Pressekonferenz zum Schuljahresbeginn
Zu Beginn des neuen Schuljahres informiert Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch am heutigen Freitag im Rahmen einer Pressekonferenz über aktuelle Entwicklungen im Berliner Schulwesen. Im Mittelpunkt stehen die wichtigsten Zahlen und Daten zum Schuljahr 2025/26 sowie die Schwerpunkte der Bildungspolitik. Die Pressekonferenz findet im Oberstufenzentrum für Kommunikations-, Informations- und Medientechnik (OSZ KIM) statt – einer von 15 Berliner Ankerschulen, die im Rahmen des 11. Pflichtschuljahres eine zentrale Rolle für die berufliche Orientierung übernehmen.
Jährlicher Bericht zum Umsetzungsstand der Digitalisierungsstrategie und dem DigitalPakt Schule
Der Berliner Senat hat in dieser Woche den aktuellen Jahresbericht zur Umsetzung der Digitalisierungsstrategie „Schule in der digitalen Welt“ sowie zum DigitalPakt Schule zur Kenntnis genommen. Berichtet wurde u.a. über gestiegene Nutzerzahlen auf dem Berliner Schulportal, den Schulversuch „Hybrides Lernen“, die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften am neu gegründeten Berliner Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung an Schulen (BLiQ) sowie den aktuellen Stand des Breitbandausbaus. Der Bericht wird nun dem Abgeordnetenhaus vorgelegt.
Beratungsangebote für Auszubildende sollen verbessert werden
Auf Vorlage von Cansel Kiziltepe, Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, hat der Berliner Senat den Bericht über die Umsetzung des Beschlusses über die Etablierung einer Beschwerde- und Beratungsstelle für Auszubildende beschlossen. Seit Mai 2025 arbeitet eine zentrale Koordinierungsstelle daran, bestehende Beratungsangebote zu bündeln, Lücken zu identifizieren und die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Betrieben und Trägern zu verbessern. Mobile Teams und regelmäßige Sprechstunden an Berufsschulen und Oberstufenzentren sorgen für niedrigschwellige Unterstützung. Ein neues Fortbildungsprogramm soll Ausbildungspersonal zudem helfen, Konflikte frühzeitig zu erkennen.
Bericht zum Netzwerk Kinderschutz und Frühe Hilfen
Der Berliner Senat hat den vorgelegten Bericht, der über einige der seit 2016 erfolgten Maßnahmen zur Stärkung des Kinderschutzes in Berlin und die Zusammensetzung der ressortübergreifenden Lenkungsgruppe informiert, beschlossen. Zu den realisierten Projekten gehören die Einrichtung von sechs Kinderschutzambulanzen, zwei Notunterkünften, dem Childhood-Haus als zentrale Anlaufstelle für minderjährige Opfer sexualisierter Gewalt, dem Mobilen Schulungsteam Kinderschutz sowie der Fachberatungsstelle gegen den Handel und die Ausbeutung von Minderjährigen. Darüber hinaus sind die Online-Beratung „Jugendnotmail Berlin“ und der „Startbonus Pflegekind“ an den Start gegangen und die verfügbaren Plätze im Berliner Notdienst Kinderschutz erweitert worden. Gemeinsam mit dem Institut für Zirkustherapie wurden zudem therapeutische Angebote für Pflegekinder ins Leben gerufen.
Schulgesetzreform für Schulen in freier Trägerschaft beschlossen
Der Berliner Senat hat den Gesetzesentwurf zur Reform der Schulen in freier Trägerschaft beschlossen und an das Abgeordnetenhaus weitergeleitet. Die geplante Reform soll u.a. zu einer besseren Finanzierung beruflicher Schulen und mehr Planungssicherheit für Träger beitragen. Durch Zuschüsse sollen beispielsweise Schüler/-innen mit besonderem Förderbedarf sowie solche aus wirtschaftlich benachteiligten Haushalten besser gefördert werden.
Aktualisierte Schulbaukarte veröffentlicht
Zum Beginn des neuen Schuljahres ist die Schulbaukarte der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie aktualisiert worden. Mit rund 840 Maßnahmen bildet sie den aktuellen Stand der Berliner Schulbauoffensive ab und gibt zugleich einen Überblick über alle Bau- und Sanierungsmaßnahmen seit 2013/14 bis ins Jahr 2028/29. Über die interaktive Karte können Maßnahmen schul- und bezirksbezogen gesucht werden.
Diskussionspapier der Leopoldina zu Social Media im Kindesalter
Das Diskussionspapier gibt einen Einblick in die aktuelle Studienlage zum Einfluss sozialer Medien auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Anhand dieser Erkenntnisse formulierten die beteiligten Wissenschaftler/-innen Handlungsempfehlungen. So sollen soziale Netzwerke beispielsweise altersgerechter gestaltet werden – z.B. bei den algorithmischen Vorschlägen. Möglichkeiten zur Regulierung werden vor allem auf EU-Ebene gesehen.
Endspurt für junge Filmschaffende beim Kinder- und Jugendfestival „Schulterblick“
Junge Filmschaffende zwischen 6 und 21 Jahren sowie Schulklassen können im Rahmen des Festivals noch bis zum 3. Oktober 2025 ihre Werke einreichen. Ob Kurzfilm, Dokumentation, Trickfilm oder Musikvideo – die Form der Einreichung ist frei wählbar. Entscheidend ist, dass der Ton oder die Untertitel auf Deutsch sind, die Filme eine Länge von fünf bis 30 Minuten haben und nicht älter als zwei Jahre sind. Die besten Filme gewinnen attraktive Preise: Der 1. Platz erhält 500 Euro, der 2. Platz 300 Euro und der 3. Platz 100 Euro. Wer keinen eigenen Film drehen, aber bei der Auswahl der Gewinner mitentscheiden möchte, kann sich per E-Mail für die Kinderjury bewerben.
Stipendien für ein Schuljahr an amerikanischen High-Schools
Der Deutsche Fachverband High School e.V. vergibt auch für das Schuljahr 2026/27 drei Vollstipendien im Gesamtwert von 40.000 Euro für jeweils ein Schuljahr in den USA. Die Stipendiat/-innen leben als Mitglieder einheimischer Familien, besuchen eine örtliche Schule und nehmen in vollem Umfang an sämtlichen Aspekten der Programme teil. Bewerben können sich Schüler/-innen, die aufgrund ihrer persönlichen und schulischen Voraussetzungen für solche Aufenthalte besonders geeignet sind, sich diese ansonsten aber finanziell nicht leisten könnten. Bewerbungen werden noch bis zum 20. September entgegengenommen.
Wilhelm Wernicke Preis ehrt Kinder- und Jugendhilfe im Umfeld des Sports
Mit dem Wilhelm Wernicke Preis würdigt Hertha BSC herausragendes soziales Engagement im Umfeld des Sports, speziell in der Kinder- und Jugendhilfe. Der Preis wird jährlich vergeben und ist mit insgesamt 25.000 Euro dotiert. Bewerben können sich Initiativen und Organisationen aus Berlin und Brandenburg, die sich in der Kinder- und Jugendhilfe im Umfeld des Sports engagieren. Förderbereiche umfassen die sportbasierte Kinder- und Jugendhilfe, Projekte mit präventivem, integrativem oder inklusivem Ansatz, Bildungsarbeit, Gesundheitsförderung und soziale Teilhabe durch Sport sowie die Förderung von Fairness, Toleranz und Solidarität im Rahmen von Kinder- und Jugendarbeit. Eine Bewerbung ist noch bis zum 31. Oktober möglich, die Preisverleihung findet beim letzten Heimspiel des Hertha BSC statt.
Jugendwettbewerb „120 Sekunden“
Seit dem 1. September können sich Jugendliche der Klassenstufen 7 bis 10 sowie Mitglieder der Jugendfeuerwehren für den bundesweiten Brandschutz-Wettbewerb bewerben. Gesucht werden kreative Infokampagnen, die zeigen, wie man sich im Brandfall richtig verhält. Anmeldeschluss ist der 25. November, der Zeitrahmen für die Umsetzung der Kampagnen läuft bis Ende Januar 2026. Die Gewinner/-innen dürfen sich über ein attraktives Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro freuen.
Bewerbungsfrist für Deutschen Jugend- und Naturschutzpreis verlängert
Die Bewerbungsfrist für den Deutschen Jugend- und Naturschutzpreis ist bis zum 26. September verlängert worden. Das Bundesamt für Naturschutz ehrt mit dem Preis, der unter der Schirmherrschaft von Autorin Cornelia Funke steht, das Engagement junger Menschen für den Naturschutz und hilft, dieses sichtbar zu machen. Bewerben können sich Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 13 bis 21 Jahren mit eigenen Vorhaben und Projekten zum Erhalt und der nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt. Der Deutsche Jugend-Naturschutzpreis wird als nicht zweckgebundenes Preisgeld vergeben und ist auf insgesamt 10.000 Euro dotiert. Honoriert werden ca. fünf Projekte, die Entscheidung darüber fällt eine Jury.