranstaltung nur für Frauen im Rahmen der Veranstaltungen zum
Internationalen Gedenktag Nein zu Gewalt an Frauen 2018

Dozentin: Jenny Kerstin Bauer
Termin: Montag, 3.Dezember 2018 15:00 – 17:00 Uhr
Ort: BVV-Saal, Rathaus Tiergarten
Mathilde-Jacob-Platz 1, 10551 Berlin

Die Veranstaltung ist entgeltfrei.

Gewalt gegen Frauen und Mädchen findet nicht nur im echten Leben statt.
Moderne Technik ermöglicht es, die Gewalt mit den neuen Möglichkeiten fortzuführen.
Stalking, Belästigung, Kontrolle, Beleidigungen, massive Gewalt- und Vergewaltigungsandrohungen sind vielen Frauen bekannt.
Sascha Lobo stellt fest, dass es „seit einiger Zeit auch online immer größere und immer radikalere Frauenhass-Communities gibt. Sie lassen befürchten, das im Netz organisierte Gewalt gegen Frauen dramatisch zunehmen wird.“
Frauen benötigen Wissen und kompetente Unterstützung zu Fragen der Technik, der Funktionsweise des Internets und zu spezieller Software.
Zudem werden Möglichkeiten der Unterstützung in rechtlicher, technischer, polizeilicher und psychosozialer Hinsicht vermittelt.

Der Zugang mit Rollstuhl ist möglich.

Hinweis: Inhalte der Veranstaltung können Trigger auslösen.

Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbüros in Karlsruhe im September 2018

Die kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbüros aus allen Bundesländern, so auch aus den Berliner Bezirken, treffen sich regelmäßig zu einem Bundeskongress.
Diesmal wr das Motto “Verfassungsauftrag Gleichstellung” das Leitmotiv.

Karlsruher Erklärung aus der 25. Bundeskonferenz

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Frauenbeirat bei Facebook

Daumen hoch wie moderne Ikone
Bild: OlegVoznyy - depositfotos

BKA: zweite jährliche Kriminalstatistische Auswertung zu Gewalt in der Partnerschaft

Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen veröffentlicht das Bundeskriminalamt heute die zweite jährliche „Kriminalstatistische Auswertung zu Gewalt in Partnerschaften“. Die Zahlen zeigen, in welchem Umfang und mit welchen Ausprägungen versuchte und vollendete Gewalt in Paarbeziehungen bei der Polizei in 2016 bekannt geworden sind. Deutlich wird, in welcher Beziehung Täter und Opfer zueinander stehen und welche Delikte passiert sind.

Die Auswertung zeigt: Es sind zu über 80% Frauen, die von Partnerschaftsgewalt betroffen sind. Mehr als 51% von ihnen lebten in einem gemeinsamen Haushalt mit dem Tatverdächtigen. Seit 2012 lässt sich ein kontinuierlicher Anstieg der Opferzahlen von Partnerschaftsgewalt feststellen.

2016 wurden 357 Frauen im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt getötet.
Das heißt: Jeden Tag eine (bis auf 8 Tage im Jahr)!

Quelle: Pressemitteilung des BMSFJF vom 24.11.2017

BKA Partnerschaftsgewalt Auswertung 2016

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Veranstaltungen zum Internationalen Tag Nein zu Gewalt an Frauen 2017

In Berlin werden in allen Bezirken zahlreiche Veranstaltungen angeboten.
Was in Mitte und anderswo stattfindet, ist hier zusammengefasst.

Informationstag "Einstellungssache - Jobs für Eltern"

Die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt beim Jobcenter Mitte und die Gleichstellungsbeauftragte veranstalten einen Informationstag für arbeitslose Eltern.
Am: Dienstag, den 5. September 2017,
von: 10 bis 13 Uhr,
im: Rathaus Mitte, Karl-Marx-Allee 31, 10178 Berlin.
Zahlreiche Infotische sind besetzt mit Arbeitgebern, Mitarbeitenden der Arbeitsagentur, Beratungsstellen zu Weiterbildung, Umschulung und angrenzenden Themen.
Ergänzend finden Eltern Informationen zu familiären Themen.
Für Eltern die wenig Deutsch sprechen, werden die Kiezmütter in verschiedenen Sprachen Hilfestellung geben können.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Eintritt ist frei.
Der Ort ist barrierefrei.

Gleichstellungscheck zur Bundestagswahl 2017

Der Deutsche Frauenrat hat die von den potentiellen Bundestagsparteien vorgelegten Wahl- bzw. Regierungsprogramme ausgewertet. Diese Auswertung betrachtet nur Fragen der Gleichstellung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Dieser Check kann gern als Entscheidungshilfe für Unentschlossene verwendet werden.

Gleichstellungscheck BTW17

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Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl im September 2017

Die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen hat Wahlprüfsteine erstellt und die Antworten auf der Internetseite veröffentlicht.
Hier können Sie nachlesen, wie die Parteien zu bestimmten Fragen Stellung nehmen.

Partnerschaftliche Arbeitszeiten aus Kinder- und Elternsicht

Das BMFSFJ hat einForschungsprojekt durchführen lassen, in dem Kinder gefragt wurden, wie sie die Berufstätigkeit der Eltern erleben.
Hier anbei der Kurzbericht.

Partnerschaftliche Arbeitszeiten aus Kinder- und Elternsicht

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Studien zur Digitalisierung der Arbeitswelt und ihre Auswirkungen auf die Geschlechterverhältnisse

Gender und Digitalisierung

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Genderaspekte in der Digitalisierung der Arbeitswelt

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Sportfilmreihe zum Internationalen Deutschen Turnfest 2017

Der DTB, die Gleichstellungsbeauftragte und das City Kino Wedding zeigen anlässlich des Internationalen Deutschen Turnfestes eine kleine Filmreihe.

Am Mittwoch, dem 7. Juni um 18:30 Uhr “Suffragette”.
Am Donnerstag, dem 8. Juni um 18.30 Uhr “football under cover”
Am Freitag, dem 9.6. schon um 17.00 Uhr “Männer im Wasser”

Das City Kino Wedding befindet sich in der Müllerstraße 74 am U-Bahnhof Rehberge.
Eintritt kostet 7 Euro.
Alle Menschen sind herzlich willkommen!

Kinofilmreihe Sportfilme

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Bundeskonferenz der kommunalen Frauenbüros in Wolfsburg 2017

Gruppenfoto der Teilnehmerinnen der Bundeskonferenz
Bild: BAG Susanne Hübner

Gelingende Gleichstellungspolitik ist einer der entscheidenden Faktoren für die Zukunftsfähigkeit der Kommunen. Arbeitswelt und Gesellschaft ändern sich rasant. Die Auswirkungen davon sind als erstes in den Kommunen zu spüren. Schon heute, in Zeiten des beginnenden Fachkräftemangels und der Konkurrenz um Arbeitskräfte, spielen Themen wie familien- und pflegefreundliche Arbeitsmodelle, die den Bedürfnissen von Frauen und Männern gleichermaßen gerecht werden, eine große Rolle. Lebenswerte Kommunen werden zunehmend solche sein, die die Ansprüche von allen Einwohnerinnen und Einwohnern berücksichtigen: In der Stadt- und Verkehrsplanung, im Mitspracherecht in Politik und Verwaltung, in der Besetzung von Führungspositionen und in der gendergerechten Verwendung von kommunalen Geldern.

Informationen zur Konferenz.

Wolfsburger Erklärung aus der 24. Bundeskonferenz

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Gutachten zum zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung

Informationstag für Frauen zu Teilzeit und Minijob am 15. März 2017

Anlässlich des Tages der Lohngerechtigkeit, Eqaul Pay Day, veranstalten die Gleichstellungsbeauftragte gemeinsam mit der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt beim Jobcenter Berlin Mitte diesen Informationstag für Frauen.
Teilzeit- und Minijobs sind neben anderen Faktoren, wichtige Ursachen für die Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern.
Frauen können sich an diesem Tag Beratung und Unterstützung holen.
Dazu haben wir viele Partner_innen eingeladen.
Beginn: 10:00 Uhr
Ort: Rathaus Mitte, Karl-Marx-Allee 31, 10178 Berlin
Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Die Veranstaltung ist für Rollstuhlnutzende geeignet.

Fotos der Veranstaltung zu Minijobs und Teilzeit

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Die Veranstaltung wurde durch den Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Jobcenters Berlin Mitte, eröffnet.
200 Frauen nutzten die Veranstaltung umn sich zu informieren.

Die beiden Vorträge zu Rentenfragen und Teilzeit und Minijobs waren sehr gut besucht.
Zudem konnten sich die Frauen zu konkreten Stellenangeboten der Arbeitsagentur informieren.

Informationstag Teilzeit und Minijobs

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Red Dinner zum Tag der Lohnungleichheit am 17. März 2017

Die Berliner Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten der Berliner Bezirke veranstalten anlässlich des diesjährigen Equal Pay Days ein Red Dinner am 17. März 2017 und laden herzlich dazu ein.
Das Red Dinner findet in der Mall of Berlin von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr statt.
Wir erwarten die Präsidentin vom Buisiness and Professional Women Germany e.V., Uta Zech, die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Bundesagentur und der Jobcenter, Verdi, Frauen- und Mädcheneinrichtungen aus den Bezirken, das Forum Männer und weitere Personen und Projekte.

Ein Rahmenprogramm sorgt für Information und Unterhaltung. Das Centre Talma wird mit der Tanzperformance „One Billion Rising“ auftreten und zum Mittanzen motivieren, Improvisationstheater findet statt, über das Thema Minijobs wird eine Ausstellung gezeigt sowie die Armutskampagne von der Bundesarbeits-gemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten präsentiert.

Und was gibt es bei diesem Dinner zu essen? Ein Appel und ein Ei.

Einladung Red Dinner 2017

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Frauen kommen aus der Familienfalle nicht raus - Väterreport 2016

Viele Frauen in Deutschland sind berufstätig und müssen sich trotzdem um den Haushalt kümmern. Im europäischen Vergleich geht es zwischen den Geschlechtern in Deutschland noch immer traditionell zu. Der Vater ist zwar nicht mehr der Alleinernährer, aber immer noch der Haupternährer das Familie. Die Erwerbstätigkeit von Frauen hat in den vergangenen zehn Jahren deutlich zugenommen. Da Mütter jedoch in der Regel in Teilzeit beschäftigt sind, bleiben der Haushalt und die Kinder Frauensache. Nur eine Minderheit von 14% der Eltern leben ein partnerschafltiches Modell. Das geht aus dem Väterreport 2016 des Bundesfamilienministerium hervor.

Väterreport 2016

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Berufswahl und Studienwahl frei von Klischees

Neues Webportal online
Das Portal Klischee-frei informiert und unterstützt bei der Berufswahl und Studienwahl ohne einschränkende Vorurteile. Im Mittelpunkt stehen allein die Interessen und Fähigkeiten. Das neue Portal bietet gebündelte Informationen und praktische Hinweise für Bildungseinrichtungen, Arbeitgeber und Eltern.
Die alte Aufteilung von Berufen und Frauen- und Männerberufen mit unterschiedlicher Wertschätzung passt nicht mehr zu einer modernen Gesellschaft mit vielfältigen Potentialen. Berufs- und Studienwahl ist individuelle Lebensplanung: Junge Frauen und Männer stellen hier wichtige Weichen im Hinblick auf Erwebsbeteiligung, Partnerschaftlichkeit, Einkommen und Alterssicherung. Zur selbstbestimmten Gestaltung gehört das gesamte Berufswahlspektrum. Diese Chance eröffnet das neue Webportal.

NEIN HEISST NEIN zu Gewalt an Frauen - Internationaler Gedenktag Nein zu Gewalt an Frauen

Infostand im Gesundbrunnencenter
Das Bezirkliche Bündnis gegen häusliche Gewalt wird am Montag, dem 21.11.2016 von 15 bis 17 Uhr die Menschen im Gesundbrunnencenter zu Fragen der häuslichen Gewalt informieren. Dabei sind die Fachberatungsstellen, die Polizei, die Gleichstellungsbeauftragte und ab 16 Uhr werden wir durch Herrn von Dassel und Muttersprachlerinnen in türkisch und arabisch unterstützt.

VOICES OF VIOLENCE – Den Opfern eine Stimme geben.
Voices of Violence ist ein Filme über die unvorstellbare Gewalt gegen Frauen in der Demokratischen Republik Kongo und über das politische System, das diese Grausamkeiten zulässt.
Die Regisseurin, Claudia Schmid, gibt den Frauen eine Stimme, die auf besonders grausame Weise der systematischen Vergewaltigung als Kriegswaffe ausgesetzt sind. Sie gibt eine Einführung zum Film und steht anschließend auch zum Gespräch zur Verfügung.
Wann: 25.November 2016
Wo: City Kino Wedding
Eintritt: 6 €
Veranstaltet durch die Gleichstellungsbeauftragten Pankow, Reinickendorf und Mitte

Transgender Day of Remembrance - Gedenktag für die Opfer von Transphobie

Jährlich am 20. November findet der Gedenktag für die Opfer von Transphobie statt.
Initiiert wurde er von Gwendolyn Ann Smith, einer Transfrau, die als Aktivistin in San Francisco arbeitet. Anlass war der Mord an der Transfrau Rita Hester im November 1998. Hester war eine Afro-Amerikanerin. Der Mord blieb unaufgeklärt und wurde in den Medien nicht gewürdigt.
Der 20. November dient dazu, weltweit den Opfern von Transphobie zu gedenken.
Leider ist diese Form des Hasses und der Diskriminierung ein Thema in Berlin. Transmenschen sind vielfach von unterschiedlichen Formen von Gewalt betroffen. Schwieriger wird es für diese Menschen, wenn sie Mehrfachdiskriminierungen z.B. auf Grund der Hautfarbe oder einer Behinderung erleben müssen.
Für Betroffene steht in Berlin ein gutes Beratungs- und Hilfesystem zur Verfügung, z.B. MANEO, die Lesbenberatung, TRIQ und auch die Schwulenberatung.
Ergänzend finden in Berlin Veranstaltungen statt, wie das TransFormations Trans*Film-Festival in der Werkstatt der Kulturen.

Jahresbericht des Weltwirtschaftsforums zur Geschlechtergleichheit

Das Weltwirtschaftsforum erstellt jählich einen Gender Gap Report, also eine Studie in der die Lage von Frauen und Männern in der Welt verglichen werden.
Näheres hier.

Gender-Datenreport 2015 erschienen

Die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen hat den aktuellen Gender-Datenreport veröffentlicht.
Zudem ist eine Sonderauswertung zu “Lebensformen in Berlin und Deutschland im Wandel” erstellt worden.

Projektwettbewerb "Kiezmütter für Mitte"

Informationen zum Projektwettbewerb “Kiezmütter für Mitte” finden Sie hier.
Der Projektwettbewerb ist abgeschlossen.
Nähere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Aktionstag Frau und Beruf

Der Arbeitsmarkt braucht Frauen.
Egal, ob Sie gerade Ihre Familienphase beenden oder aus anderen Gründen in das Berufsleben einsteigen oder wiedereinsteigen wollen. Auf diesem Aktionstag finden Sie die passende Beratung und Unterstützung.
Es sind über 25 Bildungs-und Beratungseinrichtungen vor Ort.
Themen sind: Bildungsabschlüsse, Qualifikationen, Deutschlernen, Minijobs, Jobsuche, Bewerbungen, Kompetenzfeststellung, Anerkennungsberatung und andere.
Am Mittwoch, dem 08.06.2016 finden Sie uns im Rathaus Mitte, Karl.Marx-Allee 31, in der ersten Etage.
Die Veranstaltung geht von 10 bis 14 Uhr.
Der Zugang mit Rollstuhl ist möglich.

Einladung Frau und Beruf

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Fotos vom Aktionstag Frau und Beruf

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Der Aktionstag Frau und Beruf wurde von fast 400 Frauen besucht.
In der Galerie finden Sie ein paar Eindrücke von den Ausstellern.

Equal Pay Day am 19 März 2016

Fahne zum Equal Pay Day wird gehisst

Der Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke wird gemeinsam mit dem Bezirksamt am Dienstag, dem 15. März 2016 um 9:30 Uhr vor dem Rathaus Tiergarten die Fahne zum Equal Pay Day hissen.
Die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern betrug laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2015 21,6%. Rechnet man den Prozentwert in Tage um, arbeiten Frauen 79 Tage, also vom 1. Januar bis zum 19. März 2016, umsonst.
Die Lohnlücke ist von 23% inzwischen auf 21,6% gesunken. Hier haben Frauen vor allem von der Einführung des Mindestlohns profitiert.
Das Thema Frauen in den Vorständen von Konzernen ist interessant. Konzerne mit mindestens drei Frauen im Vorstand erwirtschaften eine 36 Prozent höhere Profitrate. Die Zahl stammt von dem führenden Index-Provider MSCI, der die Vorstände von 1643 Konzernen durchgezählt hat, deren Aktien seinen Index MSCI world bilden, den maßgeblichen Weltindex. Es scheint offensichtlich zu sein, dass Firmen mit mehr Frauen in Führungspositionen eher eine inklusive Unternehmenskultur haben und in der Folge auch eher auf die Bedürfnisse ihrer Kunden und die Herausforderungen durch Wettbewerber achten, wird hier von Helena Morrissey, Chefin von Newton Investment Management, festgestellt.
In Sachen Lohngleichheit gibt es noch viele Herausforderungen zu bewältigen.
Zum einen sind zu viele Frauen in der Teilzeitfalle und in Minijobs gefangen.
Zum anderen sind Mütter weniger selten berufstätig als Väter. Es gibt noch immer eine starke geschlechtsspezifische Berufswahl bei Frauen und Männern und Alleinerziehen ist fast ausschließlich Frauensache und ist das Armutsrisiko schlechthin in Deutschland.

Ort: Fahnenmast vor dem Rathaus Tiergarten, Mathilde-Jacob-Platz 1, 10551 Berlin

Erklärung zum Internationalen Frauentag am 8 März 2016: Zuviel tote Frauen in Berlin

Die Polizei Berlin veröffentlicht jährlich die polizeiliche Kriminalstatistik.
In dieser ist auch das Phänomen der häuslichen Gewalt mit konkreten Zahlen aufgeführt.
Mit großem Erschrecken muss ich die hohen Zahlen der vollendeten und versuchten Morde, der vollendeten und versuchten Totschlagsdelikte zur Kenntnis nehmen.

2010: 8 Tote
0 vollendete Morde, und 3 versuchte Morde
5 vollendete und 16 versuchte Totschlagsdelikte
2011: 4 Tote
3 vollendete Morde und 3 versuchte Morde
1 vollendeter und 5 versuchte Totschlagsdelikte
2012: 4 Tote
3 vollendete und 3 versuchte Morde
1 vollendeter und 5 versuchte Totschlagsdelikte
2013: 9 Tote
3 vollendete Morde
6 vollendete und 8 versuchte Totschlagsdelikte
2014: 2 Tote
2 versuchte und 2 vollendete Tötungen
2015: 12 Tote
12 Morde oder Totschlagsdelikte

Das sind 39 Menschen, fast ausschließlich Frauen, die im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt getötet worden sind. Und es sind 45 Menschen, bei denen die Tötung versucht wurde.
Für 2015 hieß das, dass in jedem Monat eine Frau oder ein Mann durch häusliche Gewalt zu Tode gekommen sind. Genauer müsste es eigentlich heißen: zu Tode gebracht worden sind.
Unsere Gesellschaft hat ein massives Gewaltproblem, dass sich in den verschiedensten Facetten äußert: häusliche Gewalt, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz und im öffentlichen Raum, Mobbing und Stalking.
Dieses hohe Maß an Gewalt innerhalb einer Gesellschaft schadet einem demokratischen und friedlichen Miteinander aller Menschen.
Wir müssen gemeinsam für ein gewaltfreies Leben aller Menschen in unserer Gesellschaft kämpfen. Der Internationale Frauentag ist ein guter Anlass um darauf aufmerksam zu machen.

Informationsstand im Gesundbrunnencenter am 2.März 2016

Das Bezirkliche Bündnis gegen häusliche Gewalt wird am Mittwoch, dem 2. März 2016 im Gesundbrunnencenter Menschen zu Fragen der häuslichen Gewalt informieren.
Die Aktion findet von 15 bis 17 Uhr statt.
Vertreterinnen der Polizeidirektion 3, von Antigewaltprojekten, Kiezmütter mit den Sprachen türkisch und arabisch und die Gleichstellungsbeauftragte sind vor Ort und stehen zu Gesprächen bereit.
Das Gesundbrunnencenter befindet sich direkt am S-Bahnhof Gesundbrunnen, in der Badstraße 4, 13354 Berlin.

Das Bezirksamt hat sich an der Lufballonaktion zum diesjährigen Christopher Street Day beteiligt.

Die 1000 Ballons der Vielfalt steigen in die Luft.
Die tausend Ballons der Vielfalt steigen in die Luft.
Bild: Maike Finger

Am 27. Juni 2015 fand der große Umzug zum Christopher Street Day statt. Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke ließ während des Umzugs gemeinsam mit seiner Kollegin aus Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler, und seinem Kollegen aus Charlottenburg-Wilmersdorf , Reinhard Naumann 1000 Luftballons an der Urania steigen. Mit dieser Aktion wurde ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt in Berlin gesetzt.

Neuer Blick auf Minijobs und Steuerklassen

Der wissenschafltiche Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums empfiehlt eine Reform der Minijobs und eine Abschaffung der Steuerklassen III -V für Paare.
Die Gleichstellungsbeauftragte begrüßt den Vorstoß des wissenschaftlichen Beirats.

Potientale nutzen – mehr Fachkräfte durch weniger Arbeitsmarkthemmnisse