Schulstart 2025/26: Berlin stärkt die berufliche Orientierung

Pressemitteilung vom 05.09.2025

Zum Beginn des neuen Schuljahres stellt die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie unter der Führung von Senatorin Katharina Günther-Wünsch die Berufliche Orientierung in den Mittelpunkt. Gleichzeitig werden neue Schulplätze geschaffen, Lehrkräfte gewonnen und zentrale Maßnahmen zur Verbesserung der Bildungsqualität vorangebracht.

Katharina Günther-Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Mit dem neuen Schuljahr stärken wir die berufliche Orientierung, damit alle Jugendlichen eine bessere Orientierung erhalten und zugleich klare Perspektiven entwickeln – sei es durch eine Ausbildung, eine weiterführende Schule oder einen Freiwilligendienst. Unser Ziel ist, dass kein Kind ohne Anschluss bleibt. In enger Zusammenarbeit mit starken Partnern aus der Berliner Wirtschaft fördern wir die berufliche Orientierung in den Klassen 7 bis 10, schaffen die notwendigen Voraussetzungen und stärken so den Übergang in Ausbildung und Arbeitsmarkt. Gleichzeitig schaffen wir neue Schulplätze, um sowohl auf das Wachstum der Stadt zu reagieren als auch die Schulen und Klassen Schritt für Schritt zu entlasten. Und wir setzen die Verbeamtung der Lehrkräfte wie geplant bis Ende 2025 um, damit der Schulbetrieb verlässlich stattfinden kann. Zugleich arbeiten wir kontinuierlich daran, die Qualität des Unterrichts zu steigern und Bildung auf der Höhe der Zeit sicherzustellen.“

I: Berufliche Orientierung

Mit Beginn des neuen Schuljahres stärkt Berlin die berufliche Orientierung junger Menschen. Erstmals gilt ein 11. Pflichtschuljahr für Schülerinnen und Schüler, die nach Klasse 10 noch keine klare Anschlussperspektive haben. Damit wird sichergestellt, dass alle Jugendlichen auf eine Ausbildung, einen weiteren Bildungsgang oder andere Wege wie Freiwilligendienste vorbereitet werden.

Kernstück ist der neue Bildungsgang „IBA Praxis“, der an 15 Oberstufenzentren mit insgesamt 900 Plätzen startet. Rund 800 Schülerinnen und Schüler haben sich bereits angemeldet. „IBA Praxis“ verbindet praxisnahen Unterricht, individuelle Förderung und betriebliche Praktika. Ziel ist, Jugendlichen frühzeitig Chancen für Ausbildung und Beruf zu eröffnen.

Die Ankerschulen sind zentrale Standorte für diesen Bildungsgang. Dort gibt es kleine Lerngruppen mit intensiver Betreuung, zusätzliche Schulsozialarbeit sowie enge Begleitung durch die Jugendberufsagentur. Jede Schule bietet 60 Plätze und arbeitet mit multiprofessionellen Teams, um Jugendliche individuell zu fördern und ihre beruflichen Perspektiven gezielt zu entwickeln.

Die vollständige Pressemitteilung mit Tabellen finden Sie unter: “www.berlin.de/sen/bjf/service/presse/pm-schulstart-2025_2026/