Regeln des Zusammenlebens

Zwei Nachbarn unterhalten sich im Garten am Zaun

Alle Menschen haben die gleiche Menschenwürde und sind Träger von Grund- und Menschenrechten – der Staat hat die Pflicht, diese Rechte zu verwirklichen.
Jeder Mensch hat Menschenwürde und Rechte. Das gilt für alle Menschen, weil sie Menschen sind – egal, welches Geschlecht, ob jung oder alt, ob gläubig oder nicht gläubig, ob jüdisch, christlich, muslimisch oder von einer anderen Religion oder Weltanschauung, egal, welcher Herkunft und egal, ob arm oder reich. In Deutschland hat der Staat die Pflicht, die Würde und Rechte aller Menschen zu achten und zu schützen.

Alle Menschen sind verschieden, aber als Menschen gleich. Diskriminierung ist verboten.
Vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich. Männer und Frauen haben die gleichen Rechte und Freiheiten. Niemand darf wegen des Geschlechts, der „Hautfarbe“ (dem Aussehen), der Abstammung oder Herkunft, der Religion oder Weltanschauung, der sexuellen Identität oder wegen einer Behinderung benachteiligt werden. Alle Menschen müssen sich gegenseitig gewaltfrei und mit Respekt begegnen.

Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, die deutsche Verfassung können Sie auf der Webseite des Bundestages einsehen.