Regenbogenstadt Berlin

Zwei gleichgeschlechtliche Paare (unter einem großen Regenschirm)

Berlin ist Regenbogenstadt und setzt sich ein für Weltoffenheit, Akzeptanz und gegenseitigen Respekt. Der Regenbogen ist weltweit zu einem Symbol für die Freiheit und Gleichberechtigung von homosexuellen und transgeschlechtlichen Menschen geworden.
In Berlin leben Menschen mit unterschiedlichen sexuellen Orientierungen und Geschlechtsidentitäten. Seit über 25 Jahren betreibt Berlin eine aktive Politik für die Belange von Lesben, Schwulen, Bisexuellen sowie trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI). Berlin ist deshalb eine attraktive Stadt für LSBTI, die ihnen viele Angebote bietet. Auch für homosexuelle, bisexuelle sowie trans- und intergeschlechtliche Geflüchtete gibt es besondere Beratungs- und Unterstützungsangebote. Informieren Sie sich!

Wussten Sie, dass in Deutschland….

  • niemand aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität diskriminiert werden darf – weder am Arbeitsplatz noch bei der Suche nach einem Job oder einer Wohnung?
  • seit 2001 zwei Frauen oder zwei Männer miteinander eine sogenannte „Eingetragene Lebenspartnerschaft“ eingehen können?
  • gleichgeschlechtliche Partnerschaften an verschiedenen Stellen rechtlich mit der Ehe gleichgestellt sind?
  • es viele schwule und lesbische Paare mit Kindern gibt? Sie werden Regenbogenfamilien genannt.
  • die Verfolgung aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität ein Asylgrund sein kann?
  • transgeschlechtliche Menschen offiziell ihren Vornamen und ihren Geschlechtseintrag im Ausweis ändern können?

Wer kann bei Diskriminierung und Gewalt helfen?

Auch wenn gleichgeschlechtliche Liebe zunehmend anerkannt wird, können auch in Berlin homosexuell lebende Menschen Gewalt oder Diskriminierungen ausgesetzt sein. Das gleiche gilt auch für trans- und intergeschlechtliche Menschen.

Wenn Sie Gewalt oder Diskriminierung erleben, weil Sie als Frau eine Frau oder als Mann einen Mann lieben, können Sie Beratung und Hilfe in Anspruch nehmen. Genauso gibt es für trans- und intergeschlechtliche Menschen Hilfe bei Gewalt und Diskriminierung.

In Berlin gibt es ein gutes Netz von Beratungsstellen. Diese Beratungsstellen unterstützen Sie und besprechen mit Ihnen, was Sie am besten tun können, wenn Sie Diskriminierung oder Gewalt erlebt haben. Jeder Schritt wird mit Ihnen abgestimmt und alle Informationen werden vertraulich behandelt. Die Beratungen sind kostenlos.

Neben diesen Beratungsstellen gibt es auch eigene LSBTI Ansprechpersonen bei der Berliner Polizei und der Berliner Staatsanwaltschaft, die eng mit LSBTI Organisationen zusammenarbeiten und Sie unterstützen können.

Eine Handreichung für die Betreuung und Unterstützung von LSBTI*-Flüchtlingen finden Sie in Form einer PDF-Datei.