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Ziele und Schwerpunkte der Berliner Außenwirtschaftspolitik

Weltkarte mit farbigem Hintergrund
Bild: kmit - Fotolia.com

Ziele der Berliner Außenwirtschaftspolitik

Im Rahmen der Außenwirtschaftspolitik hat die Internationalisierung der Berliner Wirtschaft hohe Priorität. Unternehmen, die im Ausland erfolgreich sind, wachsen auch am Standort des Unternehmenssitzes und liefern damit wichtige Impulse für wirtschaftliches Wachstum und Beschäftigung in der Stadt.

Die Berliner Außenwirtschaftspolitik orientiert sich dabei an der deutschen Außenwirtschaftspolitik, der europäischen Handelspolitik sowie an der Berliner Innovations- und Wirtschaftspolitik. Konkrete Maßnahmen unterstützen die internationale Zusammenarbeit von Unternehmen, unternehmensnahen Einrichtungen und Netzwerken und damit Exporte von Waren und Dienstleistungen sowie das Standortmarketing im Ausland.

Das Hauptstadtnetzwerk aus Botschaften und Bundeseinrichtungen wird für die Interessen der Berliner Wirtschaft durch Veranstaltungen (Asien-Pazifik-Wochen, EastForum, Botschaftsevents unter der Überschrift „Berlin is open for Business“) und Kontakte mit ausländischen Delegationen fruchtbar gemacht.

Thematische Schwerpunkte

In der Rahmenstrategie für die Berliner Außenwirtschaft wurde die Internationalisierung der Berliner Zukunftsfelder und Cluster als oberstes Ziel definiert. Als thematische Schwerpunkte der internationalen Zusammenarbeit haben sich dabei die Themenbereiche „Smart Cities“ und „Startups“ etabliert. Die außenwirtschaftlichen Maßnahmen zielen darauf ab, Berlin als Entwicklungs- und Praxislabor für intelligente Lösungen für städtische Infrastrukturfragen, als Hub für innovative Startups sowie als attraktiven Standort für Investitionen international zu vermarkten.

Regionale Schwerpunkte

Die regionalen Schwerpunkte der Berliner Außenwirtschaft liegen auf der Kooperation mit Polen, der Russischen Föderation, Frankreich, China und der Region Asien-Pazifik sowie der Türkei und der Golf-Region. Für die spezifischen Internationalisierungsbedürfnisse von Startups (neben Vertrieb und Produktion umfassen diese beispielsweise auch die Finanzierung und das Personalrecruiting) werden insbesondere Kooperationen mit den USA (New York City) und Israel (Tel Aviv) angestrebt. Die Städtepartnerschaften werden innerhalb der regionalen Schwerpunkte genutzt, um die internationale Zusammenarbeit weiter auszubauen.

Polen

Polen ist für Berlin zurzeit der drittwichtigste Handelspartner (nach den USA und Frankreich). Weitere Informationen zu Fördermöglichkeiten, zum Netzwerk Oder-Partnerschaft und einen Newsletter finden Sie auf den folgenden Seiten. Weitere Informationen

China

China ist für Berlin der zweitwichtigste Handelspartner. Um die wirtschaftlichen Beziehungen weiter zu stärken hat die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe 2018 eine Wirtschaftsrepräsentanz in Peking eröffnet. Weitere Informationen