Wohnungslosigkeit

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Keine praktische Unterstützung bei der Wohnungssuche

  • Wichtig: Im Willkommenszentrum erläutern wir, wie die Wohnungssuche funktioniert, welche Unterlagen Sie benötigen und wer bei Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt unterstützt. Das Willkommenszentrum bietet jedoch keine praktische Unterstützung bei der Wohnungssuche an.

Wo finde ich Hilfe bei Wohnungslosigkeit und wo kann ich mich beraten lassen?

Wenn Sie von Wohnungslosigkeit bedroht sind oder momentan keine Wohnung haben, können Sie auf ein vielfältiges Unterstützungsangebot zurückgreifen. Bei der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung finden Sie mehr Informationen für Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen. Informationen zu kurzfristigen Notübernachtungen, Essenausgaben und Beratungsmöglichkeiten finden Sie auch in der Angebotsübersicht der Koordinierungsstelle der Berliner Kälftehilfe für obdachlose Menschen. Alternativ gibt es noch freie Einrichtungen der Wohlfahrtsverbände und Kirchengemeinden. Wenn Sie in Berlin leben aber nicht in Berlin gemeldet sind, können Sie sich für Pass- und Ausweisangelegenheiten an das Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten wenden.

Besonders in den Wintermonaten kann es in Berlin sehr kalt werden. Deswegen hat die Senatsverwaltung gemeinsam mit Kirchengemeinden und Wohlfahrtsverbänden die Berliner Kältehilfe ins Leben gerufen. Die Kältehilfe bietet Ihnen ein umfassendes Angebot an Beschäftigungs-, Beratungs- und Versorgungsmöglichkeiten. Im Wegweiser finden Sie Nachtcafés, Notübernachtungen, Tagesstätten, Treffpunkte, Suppenküchen, medizinische Versorgung und Beratungsstellen sowie zusätzlichen Informationen wie Telefonnummern und Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, die Ihnen weiterhelfen. Wenn Sie Sozialhilfe oder Unterstützung vom Staat erhalten möchten, finden Sie im Berliner Service-Portal die für Sie zuständigen Behörden. Beachten Sie, dass das Sozialamt für Sie zuständig ist, in dessen Bezirk Sie zuletzt gewohnt haben oder demnächst wohnen werden. Waren Sie noch nie in Berlin gemeldet, werden Sie nach Ihrem Geburtsmonat zugeordnet.

Wo finde ich eine Notübernachtung?

Wenn Sie keine Wohnung haben, dann können Sie auch in einer Notübernachtung für Wohnungslose schlafen, duschen, Ihre Wäsche waschen und etwas zu essen bekommen. Eine Anlaufstelle dafür gibt es bei der Caritas Berlin.

Während der Wintermonate bietet die Berliner Kältehilfe obdachlosen Menschen eine unbürokratische Übernachtungsmöglichkeit. Die Berliner Kältehilfe ist ein gemeinsames Programm des Berliner Senats, von Berliner Kirchengemeinden, Wohlfahrtsverbänden sowie weiteren Vereinen und Initiativen. Wo sich die einzelnen Standorte befinden und wie Sie diese erreichen können, finden Sie im Kältehilfe-Wegweiser. Es gibt die Übersicht auch auf Englisch, Russisch, Rumänisch, Bulgarisch, Polnisch.

Über den Kältehilfe-Wegweiser können Sie neben Angeboten der ganzjährigen Notübernachtung oder Kältehilfe auch nach weiteren Unterstützungsangeboten suchen, wie z.B. Tagesaufenthalten, Beratungsstellen, Projekten zur medizinischen oder hygienischen Versorgung, Kleiderkammern und Suppenküchen.

Mehrsprachige Beratung und Unterstützung zu Gesundheit, insbesondere für wohnungslose EU-Bürgerinnen und -Bürger, bietet das Projekt Frostschutzengel.

Was ist die soziale Wohnhilfe der Bezirke?

Die soziale Wohnhilfe der Bezirke ist Ihr wichtigster Ansprechpartner. Dort erfahren Sie, ob Ihnen sozialhilferechtliche Leistungen zustehen. Falls das der Fall ist, kann die soziale Wohnhilfe diese Leistungen bewilligen oder an die entsprechenden Stellen vermitteln. Diese Leistungen können auch weiterführende sozialpädagogische Hilfen umfassen.

Auch ist die Soziale Wohnhilfe dafür zuständig, bei akutem Bedarf einen Platz in einer Unterkunft oder in einem Wohnheim zu vermitteln.

Die Anlaufstellen der sozialen Wohnhilfe sind bei den jeweiligen Sozialämtern aufgelistet.

Teil des Angebotes dieser Anlaufstellen ist die Hilfe und Beratung bei der Suche nach Wohnungen. Außerdem können Sie sich bei Schulden, vor allem Miet- und Energieschulden, beraten lassen.