Infektionsschutz, medizinischer Katastrophenschutz und umweltbezogener Gesundheitsschutz

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  • Infektionskrankheiten
  • Impfungen
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  • Trinkwasser- und Badewasserhygiene

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  • Informationen und Informationsmaterial
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...dann nutzen Sie unsere Angebote:

  • Umfassende Aufklärung zur Übertragung, Weiterverbreitung und Verhütung von Infektionskrankheiten
  • Infektionshygienische Überwachung (von Gemeinschaftseinrichtungen, Kosmetik- und Tätowierstudios, Saunen, Fitnessstudios, Badeeinrichtungen, zentralen Trinkwasser- und Eigenwasserversorgungsanlagen, Straßenbrunnen, etc.)
  • Beratung zu hygienisch medizinischen Fragestellungen
  • umweltmedizinische Beratung
  • Informationen über ordnungsbehördliche Maßnahmen im Gesundheitsbereich

Wichtige Informationen finden Sie am Ende der Seite zum Downloaden

Erreichbarkeit, Sprechzeiten...

  • Erreichbarkeit:

    Infektionsschutz, medizinischer Katastrophenschutz und umweltbezogener Gesundheitsschutz
    Telefon: (030) 9018-33208 /-33253
    Fax: (030) 9018-33254 /-33263
    E-Mail

    Sprechzeiten:

    Infektionsschutz, medizinischer Katastrophenschutz und umweltbezogener Gesundheitsschutz
    Mo-Do 9:00 – 15:00 Uhr
    Fr 9:00 – 14:00 Uhr
    und nach Vereinbarung

  • Achtung: Geänderte Sprechzeiten, u.a. ab sofort keine Spätsprechstunde mehr.

Urlaubszeit:

Informationen zum Thema Reise-und Tropenmedizin:

Zu den Informationsblättern des Gesundheitsdienstes des auswärtigen Amtes gelangen Sie hier:
Merkblätter

Eine Liste der tropenmedizinischen Institute finden Sie hier:
Robert-Koch-Institut

Zu den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission gelangen Sie hier:
Empfehlungen STIKO

Neue Meldepflichten:

Seit dem 21.3.2013 müssen die Krankheiten Mumps, Röteln, Varizellen (Windpocken) und Pertussis (Keuchhusten) bzw. deren Erreger von Ärzten und Laboren den Gesundheitsämtern gemeldet werden. Aktuelle Meldeformulare, die auch die neuen Krankheiten enthalten, finden Sie beim LAGeSo:

Aktuelle Meldeformulare

Campylobacterinfektionen

Die bakteriellen Erreger der Gattung Campylobacter sind gramnegative Stäbchenbakterien und weltweit verbreitet. In der warmen Jahreszeit treten diese Erkrankungen in Europa vermehrt auf. Infektionen kommen bei Kindern unter 6 Jahren besonders häufig vor. Campylobacterbakterien kolonisieren ein breites Spektrum von Wild- und Haustieren wie freilebende Vögel und Säugetiere, aber auch Nutztiere, vor allem Geflügel und mit geringerer Prävalenz Milchrinder und Schweine. Haushunde und Katzen sind ebenfalls betroffen. Geflügel ist überwiegend mit Campylobacter jejuni kolonisiert bzw. kontaminiert.

Infektionsweg
Campylobacter-Infektionen des Menschen sind vorzugsweise lebensmittelbedingt. Unzureichend erhitztes oder kontaminiertes Geflügelfleisch und ­-produkte (nicht aber Eier) sind ein der Hauptinfektionsquellen. Weitere Infektionsquellen sind nicht pasteurisierte Milch, kontaminiertes, nicht aufbereitetes Trinkwasser und Heimtiere (besonders durchfallkranke Welpen und Katzen) sowie rohes Hackfleisch. Auch Infektionen beim Baden in kontaminierten Oberflächengewässern kommen vor. Krankheitsübertragende Lebensmittel und Wasser sind primär von ausscheidenden Tieren kontaminiert.

Inkubationszeit, Dauer der Ansteckungsfähigkeit
In der Regel 2–5 Tage, in Einzelfällen 1–10 Tage.Die Patienten sind potenziell infektiös, solange Erreger im Stuhl ausgeschieden werden. Die mittlere Ausscheidungsdauer beträgt 2–4 Wochen.

Symptome
Die häufigsten Symptome sind Durchfälle, Bauchschmerzen und-Krämpfe, Fieber und Müdigkeit. Die Krankheit dauert in der Regel bis zu einer Woche, mitunter auch länger.

Therapie
In der Regel ist die Krankheit selbstlimitierend. Eine symptomatische Therapie mit Flüssigkeits- und Elektrolytsubstitution ist in fast allen Fällen ausreichend. Eine antibiotische Therapie ist indiziert bei Patienten mit hohem Fieber, bei Verdacht auf septische Streuung und schweren klinischen Verläufen (z. B. bei immunsupprimierten Patienten und Persistenz der Symptome für länger als eine Woche).

Vorbeugemaßnahmen
Am wichtigsten ist zum Schutz vor Campylobacter-Infektionen eine konsequente Einhaltung der Küchenhygiene bei der Speisenzubereitung insbesondere bei frischem oder tiefgefrorenem Geflügel. Weitere wichtige Faktoren sind das gründliche Durchgaren von Fleisch, vor allem Geflügelfleisch, und das Abkochen von Rohmilch, die direkt vom Erzeuger abgegeben wird. Auf den Verzehr von rohen Lebensmitteln tierischer Herkunft (einschließlich Rohmilch als Hof- oder Vorzugsmilch) durch Säuglinge, Kleinkinder sowie alte und abwehrgeschwächte Menschen sollte verzichtet werden. Ebenso sollte, wenn möglich, kein unbehandeltes Oberflächenwasser getrunken werden. Die Sanierung oder Reduktion der Durchseuchung der Schlachtgeflügelbestände sowie die Verbesserung und strikte Einhaltung der Schlachthygiene, vor allem bei Geflügel und Schweinen, sind unbedingt erforderlich. Allgemeine Maßnahmen zur Prophylaxe der Übertragung von Campylobacter-Infektionen sind das Waschen der Hände mit seifenhaltigen Mitteln nach jedem Toilettenbesuch, nach Kontakt mit vermutlich kontaminierten Gegenständen (z. B. Windeln), Arbeitsgeräten und -flächen in der Küche und vor der Zubereitung von Mahlzeiten. Händewaschen führt zwar nicht zur sicheren vollständigen Beseitigung, aber zur deutlichen Reduzierung der bakteriellen Keimkonzentration an den Händen.

Noroviren: Empfehlungen für Privathaushalte

Norovirus- Erkrankungen sind weltweit verbreitet, sie betreffen besonders häufig Kinder unter 5 Jahren und ältere Personen über 70 Jahre. Infektionen mit Noroviren können das ganze Jahr über auftreten, wobei ein saisonaler Gipfel in den Monaten Oktober bis März zu beobachten ist.

Da das Virus am häufigsten durch direkten Kontakt zu Erkrankten (virushaltiges Erbrochenes oder Stuhl) oder indirekt über kontaminierte (verschmutzte) Flächen (z. B. Waschbecken, Türgriffe etc.) übertragen wird, kann das Infektionsrisiko allgemein reduziert werden, indem man

  • den Kontakt zu Erkrankten meidet
  • auf sorgfältige Händehygiene (sorgfältiges Händewaschen) achtet.

Bei der Betreuung von erkrankten Personen im eigenen Haushalt steht eine gute Hände- und Toilettenhygiene (regelmäßige Reinigung der Kontaktflächen, personenbezogene Hygieneartikel/Handtücher) im Vordergrund. Durch Erbrochenes oder durch Stuhl kontaminierte Gegenstände und Flächen sollten unter Benutzung von Haushaltshandschuhen gründlich gereinigt werden. Für Erkrankte ist neben Bettruhe wegen der zum Teil erheblichen Flüssigkeits- und Elektrolytverluste auf eine adäquate Zufuhr von Flüssigkeit und Elektrolyten zu achten. Bei schweren Verläufen (starke Flüssigkeitsverluste durch Erbrechen, Durchfall) sollte vor allem bei Kleinkindern, älteren Patienten und Personen mit Grunderkrankungen frühzeitig ein Arzt konsultiert werden.

(Quelle: RKI: „Hinweise zum Schutz vor Norovirus-Infektionen“ Epidemiologisches Bulletin 6/2008).

Impfen

Informationen zum Thema Impfen beim Robert-Koch-Institut:

Weitere Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Thema Impfen:

Schimmelpilz

Informationen zu Schimmelpilz in Wohnräumen finden Sie beim Umweltbundesamt:

Eichenprozessionsspinner

Die Haare der Raupen dieses Baumschädlings können auch für Menschen eine gesundheitliche Gefährdung darstellen, wenn durch Berührung eine allergische Reaktion bei Personen mit einem empfindlichen Immunsystem ausgelöst wird. Die Symptome reichen von lokale Hautausschlägen (so genannte Raupendermatitis), Quaddeln/Bläschen am ganzen Körper, Reizungen an Mund und Nasenschleimhäuten, Schwindel, Fieber, Müdigkeit und Bindehautentzündung bis hin zu asthmatischen Atembeschwerden.
Bei Auftreten eines oder mehrerer allergischer Symptome sollte der behandelnde Arzt aufgesucht werden. Um mögliche allergische Reaktionen zu vermeiden, sollten nachfolgende Verhaltensregeln beachtet werden:

  • Befallsgebiete (Eichenwälder) meiden
  • Raupen und Gespinste nicht berühren
  • Empfindliche Hautbereiche (zum Beispiel Nacken, Hals, Unterarme) durch Kleidung schützen
  • Auf Holzernte- oder Pflegemaßnahmen verzichten, solange Raupennester erkennbar sind
  • Bekämpfung wegen gesundheitlicher Belastung und spezieller Arbeitstechnik nur von Fachleuten (Schädlingsbekämpfer) durchführen lassen

Was ist vorbeugend zu tun, wenn es zu einem Kontakt gekommen ist?

  • Schnellstmöglich nach Hause gehen, Kleidung ablegen und sofort den gesamten Körper abduschen, um alle Brennhaare zu entfernen
  • Bei Kontakt mit den Augen, die Augen gut mit sauberem Wasser ausspülen
  • Die komplette Kleidung sofort wechseln und waschen
  • Bei allergischen Symptomen (s. oben) einen Arzt aufsuchen

Vorkommen an öffentlichen Bäumen im Bezirk können Sie dem Fachbereich Naturschutz und Grünflächen mitteilen.

Weitere Informationen rund um Pflanzenschutz finden Sie hier:

Parasitosen

Merkblätter zu Parasiten:

Merkblatt Dörrobstmotten

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Merkblatt Flöhe

PDF-Dokument (79.7 kB)

Merkblatt Schaben

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Trinkwasser

Informationen des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LaGeSO) zur neuen Trinkwasserverordnung finden Sie hier:

Bei einer Überschreitung des technischen Maßnahmewertes von 100 KBE/100 ml für Legionellen muss der Inhaber einer Großanlage zur Trinkwassererwärmung unter anderem eine Gefährdungsanalyse durchführen. Die Empfehlung des Umweltbundesamtes zur Durchführung der Gefährdungsanalyse finden Sie hier:

Ambrosia

Merkblätter und Informationen zu Ambrosia finden Sie bei der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales

Kopfläuse

Hier erhalten Sie Informationen zum Thema:

und auf der Informationsseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Erklärung der Eltern

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